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Paul Waschnewski   

 

Es war so reich Dein ganzes Leben,

viel Müh und Arbeit, Sorg und Last.

Der Dich gekannt wird Zeugnis geben,

wie fleißig Du geschaffen hast.

Nun ruhe sanft und schlaf in Frieden,

hab Dank für Deine Müh,

wenn Du auch bist von uns geschieden,

in unseren Herzen stirbst Du nie.

 

 

 

Paul Waschnewski

        * 9. April 1938           5. Juni 2014

  

 

 

 

 

 Für uns alle überraschend ist unser Ehrenmitglied Paul Waschnewski am 05. Juni verstorben. Die DSV-Familie trägt in diesen Tagen tiefe Trauer - wir haben mit ihm ein großes Vorbild und einen lieben Menschen verloren, der den DSV seit seiner Gründung durch seinen unermüdlichen Einsatz, sein Herzblut für den Fußball, seinen Fußballsachverstand und nicht zuletzt durch sein bescheidenes Auftreten und sein fröhliches Wesen entscheidend geprägt hat.

Gerade erst vor wenigen Wochen war Paul Waschnewski, im DSV von allen nur Pauli genannt, von der Mitgliederversammlung für seine großartige Lebensleistung im und für den DSV zum Ehrenmitglied gewählt worden. Er war 1970 aus Glashütte zum DSV gestoßen und spielte zunächst für viele Jahre in der DSV-Liga - sein letztes Ligaspiel machte er noch im Alter von 40 Jahren! Nebenher begann er auch seine Karriere als Ehrenamtlicher und war über viele Jahre als Fußballobmann, Jugendfußballobmann und Trainer und Betreuer für viele Jugend- und Herrenmannschaften aktiv. Er war sich nie für eine Tätigkeit zu schade, wusch Trikots, kreidete den Platz, sprang als Schiedsrichter ein oder war einfach zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wurde. Dabei stand er nie gern im Rampenlicht, sondern sorgte lieber zuverlässig im Hintergrund dafür, dass alles klappte. Erst nach der Saison 2012/2013 gab er im Alter von 75 Jahren seine letzte Jugendmannschaft als Trainer ab und beendete auch seine Tätigkeit als Betreuer der Fußball-Liga. Postwendend heuerte er aber als Betreuer der DSV-Supersenioren an, weil er nicht ganz ohne sein konnte.

Bis zuletzt war er noch fast täglich als Trainingskiebitz oder als Zuschauer bei DSV-Spielen auf der Anlage am Puckaffer Weg anzutreffen. Es gibt wohl niemanden, der auch nur annähernd so viele DSV-Spiele gesehen hat wie Pauli. Dafür war er für seine kritischen Bemerkungen bei mangelnder Leistung gefürchtet - seinem geschulten Blick entging einfach kein Fehler. Einer seiner Weggefährten überreichte ihm anerkennend sogar eine Urkunde für den härtesten Fußballkritiker Deutschlands, die Pauli mit echtem Stolz erfüllte. Dabei beschränkte sich seine Kritik immer auf den Fußball. denn er war ein fröhlicher und herzensguter Mensch, der für jeden auf dem Sportplatz ein gutes Wort übrig hatte und den jeder einfach mochte. Seine große Liebe und sein Herzblut für den Fußball hat er an seine beiden Söhne Marc und Cai weitergegeben, die beide ebenfalls schon seit vielen Jahren als Trainer und Marc darüber hinaus als Fußballvorstand ehrenamtlich im DSV aktiv sind.

Auch außerhalb des DSV war Pauli in Duvenstedt präsent und bekannt. Über viele Jahre züchtete er Brieftauben, und viele kennen ihn von seinen häufigen und ausgedehnten Spaziergängen mit seinen Hunden - ohne Hund ging es im Hause Waschnewski nie. Insofern wird er auch vielen Menschen fehlen, die ihn nicht vom Sportplatz kannten. Die größte Lücke außerhalb seiner Familie hinterlässt er aber sicher beim DSV. Praktisch seit der Gründung des Vereins war Pauli dabei und immer präsent, und es ist nur schwer vorstellbar, dass wir ihn dort nun nicht mehr antreffen können. Pauli, wir werden Dich nie vergessen!

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Margret uns seiner Familie. Möge Gott seine schützende Hand über sie halten und in dieser schweren Stunde trösten.

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