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Sensationeller Erfolg für die 1.B-Mädchen

Die Truppe des Trainergespanns Matthias Norden und Georg Frank wurde Hamburger Vizepokalsieger und musste sich nach aufopferungsvollem Kampf im Finale nur dem haushohen Favoriten Hamburger SV knapp mit 1:3 geschlagen geben. Dabei hatten die Mädchen schon vor dem Finale DSV-Geschichte geschrieben: Mit Siegen gegen Uetersen, Süderelbe, Wedel, TSV Ahrensburg und die Nachbarinnen TSC Wellingsbüttel erreichten sie als erste DSV-Mannschaft überhaupt ein Hamburger Pokalfinale.

Hamburger Pokalfinale 2010 Im Finale auf dem HFV Sportplatz in der Sportschule Jenfeld legten die Duvenstedterinnen in den ersten Minuten los wie die Feuerwehr. Die mit zahlreichen Spielerinnen der Hamburger Auswahl und sogar einigen Nationalspielerinnen gespickten HSVerinnen waren vom Angriffswirbel und den pfellschnellen Kontern des DSV sichtlich beeindruckt und mussten schon in den ersten 5 Minuten zwei Großchancen zulassen. Nachdem dabei noch der Torpfosten dem ersten Treffer im Wege stand, war es dann nach 8 Minuten so weit: Die überragende Lynn, die über die gesamte Spielzeit von der HSV-Abwehr nicht in den Griff zu bekommen war, setzte sich nach wunderschönem Pass gegen 2 Abwehrspielerinnen durch und vollendete mit einem trockenen Linksschuss zum 1:0 für die Underdogs aus Duvenstedt!

Die HSVerinnen zeigten sich in der Folgezeit deutlich geschockt. Zwar konnten sie durch eine gute Raumaufteilung und gefälliges Passspiel eine Feldüberlegenheit aufbauen, aber es gelang ihnen kaum, das DSV-Tor in Gefahr zu bringen. Das laufstarke Mittelfeld mit Leo und Lena machte die Räume geschickt eng, und die Abwehr mit den beiden Außenverteidigerinnen Chrissi und Kirsi und der umsichtigen Abwehrchefin Sina ließ keine Chancen zu. Erst kurz vor der Halbzeit kamen die HSV-Mädchen dann einige Male in aussichtsreicher Position zum Torabschluss, aber entweder gingen die Bälle am Tor vorbei oder die zunächst im Tor aufgebotene Mannschaftsführerin Steffi hielt ihren Kasten sauber. So ging es mit dem 1:0 in die Halbzeitpause! 

Die 2. Halbzeit begann dann wie die erste mit 2 Großchancen für den DSV. Zunächst zielte Lynn knapp vorbei, dann verpasste Leo eine Hereingabe am langen Pfosten nur um Haaresbreite. Die zahlreichen angereisten DSV-Fans rauften sich die Haare - damit hätte der Sack schon fast zu sein können, denn von einem 0:2 hätten sich die Rothosen an diesem Tag wohl nicht mehr erholt.

So aber rollte im Anschluss Angriff auf Angriff in Richtung DSV-Tor. Diesem Dauerdruck war die DSV-Abwehr dann in der 47. Minute nicht mehr gewachsen, und nach schöner Einzelleistung über die rechte Angriffsseite erzielten die HSVerinnen den Ausgleich. Nun waren es die DSV-Mädchen, die zum Wegstecken des Gegentors ein paar Augenblicke benötigten, und die Favoritinnen nutzten das im Stile einer Klassemannschaft gnadenlos aus. Nur 2 Minuten nach dem Ausgleich konnten sie so mit einem Schuss von der Strafraumgrenze mit 2:1 in Führung gehen.

Wer aber nun geglaubt hatte, damit sei die Messe gelesen und der Außenseiter aus Duvenstedt würde jetzt auseinanderbrechen, sah sich deutlich getäuscht. Das Trainergespann wechselte die Torhüterin und beorderte Steffi als zusätzliche Stürmerin nach vorne. Gleichzeitig wurden mit Anna-Lena und Felina frische Spielerinnen aufgeboten, und diese Maßnahmen gingen auf. Die DSVerinnen konnten sich vom Druck befreien und das Spiel deutlicher in Richtung des HSV-Tores verschieben. Insgesamt stand der Gegner aber sehr kompakt und hielt die Duvenstedterinnen geschickt vom eigenen Tor fern. Trotzdem wurden noch einige Torchancen herausgespielt, von denen aber leider keine mehr genutzt werden konnte. Stattdessen gelang den HSV-Mädchen, die damit das Double aus Meisterschaft und Pokal perfekt machten, in der Schlussminute sogar noch das 3:1.

Nach dem Spiel waren sich die mitgereisten DSV-Anhänger einig, ein großartiges Spiel ihrer Mannschaft gesehen zu haben, in dem die Duvenstedterinnen nur haarscharf an der großen Sensation vorbei geschrammt waren, und sie feierten die Truppe bei der anschließenden Siegerehrung entsprechend lautstark. Auch bei den Spielerinnen und die beiden Trainern setzte sich nach der ersten Trauer über den so knapp verpassten Pokalsieg schnell die Erkenntnis durch, ein herausragendes Spiel abgeliefert zu haben, und entsprechend stolz wurden die Medaillen entgegen genommen und der Heimweg nach Duvenstedt angetreten.

Tolle Bilder vom Finale gibt es beim HFV, bei Sportfoto Gettschat und natürlich auf der Webseite der B-Mädchen!