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07. November 2018 zwischen 9 und 18 Uhr

in die Haspa nach Duvenstedt gehen und an der großen Onlinewand für den DSV abstimmen!

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Empfang zum 40. DSV-Jubiläum

Mehr als ein Duvenstedter kann ein Hamburger nicht sein! 

Am 3. Oktober 2009 feierte der Duvenstedter Sportverein mit einem Sektempfang im Max-Kramp-Haus seinen 40. Geburtstag. Unter dem Motto „Mehr als ein Duvenstedter kann ein Hamburger nicht sein“ hatte der seit März 2009 amtierende Vorstand um den 1. Vorsitzenden Oliver Stork mehr als 150 verdiente Vereinsmitglieder und Vertreter sämtlicher Duvenstedter Institutionen, aus Politik und Verwaltung sowie der umliegenden Sportvereine und der Sportverbände eingeladen.

Ansprache 

In ihrer Geburtstagsansprache ließen Stork und der 2. Vorsitzende Dr. Mario Krogmann 40 Jahre DSV Geschichte Revue passieren. Die Anfänge des DSV fielen dabei in eine Zeit wahren Gründungsfiebers in Duvenstedt: Nach der Gründung der Vereinigung Duvenstedt zu Beginn der 60 Jahre entstanden ab 1966 in schneller Folge das Max-Kramp-Haus, die Kirche, die Grundschule und eben der Duvenstedter Sportverein. Diese Pionierleistung ist kaum hoch genug einzuschätzen, so die beiden Vorstände: "Wir können gar nicht genug Respekt vor dem Engagement und der Leistung der Duvenstedter vor 40 Jahren haben, die all diese Dinge in nur wenigen Jahren auf die Beine 

gestellt haben, und wir wünschen uns, dass es uns gemeinsam gelingt, daran anzuknüpfen."

Dieses besondere Engagement zog sich auch in den folgenden Jahren wie ein roter Faden durch das Vereinsleben. So wurde der Bau der heutigen Sportanlage amPuckaffer Weg, die zu den schönsten in ganz Hamburg gehört, nur durch die immense Eigenleistung der Duvenstedter bei der Errichtung des Rasenplatzes und des Clubheims möglich, und auch der Aufbau der Gesundheitssportsparte als einer der ersten in ganz Hamburg stellt eine bemerkenswerte Pionierleistung dar.

Besonders gewürdigt wurde auch die hervorragende Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung zwischen den unterschiedlichen Duvenstedter Institutionen und mit den umliegenden Sportvereinen. So fand schon in den allerersten Jahren die Tischtennisabteilung in  Unterschlupf im Gemeindesaal der Kirche, die Handballer genossen Gastrecht beim Lemsahler SV, verschiedene Abteilungen bildeten aufgrund einer dünnen Personaldecke Sportgemeinschaften mit DUWO 08, und der Verein durfte mangels eigener Räumlichkeiten Umkleideräume des Freibades nutzen, das damals noch den Wasserwerken gehörte.

Die hervorragende Zusammenarbeit wurde auch in den Grußworten verschiedener Duvenstedter Institutionen zum Ausdruck gebracht. Den Anfang machte mit Hinni Jürjens der Hausherr des Max-Kramp-Hauses und Vorsitzende der Vereinigung Duvenstedt, der seine persönliche Erinnerung an 40 Jahre DSV in einer launigen Rede zusammenfasste. Ihm folgte mit Pastor Peter Fahr der Vertreter der Kirchengemeinde Duvenstedt, der daran erinnerte, dass sportliches Fairplay ein urchristlicher Gedanke ist und schon Paulus Gleichnisse aus der Welt des Sports in

 Grusswort

seinen Predigten genutzt hat. Wiebke Kiene,die Sportkoordinatorin der Grundschule Duvenstedt, dankte dem DSV für die hervorragende Zusammenarbeit im Rahmen der Schulkooperationen, und Beate Rudloff überbrachte Grußworte von Duvenstedt aktiv.

Scheckübergabe Weiterer Höhepunkt im Laufe der Veranstaltung war die Übergabe eines Schecks über 1.000 € zur Unterstützung des Mitternachtsfußballs in Duvenstedt. Die Spende stammt aus den Erlösen der Tombola, die anlässlich des 40. Geburtstages der Grundschule in der Vorwoche veranstaltet wurde. Der Mitternachtsfußball ist ein gemeinsames soziales Projekt des DSV, der Schule Duvenstedter Markt, der Vereinigung Pestalozzi, der Vereinigung Duvenstedt, der Wohnunterkunft von Fördern und Wohnen, des Bezirksamtes Wandsbek Abteilung Sport, des Jugendamtes der Region III und der bürgernahen Beamten der Polizei Hamburg, für das der DSV als Träger fungiert. Das Angebot richtet sich an Jugendliche im Stadtteil, um ihnen ein
sinnvolles Freizeitangebot in den späten Abend- und Nachtstunden zu machen. Da die Teilnahme für die Jugendlichen kostenlos ist, ist das Projekt auf Spendenmittel angewiesen, und die Unterstützung durch einen Teil des Tombolaerlöses zeigt einmal mehr den großartigen Zusammenhalt der Duvenstedter Institutionen.

Ju-Jutsu 

Wie es sich für den Geburtstag eines Sportvereins gehört, wurde natürlich auch noch Sportliches geboten. Henri Jass und Martina Koch beeindruckten die Gäste durch ihre Ju-Jutsu-Vorführung. So mancher altgediente DSVer war dabei überrascht, dass es diese Abteilung überhaupt gibt, und die launige Vorstellung machte sicher dem Einen oder der Anderen Lust auf mehr. Außerdem kam es zu einem Torwandschießen zwischen dem Fußballreferenten des DSV, Marc Waschnewski, und einem E-Jugendspieler, das der Nachwuchskicker knapp für sich entscheiden konnte. Zur Belohnung gab es ein T-Shirt aus der brandneuen DSV-Fanartikelkollektion, die für das Jubiläum aufgelegt wurde.


Außerhalb der Vorführungen gab es natürlich ausreichend Zeit zum Klönen. Alle Anwesenden ware dabei voll des Lobes für den von Syllan Bockwoldt und Sabine Hagelstein liebevoll geschmückten Festsaal und das von den beiden und Claudia Ochs in Eigenregie aufgestellte Catering-Team.

Neben unzähligen DSV-Pappdeckeln, die von der Decke hingen, hatten die beiden auch zahlreiche alte Fotos aufgetrieben, die so manches Gespräch mit den Worten "Ach ja, weisst Du noch..." beginnen ließen. In geselliger Runde, zu der auch mehrere Gründungsmitglieder des DSV gehörten, wurden so unzählige Anekdoten aus den ersten 40 Jahren des DSV noch einmal zum Leben erweckt. Immer wieder erwähnt wurde dabei der sportliche Höhepunkt der Fußballabteilung, das Spiel gegen den Hamburger SV mit Kaltz, Hrubesch, dem Kaiser Franz Beckenbauer und Co. Anfang der 80er Jahre, das gegen eine der damals besten Mannschaften Europas nur mit 0:5 verloren ging.

Insgesamt hat die Veranstaltung sicher dazu beigetragen, Integration in Duvenstedt und Identifikation mit Stadtteil und Verein zu schaffen - diese Themen hat sich der Vorstand für die nächsten 10 Jahre auf die Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit anderen Institutionen am Ort soll dafür gesorgt werden, dass Duvenstedt zusammenwächst und sich gleichzeitig den dörflichen Charme am Rande der Großstadt bewahrt, der den Stadtteil so liebenswert macht. Der DSV will mehr sein als ein Dienstleister für Sport: Es soll Spaß machen, beim DSV dabei zu sein und dazu zu gehören, und die Duvenstedter sollen im positiven Sinne stolz auf den Verein und auf Duvenstedt sein können.

Jubiläumsempfang 

Jubiläumsempfang

Dazu bedarf es in den nächsten Jahren eines erneuten Nachweises der Duvenstedter Tugenden, um die sportliche Infrastruktur der gewachsenen Bevölkerungszahl anzupassen. Nach reiflichen Überlegungen soll der Rasenplatz in einen Kunstrasenplatz mit Lichtanlage umgewandelt werden, um so den Platz ganzjährig für den Fußballtrainingsbetrieb nutzen zu können und damit auch Hallenzeiten für andere Sportangebote freizumachen. Bei allen Bemühungen um öffentliche Mittel dafür ist heute schon klar, dass die Duvenstedter dabei ordentlich mit anpacken müssen, um dieses Ziel erreichen zu können.

Der Vorstand ist bei der großen Duvenstedter Tradition des Engagements für den Stadtteil aber zuversichtlich: "Wir sind großer Hoffnung, dass uns dies mit der Hilfe der Duvenstedter gelingen wird. Lasst es uns in bester Tradition der Gründer- und Aufbruchsjahrzehnte des DSV gemeinsam angehen, denn Duvenstedt hat schon bewiesen, dass wir es schaffen können - Mehr als ein Duvenstedter kann ein Hamburger nicht sein!".

 

Fahne