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Altliga Saison 18/19

Saison 2018/2019


 

Verbandsliga - 5. Spieltag

Sonntag, 23. September 2018, 12:00, Puckaffer Weg

DSV - SV Rugenbergen         3:2  (1:0)

Aufstellung DSV: Volker Steen - Hendrik Liedtke - Alex Appel, Marc Waschnewski, Björn Heuer, Hermann Goldhofer, Aka Seemann, Rene Heuer - Janfelix Jauns, Simon Knappe, Sascha Kampe

Eingewechselt wurden: Kai Künstler, Sven Hector, Sven Schröder, Oliver Stork

Tore: 1:0 Sascha Kampe (11.), 2:0 Janfelix Jauns (53.), 3:0 Alex Appel (61.), 3:1 Harald Braun (65.), 3:2 Mehmet Mehmetaliogtu (70.)

 

Wichtiger Heimsieg beim besten Saisonstart seit Jahren

Am Sonntag-Mittag empfingen wir bei ruhigem Herbstwetter unsere Gäste aus Rugenbergen. Im Gegensatz zum letzten Wochenende bei HEBC hatten wir endlich wieder einen breiten Kader am Start. Und endlich waren wir auch von Beginn an gleich so richtig im Spiel.

In den ersten 10 – 15 Minuten konnten wir die Gäste mit Konzentration und druckvollem Aufbauspiel sehr gut in Ihrer Abwehr einschnüren. Besonders unsere Standards (Eckbälle von Rene & Hermann) sorgten für viel Gefahr vor dem Tor der Schleswig Holsteiner. So viel dann auch folgerichtig das frühe Führungstor durch unser Kopfballungeheuer Sascha, der einen super Eckball von Hermann verwerten konnte. Durch unsere gute Anfangsphase provozierten wir schon zwei frühe Auswechselungen des Gegners, die zum Teil ziemlich überfordert wirkten. Leider setzte dann nach rund 20 Minuten mal wieder etwas unser Schlendrian ein, und das Spiel verflachte ein bisschen. Die Halbzeitführung von 1:0 war dann trotzdem hochverdient, aber noch keine endgültige Entscheidung.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchten wir dann auf das zweite Tor zu drücken. Chancen waren zwar vorhanden, aber so richtig zwingend waren sie leider nicht. Dann fiel in der 53. Minute so eher zufällig das erlösende 2:0. Janfelix wollte von links eine Flanke in den Strafraum spielen, und völlig überraschend rutschte der Ball dem Gästekeeper durch die Hosenträger ins eigene Tor. In der Folge kontrollierten wir das Spiel recht sicher, und nach einer schönen Flanke von unserem neuen „Capitano“ Simon über links, konnte unsere Arbeitsbiene Alex zur eigentlichen Vorentscheidung zum 3:0 einnetzen.

In den letzten Minuten wurde es dann allerdings unverständlicherweise nochmal so richtig hektisch. Fünf Minuten vor Schluss wurde der Gäste-Angreifer lang im Strafraum angespielt und prallte volles Pfund mit unserem Titan Volker zusammen. Beide Spieler lagen benommen am Boden. Das Spiel war aber zu diesem Zeitpunkt nicht unterbrochen, und den Abpraller konnten die Gäste dann zum Anschlusstreffer verwerten. Dann gab es minutenlange Diskussionen, Gemecker (wer hatte Schuld u.s.w.), und das Spiel drohte zu eskalieren. Leider verfielen wir dann ohne Grund wieder in unser altes Muster aus den Vorjahren, nach dem Motto, wenn die anderen meckern, meckern wir uns auch gegenseitig an. Und so drohte ein sicherer Sieg nochmal zu kippen. In der Schlussminute fiel dann tatsächlich noch der 2:3 Anschlusstreffer und das Spiel lief immer noch weiter. Die Nachspielzeit hätte dann fast noch das Fass zum Überlaufen gebracht. Unser „El Presidente“ Olli bedrängte seinen Gegenspieler im Strafraum mit einem Klammergriff, der durchaus hätte geahndet werden können. Der Schiri sah das Ganze zum Glück anders, und pfiff das Spiel endlich ab ! Was für ein finales Drama ! Trotz allem ein verdienter Sieg (bereits der Dritte Sieg im fünften Spiel !!!).

Fazit: Auch heute zeigte sich wieder ganz deutlich, dass wir nur erfolgreich sein können, wenn wir diszipliniert, konzentriert und ohne Meckern untereinander unsere Aufgaben jede Woche versuchen zu lösen.

Nächstes Spiel: Freigag, 28. September 2018, 20:00, Am Exerzierplatz bei TuRa Harksheide


 

Verbandsliga - 4. Spieltag

Sonntag, 16. September 2018, 11:00, Reinmüller-Platz

HEBC - DSV         2:3  (0:0)

Aufstellung DSV:  Andreas Cordes - Rene Heuer, Hajo Hartnuß, Hermann Goldhofer - Aka Seemann, Oliver Stork, Michael Gerken - Patrick Streich, Janfelix Jauns, Kai Künstler - Simon Knappe

Eingewechselt wurden: niemand

Tore: 0:1 Simon Knapp (55.), 0:2 Simon Knappe (57.), 1:2 Frank Jäger (60.), 1:3 Janfelix Jauns (62.), Frank Jäger (70.)

 

Großer Kampf mit Happy-End auf dem Reinmüller

Nach dem letzten Auswärtsspiel bei Vicky im Stadion an der Hoheluft durften wir gleich der nächsten Ikone der Hamburger Sportplätze einen Besuch abstatten. Diesmal ging es zu HEBC auf den Reinmüller-Platz im Herzen von Eimsbüttel, der seinen legendären "roten Rasen" aber auch schon vor einiger Zeit gegen einen Kunstrasen eingetauscht hat. Dennoch: eine nach wie vor kultige Anlage, auf die man sich immer freut! Auch verbinden uns mit den HEBC-Senioren etliche Freundschaften, und als Seriensieger des Duvenstedter Altliga-Wintercups war uns HEBC natürlich auch kein unbekannter Gegner. Insofern war alles angerichtet für ein Spiel, das Spaß macht, und genau so sollte es an diesem sonnigen Spätsommermorgen auch kommen.

Anreisen mussten wir aufgrund etlicher Urlaube, Verletzungen und anderen Verhinderungen mit lediglich 11 Spielern, von denen der eine oder andere sein Saisondebut gab. Statt wie manchmal mit solchen Situationen zu hadern, münzten wir diese Voraussetzungen aber diesmal schon vor Spielbeginn in positive Energie um, und sollten am Ende dafür belohnt werden. Dabei gingen wir mit der klaren taktischen Maßgabe ins Spiel, defensiv kompakt zu stehen, den spielstarken HEBC-lern Ballbesitz und Spielgestaltung zu überlassen, und über Umschaltsituationen Nadelstiche zu setzen und selbst zu Abschlüssen zu kommen. Entsprechend zogen wir diesmal Rene in die letzte Kette zurück, installierten davor mit Oliver S. eine zusätzliche Absicherung und richteten auch das Mittelfeld davor primär defensiv aus. Simon lauerte als einzige Spitze auf Konterchancen. Dieses System hielten wir dann auch sehr diszipliniert bis zum Ende durch.

Zu Beginn der Partie brauchten wir allerdings etwas Glück, um nicht früh in Rückstand zu geraten. HEBC legte mit viel Dampf los, und wir mussten einige brenzlige Situationen überstehen, was uns mit etwas Glück und dem nötigen Geschick auch gelang. So landete der Ball schon nach 2 Minuten an unserem Außennetz, und danach war HEBC insbesondere durch Standards mit Flanken auf den 2. Pfosten und Kopfballabschlüsse immer wieder gefährlich. Die Hausherren vergaben aber alle ihre Chancen, und so kamen wir immer besser ins Spiel. Wir schalteten nach Ballgewinnen immer wieder schnell um und versuchten, mit langen Bällen hinter die Abwehr für Gefahr zu sorgen, was uns auch zunehmend gelang. Lediglich der letzte Pass wollte in der 1. Halbzeit noch nicht gelingen, und so ging es mit einem 0:0 in die Pause.

In der 2. Halbzeit konnten wir uns dann weiter steigern und standen defensiv noch sicherer. Mit zunehmender Spieldauer gingen HEBC die Ideen aus, unseren Abwehrriegel zu knacken, und Mitte der 2. Halbzeit passten dann auch die Konter plötzlich wunderbar. Nach einem langen Sprint die gesamte Rechtsaußenbahn hinunter versetzte Patrick seinen Gegenspieler und schlug eine Traumflanke vor das Tor. Dort schraubte sich Simon am langen Pfosten hoch und köpfte gegen die Laufrichtung des Torhüters zum umjubelten 1:0 ein. Und wir legten gleich nach: Während HEBC noch mit dem Rückstand haderte, schickten wir Simon wieder auf die Reise. Er lief allen aufs Tor zu, schoss zwar den Torwart an, aber vom Torwart prallte der Ball wieder gegen Simons Bein und von da ins Tor, so dass wir plötzlich mit 2:0 vorne lagen.

So schnell wollte sich HEBC allerdings nicht geschlagen geben, und schon kurze Zeit danach kamen die Lila-Weißen dann auch zum Anschlusstreffer. Eine weitere super-getimte Freistoßflanke segelte in Richtung 2. Pfosten, wo Frank Jäger relativ unbedrängt zum Kopfball kam und unhaltbar für den an diesem Tag starken Rückhalt Andreas einnetzte. Wir aber hatten die richtige Antwort parat und schlugen nur kurze Zeit später durch Janfelix mit dem 3:1 zurück. Simon war zunächst noch mit einem Querpass vor dem Tor am Torhüter hängen geblieben, setzte aber nach und konnte den Ball noch zu Janfelix herüber schieben, der sich den Torwart und einen Verteidiger auf der Linie clever ausguckte und dann überlegt einschob. Einge HEBC-ler reklamierten zwar vehement ein Foul von Simon an ihrem Torwart, aber der Schiedsrichter (und auch wir) konnten keine Regelwidrigkeit entdecken, und das Tor zählte.

Damit hätten wir das Spiel eigentlich ruhig herunterspielen können, aber Hajo machte es in der letzten Spielminute noch einmal spannend. Er beendete das Solo eines HEBC-lers in unserem Strafraum mit einer jähen Grätsche, statt wie alle Verteidiger vorher lediglich den Weg zum Tor zu verstellen und den Abschluss zu verhindern bzw. zu blocken, und folgerichtig gab es einen Elfmeter, den erneut Frank Jäger zum 2:3 verwandelte. So mussten wir noch 4 Minuten spannender Nachspielzeit überstehen, was uns mit großem Kampfgeist auch gelang, so dass wir am Ende mit 3 Punkten im Gepäck die Heimreise nach Duvenstedt antreten durften. Der Sieg war dabei aufgrund einer starken kämpferischen und taktisch hoch disziplinierten Leistung am Ende durchaus verdient, und wir hatten von der Nr. 1 bis zur Nr. 11 eine durchgängig gute Leistung abgeliefert.

Es gelang uns damit nach dem enttäuschenden 0:4 in der Vorwoche die sofortige Rehabilitation, und die Art und Weise, wie der Sieg zustande gekommen ist, sollte uns einen positiven Push für die nächsten Wochen und die noch 2 anstehenden Spiele vor der Herbstferienpause verleihen.

Nächstes Spiel: Sonntag, 23. September 2018, 12:00, Puckaffer Weg gegen Rugenbergen


Verbandsliga - 3. Spieltag

Sonntag, 09. September 2018, 12:30, Puckaffer Weg

DSV - Teutonia 10         0:4  (0:2)

Aufstellung DSV:  Andreas Cordes - Hendrik Liedtke, Marc Waschnewski, Hajo Hartnuß - Alex Appel, Aka Seemann, Rene Heuer, Thommy Franck, Janfelix Jauns - Simon Knappe, Patrick Streich

Eingewechselt wurden: Hermann Goldhofer, Kai Künstler, Sven Hector, Torsten Puchert

Tore: 0:1 Mark Riebesehl (7.), 0:2 Mark Riebesehl (17.), 0:3 Benjamin Adametz (55.), 0:4 Joystone Gabdamosi (65.)

 

Heimpleite nach enttäuschendem Auftritt

Im Spiel gegen den Verbandsligaaufsteiger von der Max-Brauer-Allee wollten wir gegen eine Mannschaft, die wir auf Augenhöhe wähnten, den zweiten Dreier der Saison einfahren. Dazu hatten wir uns vorgenommen, ähnlich konzentriert in die Partie zu gehen wie in der Vorwoche beim SC Victoria, aber es sollte trotz aller guten Vorsätze wieder mal anders kommen. Während die Teutonen ihre Spielidee konsequent umsetzten, uns zu Beginn früh unter Druck zu setzen, starteten wir im langsamen Hochlaufmodus. kam es wie es musste und wie so häufig während der Vorbereitung und in den Vorwochen: Wir kassierten ein frühes Gegentor und lagen schon nach 7 Minuten mit 0:1 zurück. Zu allem Überfluss verletzte sich dann auch noch Hendrik und wir mussten schon in der Anfangsphase wechseln. In der Folge fanden wir nicht ins Spiel, und das sollte leider über die gesamten 70 Minuten so bleiben. Folgerichtig fiel dann schon in der 17. Minute das 0:2, als wir zum wiederholten Male einen völlig unnötigen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung produzierten, damit plötzlich hinten in Unordnung gerieten und Hajo in eine 1:1-Situation an der Strafraumgrenze brachten. Zu allem Überfluss entschied er sich dann für einen in die Leere gehenden Grätschversuch statt seine Schnelligkeit auszuspielen, und so musste der gegnerische Stürmer sich die Ecke vor Andreas nur noch aussuchen.

Während des Rests der ersten Halbzeit gelang es uns weiterhin nicht, echte Torgefahr zu erzeugen. Teutonia stand sicher in der Abwehr und präsentierte sich lauf- und zweikampfstark, und wir fanden dagegen einfach keine Mittel. Wir kamen zwar zu ein paar Abschlüssen, die aber allesamt ungefährlich blieben und den Keeper von Teutonia niemals ins Schwitzen brachten. Gleichzeitig blieben auch die Unkonzentriertheiten mit Fehlpässen in der Spieleröffnung, mit denen wir Teutonia immer wieder Möglichkeiten eröffneten, und wir hätten ehrlicherweise schon zur Pause auch höher zurückliegen können.

Trotzdem glaubten wir in der Halbzeit noch daran, noch einmal ins Spiel zurück zu kommen, und wir hatten gleich nach der Pause auch eine erste Chance durch Janfelix, der nur den Pfosten traf. Ein Treffer zu diesem Zeitpunkt wäre zwar nicht verdient gewesen, hätte aber sicher das Potenzial gehabt, das Spiel kippen zu lassen. Leider war dieser Angriff aber nur ein kurzes Strohfeuer, und auch unsere Versuche, das Spiel durch offensive Wechsel zu unseren Gunsten zu drehen, verpufften ohne echte Wirkung. Der Gegner aus Altona stand weiter sicher in der Abwehr und spielte immer wieder durchaus gefährliche Konter. Einer dieser Angriffe führte dann zum 0:3, als ein zu weiter Ball von der linken Angriffsseite von rechts noch einmal vor das Tor geflankt wurde, wo ein Teutone alle unsere Verteidiger überspräng und einköpfte. Zwar versuchten wir in der Folge weiter, irgendwie doch noch ins Spiel zu kommen, aber an diesem Tag ging für uns einfach nichts. Das Gefährlichste war eine Serie von Ecken, die aber im Endeffekt allesamt nichts einbrachten. Stattdessen kassierten wir kurz vor Schluss noch einen Konter und gingen letztlich mit einem 0:4 vom Platz.

In den nächsten Wochen werden wir uns anders präsentieren müssen, um auch im dritten Jahr in der Verbandsliga bestehen zu können. Mit einer Leistung wie gegen Teutonia werden wir nur schwerlich punkten können. So gilt es also, schon für das nächste Spiel bei HEBC den Schalter wieder umzulegen. Dort treffen wir auf einen Gegner, der punktemäßig ganz schlecht aus den Startlöchern gekommen ist und nach 3 Spielen erst einen Punkt aufzuweisen hat. Entsprechend motiviert werden die Lila-Weißen aber auf dem Reinmüller-Platz ins Spiel gehen. 

Nächstes Spiel: Sonntag, 16. September 2018, 11:00, Reinmüller-Platz bei HEBC


Verbandsliga - 2. Spieltag

Sonntag, 02. September 2018, 10:00, Stadion Hoheluft

SC Victoria - DSV         7:0  (3:0)

Aufstellung DSV:  Volker Steen - Hendrik Liedtke - Björn Heuer, Hajo Hartnuß, Marc Waschnewski - Thommy Franck, Rene Heuer, Aka Seemann, Kai Künstler - Sascha Kampe, Patrick Streich

Eingewechselt wurden: Oliver Holtz, Hermann Goldhofer

Tore: 1:0 Antonio Catala (26.), 2:0 Torsten Renneberg (31.), 3:0 Tim Vogel (34.), 4:0 Tim Vogel (58.), 5:0 Jen Sualdy (62.), 6:0 Tim Vogel (67.), 7:0 Torsten Renneberg (69.)

 

Nach gutem Beginn: Derbe Klatsche beim Nordmeister

Zu relativ früher Stunde ging es für uns am 2. Spieltag zum haushohen Staffelfavoriten und frisch gekürten Norddeutschen Seniorenmeister vom SC Victoria. Der Pokalsieger und Hamburger Vizemeister der Vorsaison hat sich im Vergleich zum letzen Jahr nochmals verjüngt und verstärkt, und so wussten wir, dass wir als krasser Außenseiter bei den Blau-Gelben antraten.

Das Spiel begannen wir - endlich Mal! - von der ersten Minute an hochkonzentriert. Victoria hatte von Anfang an wie erwartet ein deutliches Plus an Ballbesitz und ließ den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen rotieren. Wir waren in den entscheidenden Räumen aber immer eng genug am Gegner und ließen außer dem gefälligen Kombinationsspiel relativ weit weg von unserem Tor nicht viel zu. Die Hausherren pressten ihrerseits auch nicht unendlich, sondern spielten geduldig und warteten auf Fehler von uns - die wir aber lange Zeit einfach nicht machten. Nach knapp 25 Minuten schlichen sich dann aber doch die ersten Unkonzentriertheiten ein, wir standen ein bisschen zu tief und nicht mehr so gut gestaffelt, und so kam Victoria zu ersten hochkarätigen Chancen. Die erste davon machte Volker noch mit starker Parade zunichte, als er einen quergelegten Ball noch abwehren konnte, aber kurz darauf war auch er bei einer ähnlichen Szene machtlos. Wir standen bei einem Pass in die Tiefe nicht gut, der Ball wurde vor dem Tor noch einmal quergelegt, und in der MItte brauchte der eingelaufene Angreifer nur noch den Fuß zum 1:0 hinzuhalten. Damit läuteten wir nach starkem Beginn eine erste Schwächeperiode ein, so dass wir in den 10 Minuten vor der Pause noch 2 weitere und damit insgesamt 3 Gegentore kassierten und uns damit ein eigentlich gutes Defensivspiel ein bisschen kaputt machten.

Die zweite Halbzeit verlief dann nach ähnlichem Muster - wir standen in der Defensive lange Zeit ganz ordentlich, wenn auch nicht mehr ganz so kompakt wie zu Beginn der ersten Halbzeit. Victoria kam immer wieder mal zu Halbchancen und hatte auch einen Hochkaräter dabei, bei dem der letzte Querpass aber leichtfertig vergeben wurde - sonst hätte es sicher wieder bei uns im Netz geklingelt. Kurz darauf fiel dann aber doch das 4:0, als Marius Ebbers eine Direktabnahme nicht richtig traf, daraus aber ein unfreiwilliger Querpass genau in den Lauf eines nachgerückten Victorianers wurde, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste.

Das war dann leider der Auftakt für ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Wir mussten körperlich dem nie wirklich übermäßigen aber doch permanenten Druck der Gastgeber Tribut zollen. Sie hatten uns über eine Stunde lang gekonnt laufen lassen und uns damit müde gespielt. So hatten wir leider immer weniger entgegenzusetzen und mussten in den letzten 10 Minuten noch einmal 3 Gegentore schlucken, so dass wir mit einer 0:7-Pleite im Gepäck die Heimreise antreten mussten. Wir waren uns unserer Außenseiterrolle zwar vor dem Spiel absolut bewusst, aber wir wären doch gern mit einem achtbareren Ergebnis vom Platz gegangen.

Ernst wird es dann wieder für uns in der kommenden Woche gegen Teutonia 10 am heimischen Puckaffer Weg, geht es doch gegen einen Gegner, der in den ersten beiden Spielen noch keine Punkte verbuchen konnte - da wollen wir dem ersten Heimsieg aus der Vorwoche die nächsten Punkte folgen lassen.

Nächstes Spiel: Sonntag, 09. September 2018, 12:30, Puckaffer Weg gegen Teutonia 10

 


Verbandsliga - 1. Spieltag 

Sonntag, 26. August 2018, 13:00, Puckaffer Weg

DSV - Rasensport Uetersen         4:2  (1:1)

Aufstellung DSV:  Volker Steen - Alex Appel, Hermann Goldhofer, Thorsten Puchert, Oliver Holtz - Aka Seemann, Rene Heuer, Thommy Franck, Sven Hector - Patrick Bach, Sascha Kampe

Eingewechselt wurden: Janfelix Jauns, Patrick Streich, Kai Künstler, Michael Krutzki

noch im Kader: Sven Schröder, Andreas Cordes

Tore: 0:1 Andreas Huckfeldt (9., Elfmeter), 1:1 Sascha Kampe (22.), 1:2 Roland Anders (45.), 2:2 Janfelix Jauns (48.), 3:2 Rene Heuer (57.), 4:2 Patrick Streich (70.)

 

Auftaktsieg gegen einen Aufsteiger

Nach dem unbefriedigenden Start in die Pflichtspielsaison wollten wir gegen den Verbandsliganeuling aus Uetersen unbedingt mit einem Dreier in die Meisterschaft starten. Der Gegner kam dabei mit der Empfehlung einer souveränen Vorsaison, in der die Mannschaft mit 56 von 66 Punkten die Landesligameisterschaft und den Aufstieg in die höchste Seniorenklasse feiern durfte. Zudem  konnte sie auch das Pokalspiel gegen Paloma nach Elfmeterschießen erfolgreich gestalten, so dass wir uns durchaus auf ein enges Spiel einstellten.

Leider ging es so los wie schon in den Vorwochen - trotz aller guten Vorsätze, konzentriert ins Spiel zu gehen, lagen wir schon nach nur 9 Minuten durch ein Strafstoßtor mit 0:1 im Rückstand - es hieß also wieder einmal einem Rückstand hinterherzulaufen. Anders als noch im Pokalspiel konnten wir aber schon eine knappe Viertelstunde später durch Sascha zurückschlagen, der zum 1:1-Ausgleich und gleichzeitig dem Pausenstand einnetzte.

Für die 2. Halbzeit nahmen wir uns dann mehr vor und wechselten mit Janfelix für Aka deutlich offensiv. Dies zahlte sich zumindest zunächst nicht aus, mussten wir doch 10 Minuten nach Wiederanpfiff den erneuten Rückstand hinnehmen. Nur 3 Minuten später rechtfertigte Janfelix aber seine Einwechslung, in dem er postwendend wieder für uns ausglich. Das war für uns das richtige Zeichen zum Aufbruch - wir wollten mehr und konnten auch nachlegen - in der 57. Minuten bewies Rene seine gute Form und konnte uns erstmals in Führung schießen. Diese Führung gaben wir dann bis zum Schluss nicht mehr her und konnten durch Patrick S. kurz vor dem Schlusspfiff mit dem 4:2 dann den Sack endgültig zumachen. 

Nächstes Spiel: Sonntag, 02. September 2018, 10:00, Stadion Hoheluft beim SC Victoria

 


Heini-Jöns-Pokal - 1. Runde

Sonntag, 19. August 2018, 16:30, Walddörfer Straße

TSV Wandsetal 3. Senioren - DSV         2:1  (2:0)

Aufstellung DSV:  Volker Steen, Marc Waschnewski – Björn Heuer, Hajo Hartnuß –Alex Appel, Rene Heuer , Aka Seemann, Thommy Franck- Janfelix Jauns, Sascha Kampe - Simon Knappe

Eingewechselt wurden: Patrick Streich, Sven Schröder, Patrick Bach, Sven Hector

Tore: 1:0 Thomas Jaenisch (1.), 2:0 Frank Mohr (26.), 2:1 Rene Heuer (63.)

 

Unglückliches Pokalaus in Wandsbek!

Endlich ging es wieder los! Nach diversen (teilweise sehr harten !)Trainingseinheiten & Testspielen in den letzten Wochen, hatten wir nun am Sonntag bei sommerlichen Temperaturen unser erstes Pflichtspiel zu absolvieren.

Unsere Reise führte uns zum 1. Pokalspiel nach Wandsbek, zu unserem Ligakonkurrenten TSV Wandsetal. Nach zuletzt erfolgreichen Pokalergebnissen in den letzten beiden Jahren (Achtelfinale & Viertelfinale), erwischte es uns diesmal leider schon in Runde 1. Unsere Mannschaft hatte besonders in den ersten Minuten des Spiels große Probleme mit dem für uns ungewohnten Naturrasen, aber auch mit dem schnellen Umschaltspiel der Gastgeber. Wir wirkten irgendwie ein wenig lethargisch, geistig nicht so richtig auf der Höhe. So wurden wir gleich beim ersten Angriff der Wandsbeker nach knapp 2 Minuten kalt erwischt. Der Ball wurde geschickt hinter unsere Abwehr gespielt, und Volker stand dem Kapitän der Gastgeber chancenlos gegenüber.

Auch die folgenden Minuten wurden einfach nicht besser, viel schlimmer noch, wir beklagten schon nach rund 25 Minuten die ersten beiden verletzungsbedingten Ausfälle. Zunächst musste Janfelix mit Knieproblemen runter, kurze Zeit später dann auch noch Sascha mit Kreislaufproblemen. So nahm das Unheil weiter seinen Lauf, und  die Gastgeber schlugen zum 2:0 nach knapp einer halben Stunde ein zweites Mal zu. Wir konnten uns dann bis zum Halbzeitpfiff ein bisschen stabilisieren, und hatten sogar noch zwei, drei erfolgsversprechende Angriffe (2 x Simon) anzubieten. Leider ohne die letzte Durchschlagskraft. Dann war endlich Pause zum Durchschnaufen (und Wasser trinken !).

Nach der Halbzeit zeigten wir dann von Beginn an plötzlich ein völlig anderes Gesicht. Viel bessere Körpersprache, totales Kämpferherz, also alle Tugenden, die man sich schon in Halbzeit 1 gewünscht hätte. Es rollte nun eine Angriffswelle nach der anderen auf das Tor der Wandsbeker. Besonders Rene muss an dieser Stelle mal positiv erwähnt werden, der ja ansonsten (speziell bei diesen Temperaturen !), nicht gerade als Laufwunder bekannt ist. Unermütlich treibte er die Truppe immer wieder nach vorn. Zunächst hatte er noch mit einem Lattenknaller Pech, dann aber gelang Ihm nach schöner Vorarbeit von Simon der hochverdiente Anschlusstreffer. In den letzten Minuten weiter ein Powerplay unserer Mannschaft – leider ohne den krönenden Abschluss.

Somit ging nach 70 Minuten ein leidenschaftliches Pokalspiel zu Ende, welches durchaus noch eine Verlängerung verdient gehabt hätte. Fazit: Mit dem Auftritt in Halbzeit 2 können wir trotzdem recht positiv in die Saison nächste Woche gegen Uetersen starten.

Abschließend möchte ich im Namen unserer Mannschaft noch unsere „Neuzugänge“ Janfelix, Patrick B. & Patrick S: herzlich willkommen heißen.

Nächstes Spiel: Sonntag, 26. August 2018, 13:00 Uhr in Duvenstedt gegen den TSV Uetersen.