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Saison 2019/2020

5. Spieltag

 


DSV- UH-Adler 1:2

Spielbericht Sonntag 22.09.

Aufstellung: Volker Steen, Hendrik Liedtke, Marc, Waschnewski, Wulf Hartnuß, Hajo Hartnuß 

Aka Seemann, Oliver Stork, Herrmann Goldhofer, Sascha Kampe, Sven Schröder, 

Thomas Franck.

Spielverlauf: 0:1 Danijel Kaljic (25.) 1:1 Hendrik Liedtke ( 29. Strafstoß), 1:2 Sören Klos (60.)

 

 

Unverdiente Niederlage

 

Vor der ersten etwas größeren Pause hatten wir es am Wochenende mit UH-Adler zu tun,

gegen die wir schon in der ersten Pokalrunde gespielt und dieses Spiel verdient verloren 

haben.

Leider sollte es auch dieses Mal nicht klappen, obwohl das Spiel ein komplett anderes als im 

Pokal  und es eigentlich auch ein sehr gutes Spiel von uns war. Beim Wort eigentlich folgt in

der Regel ein aber, dass ist in diesem Fall genauso.

Wir waren leider nicht in der Lage, uns für den hohen Aufwand den alle zusammen betrieben 

haben, zu belohnen .

Und wenn man unten steht, fehlt dann häufig auch ein wenig Glück bzw. wenn man oben

steht  wie UH, gewinnt man dann auch Spiele die man nach dem Spielverlauf nicht unbedingt

hätte gewinnen müssen.

Uns gelang es, das Spiel von Anfang an recht offen zu halten, wir hatten gefühlt ( eher

untypisch für uns) sogar etwas mehr Ballbesitz und deutlich mehr klare Torchancen.

Der Unterschied lag dann in der Chancenverwertung, die seitens UH eiskalt genutzt wurden,

während wir auch klarste Torchancen aus dem Spiel heraus nicht im Tor unterbringen 

konnten.

So war das erste Gegentor eines der Kategorie, das nicht gerade in der Luft lag, als unser 

Gegner einen Konter konzentriert zu Ende spielte und wir zum ersten Mal in diesem Spiel,

nicht mit der letzten Entschlossenheit in die 2-3 Zweikämpfe vor dem Torabschluss kamen.

Aufgrund des bis dahin leichten Übergewichtes, ließen wir glücklicherweise die Köpfe nicht

hängen und nahmen ein Foul im 16er des Gegners an unserem Stürmer und den daraufhin

fälligen Strafstoß gern hin.

 

Diesen verwandelte Henni erneut und zum wiederholten Male  in dieser Saison, gewohnt

sicher ohne Chance für den Torhüter an den Ball zu kommen.

So gingen wir mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeit.

 

Auch nach der Pause verlief das Spiel ähnlich und wir hatten mehr Spielanteile und ließen

nahezu keine Chance für UH zu.

Wenngleich in dieser 2. Halbzeit sehr viel über unsere linke Seite lief, während in der 1. Hälfte 

sich ebenfalls alles auf der Seite der Trainerbank aber damit eben über unsere rechte Seite 

abspielte.

Es kam dann ähnlich wie in Halbzeit eins, da wir aus unserem Übergewicht zu wenig

machten, fiel überraschend das 1:2.

Ein länger Ball aus dem Mittelfeld flog Zentimeter über Wulf hinweg und der gegnerische 

Stürmer vollendete eiskalt und gekonnt.

Eigentlich und wieder eben nur  „eigentlich“ eine ungefährliche Situation die durch zwei drei 

kleinste Unkonzentriertheiten und dem eiskalten Abschluss, zu einem Gegentor wurden.

In der Zwischenzeit hatten wir Michi G. für den mittlerweile leergepumten Thommy gebracht,

wobei Thommy in seiner letzten Aktion nochmal die Chance hatte, nach einer schönen 

Einzelaktion auf den in der Mitte freistehenden und einköpfbereiten Sascha zu flanken,

leider landete dieser Versuch hinter dem Tor.

Dann brachten wir Björn und wollten Ihn gegen unseren Kalle bringen, der sich ebenfalls 

aufgerieben hatte und hofften das Björn sich vorne mit seine Athletik nochmal entscheiden

durchsetzen  könnte.

Aka hatte allerdings auch schon Schmerzen und konnte nicht mehr beschwerdefrei in die

Zweikämpfe gehen, so dass wir Björn und Aka die Positionen tauschen ließen.

Keine 2 Minuten später wurde Aka mit einem sehenswerten Pass in die Tiefe von Herrmann 

freigespielt und befand sich ca. 30 Meter vor dem Tor, mutterseelenallein auf dem Weg in den 

Strafraum. Wie so oft haben diese langen Wege allein auf den Torwart zu laufen, die Tücke

eine gefühlte Ewigkeit Zeit zu haben, über das nachzudenken, was man macht wenn man  

beim Keeper ankommt. So war es auch in diesem Fall, von links kommend entweder mit

rechts ins lange Eck am Torwart vorbeischlenzen oder mit links ins kurze Eck einschieben.

Dies waren die beiden offensichtlichsten Möglichkeiten abzuschließen und Aka wählte eine 

Mischung aus beidem und schoß sich mit links an den rechten Fuß, von dort kullerte der 

Ball ins Toraus. Kennt jeder, passiert und war sicherlich auch eine Folge der Verletzung

von Aka aber eben sinnbildlich für dieses Spiel, da beide Tore von UH zusammen nicht

annähernd aus so einer klaren Torchancen entstanden sind.

Von dieser Kategorie Chance sollte noch eine weitere folgen, als Sascha in der letzten Minute

ebenfalls völlig freistehend kurz vorm rechten Pfosten des gegnerischen Tores, neben

selbiges köpfte anstatt ins Tor oder auf einen der freistehenden Mannschaftskollegen, die 

mittig einschußbereit vorm Tor standen. Auch hier muss man ganz klar sagen, dass Sascha

zu diesem Zeitpunkt alles aus sich herausgeholt hatte und es bewunderswert ist was er

an Kilomtern und Zweikämpfen abgerissen hat.

Aber an anderen Tagen macht man  vermutlich beide Tore und geht noch als Sieger vom Platz.

Trotzdem überwiegt am Ende der positiv Eindruck, den die Jungs hinterlassen haben. Es

hat richtig Spaß gemacht dieses Spiel anzuschauen, was diese Sasion bisher nicht immer 

der Fall war.

Darauf werden wir aufbauen müssen, denn mittlerweile sind wir leider auf den letzten

Tabellenplatz abgerutscht aber das können und werden wir tun.

 

 

 

 

 

4. Spieltag

 

 

 

Sonntag, 15.09.2019, 11.30 Uhr, Puckaffer Weg 15, Duvenstedt

 

 

 

 

 

DSV (1. Senioren) - BU (1. Senioren)

 

 

 

                     2 : 1 (1:0)

 

 

 

Aufstellung: Volker Steen - Hendrik Liedtke - Alexander Appel, Marc Waschnewski, Hajo Hartnuß, Wulf Hartnuß - Oliver Stork, Hermann Goldhofer, Aka Seemann - Sven Schröder, Sascha Kampe.

 

 

 

Eingewechselt wurden: Michael Gerken, Sven Hector, Björn Heuer.

 

 

 

Im Kader: Manfred Böttcher.

 

 

 

1:0 (11.) Sascha Kampe

 

2:0 (51.) Hendrik Liedtke (FE)

 

2:1 (53.) Frank Brügmann (FE)

 

 

 

 

 

Negativserie endlich beendet !!!

 

 

 

Großes Aufatmen beim DSV ! 

 

 

 

Nach 4 Monaten und 7 sieglosen Spielen in Folge (letzter Sieg gegen Germania am 12. Mai !), konnten wir endlich in dieser noch jungen Saison unseren ersten Dreier einfahren.
Dabei standen die Vorzeichen zu diesem Spiel so schlecht wie selten zuvor. Sage und Schreibe 9 Ausfälle (5 Verletzte, 3 Kranke, 1 beruflich verhindert) hatten wir zu diesem Spiel zu verkraften.
Aber genau diese Spiele zeichnen uns in solchen Situationen immer wieder aus (...man erinnere sich an die Spiele gegen Harksheide vor ein paar Jahren oder letzte Saison gegen HEBC) !
Unsere Truppe hält dann wie ein "echtes Team" zusammen und fightet gemeinsam bis zum Schluss. Einer für Alle, Alle für Einen.
Das Spiel begann zunächst für uns sehr ordentlich, die Gäste aus Barmbek hatten vielleicht mehr Ballbesitz, ließen die Kugel auch gut rollen, kamen aber nicht unbedingt zu nennenswerten Torchancen.
Wir dagegen standen defensiv sehr gut, waren konzentriert und machten wenig Fehler.
Nach gut 10 Minuten trauten wir uns dann endlich auch mal erstmalig nach vorne, und plötzlich stand es 1:0 für uns !
 
Wulf konnte über rechts eine Flanke nach innen schlagen, Kalle traf den Ball mit seinem eigentlich starken Linken nicht richtig, der Ball kam dann aber trotzdem noch etwas glücklich zu Sascha, und der konnte gerade noch mit Schmerzen in den Adduktoren den Ball mit rechts zum Führungstreffer vollenden.
Der Jubel fiel dennoch etwas verhalten aus, da Sascha dann sofort verletzt den Platz verlassen musste.
Nun gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen, auch wenn die Gäste optisch etwas mehr vom Spiel hatten. Am Ende konnten wir dann aber erst mal mit dieser knappen Führung in die Pause gehen.
Im zweiten Durchgang versuchten die Barmbeker dann nochmal alles nach vorne zu werfen um hier nicht als Verlierer vom Platz zu gehen.
Das Spiel wurde etwas hektischer und einige Fouls kamen hinzu. Aber wenn es dann mal etwas bremslig wurde, konnte unser Volker alles abfangen.
Mit unserem Konterspiel kamen wir dann auch noch zu zwei, drei guten Möglichkeiten. Die beste und schönste Szene hatte dabei Wulf, der eine Flanke auf den zweiten Pfosten mit einer wunderschönen Direktabnahme mit Links ans Lattenkreuz jagte. Mann, das wäre ein Traumtor geworden.
Dann kam unser Oldie Michi Gerken zweimal ins Spiel. Die eine große Torchance nach schöner Vorarbeit über links durch Kalle konnte er leider nicht richtig mehr verarbeiten und abschließen, die zweite Chance führte dann zum Elfmeter.
Michi bekam den Fuß seines Gegenspielers im Strafraum an den Kopf, und der Schiri pfiff sofort auf Strafstoß.
 
Wie schon bei HT 16 konnte Henni erfolgreich seinen zweiten Elfer sicher verwandeln.
Nun dachten wir mit 2:0 hätten wir alles im Griff und spielen die letzten 20 Minuten einfach nur noch runter. Pustekuchen. Im Gegenzug fällte Alex seinen Gegenspieler ungeschickt im Strafraum um, und der Schiri musste leider erneut auf Stafstoß entscheiden. Auch die Gäste konnten sicher verwandeln - nur noch 2:1.
 
Jetzt wurde die letzte Viertelstunde mal wieder zu einer Zitterpartie. Wir verteidigten mit Mann und Maus unser Tor und konnten am Ende das Ergebnis zum Glück ins Ziel retten. Großer Jubel nach Abpfiff bei allen Beteiligten. Endlich mal wieder den Platz als Sieger verlassen.
 
Fazit: Der Sieg war durchaus aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung verdient, aber sicherlich am Ende auch etwas glücklich.
Nun haben wir die rote Laterne erst mal wieder abgegeben und den Anschluss an das Mittelfeld wieder hergestellt, müssen aber weiterhin wach bleiben.
 
Nächste Woche kommt dann schon UH/Adler am Sonntag, 22.09.2019, 11.30 Uhr zur Revanche an den Puckaffer Weg !

 

 

 

Bis dahin,

 

 

 

Euer Kalle

 

 

 

 

3. Spieltag

 

HT 16- DSV 5:1

 


Spielbericht 

08.09.19

Aufstellung: Volker Steen, Hajo Hartnuß, Björn Heuer, Wulf Hartnuß,

Oliver Stork, Thomas Franck, Patrick Streich, Herrmann Goldhofer,

Sven Hector, Hendrik Liedtke, Simon Knappe.

 

Spielverlauf: 0:1 Foulelamentier Liedtke (18. Min.) 1:1; 2:1; 3:1; 4:1; 5:1

 

Sprachlosigkeit

 

Auch drei Tage nach dem katastrophalen Auftritt gegen HT16 fällt es mir noch 

immer schwer, einen sachlichen Bericht zu diesem Spiel zu verfassen, da ich noch

nicht  so ganz nachvollziehen kann, wie man gegen diesen Gegner mit 4 Toren

Unterschied verlieren kann. Aus diesem Grund halte ich mich kurz, um nicht noch

mehr Öl ins Feuer zu gießen. Wenn man die Ergebnisse gegen Rahlstedt und

HT16 vergleicht, könnte man davon ausgehen, dass beide Spiele ähnlich verlaufen

sind. Ohne den Jungs von HT16 zu Nahe treten zu wollen, so hatten wir es in der

Woche zuvor mit einem Gegner zu tun, der uns deutlich überlegen und eine

Klasse besser als HT 16  war und somit momentan leider zwei Klassen besser als

wir ist. Aber am Sonntag gegen HT 16 hatten wir es mit einem ganz

anderenGegner zu tun, der uns eigentlich

liegen müsste und genauso ging das Spiel auch los. Wir hatten diverse

Momente in der gegnerischen Hälfte, in denen wir uns gute Chancen

herausspielten.

Zusätzlich gingen wir auch noch verdient in Führung und fingen uns dann ein

vermeidbares Gegentor und den Ausgleich ein, aber zu diesem Zeitpunkt hätte ich

noch höhere Summen darauf gewettet, dass wir dieses Spiel gewinnen.

Wie es dann dazu kommen konnte, dass wir derart untergehen, treibt mir auch

heute noch unzählige Fragezeichen auf die Stirn. Klar wir hatten gerade mal 11 

gesunde Kicker und mit der Verletzung von Simon mussten, wir den ersten

verletzten Spieler in Person von Janfelix bringen, obwohl er gar nicht schmerzfrei 

laufen konnte. Trotzdem lag das Problem meiner Meinung nach, eher im

psychischen als im physischen Bereich und ich kann mich nicht erinnern, gegen

einen Gegner dieses Kalibers, je vom Ergebniss her, so klar verloren zu haben.

Mein Bedarf an negativen Dingen die ich bisher so nicht erlebt habe, ist jetzt nach

drei  Spielen gedeckt, war es im ersten Spiel noch Volker der den Bericht verfasst

und so eine Schiedsrichter-Leistung noch nicht erlebt hat, haben sicherlich nicht nur

mir, die beiden letzten Spiele Erfahrungen eingebracht, auf die wir alle gut und gern

hätten verzichten können.

Am Ende bleibt mir nichts als zu wünschen und zu hoffen, dass wir uns

gemeinsam als Mannschaft an den eigenen Haaren aus diesem Tief herausziehen

und wieder zu den Tugenden zurückfinden, die uns in der Vergangeheit stark

gemacht haben, denn ausnahmslos nur dann, haben wir eine Chance den letzten

Platz den wir nun innehaben , an einen Konkurrenten abzugeben. 

 

 

 

 

 

 

 

2.Spieltag


DSV-Rahlstedter Sport-Club 0:4

 

Spielbericht 

01.09.2019

 

Aufstellung: Volker Steen, Hajo Hartnuß, Björn Heuer, Marc Waschnewski,

Wulf Hartnuß, Oliver Stork, Thorsten Rieck, René Heuer, Sascha Kampe,

Thomas Franck, Patrick Streich.

Ergänzungsspieler:Alexander Appel, Thorsten Hahn, Christian Kleinke,

Sven Hector.

Spielverlauf: 0:1 Woznitzka (14. Min), 0:2 Albers (30. Min ), 0:3 Gräzuweit (37.

Min.), 0:4 Woznitzka (55. Min).

 

Chancenlos und mit 0:4 noch gut bedient

 


Zum 1. Heimspiel hatten wie die Jungs aus Rahlstedt bei uns zu Gast und ich 

kann mich an kaum ein Spiel erinnern, in dem wir so chancenlos waren. 

Das lag einerseits an gut aufspielenden und giftigen Rahlstedtern, zum 

anderen aber auch an unserer Trägheit und schlechten Vorstellung an diesem 

Sonntag. Wir haben uns in den kompletten gut 70 Minuten, kaum eine 

Torchance herausgespielt und nahezu das komplette Spielgeschehen fand in 

unserer Häfte des Spielfeldes statt. Schon die Körpersprache machte von 

außenstehend klar, wer hier das Heft in der Hand hatte und im Spiel sah es 

genauso aus, da wir nur reagierten und am Hinterherlaufen waren. Es gelang 

uns kaum in die Zweikämpfe zu kommen und eroberten wir mal einen Ball, so

war dieser auch genauso schnell wieder weg. Nach 14. Minuten klingelte es 

dann zum ersten Mal bei uns, nach einem schön zu Ende gespielten Angriff 

des Gegners. Zuvor hielt uns Volker schon 1-2 Mal mit guten Paraden im Spiel, 

so dass abzusehen war das einer der nächsten Angriffe im Tor landen würde.

Kurz vor der Halbzeit fiel dann wieder nach diversen Chancen, das 2:0 und nur 

wenige Minuten nach wieder Anpfiff das 3:0 und in der 55. Minute das 4:0.

Bei zwei der letzten drei Tore, rettete Volker noch gegen den auf Ihn zu 

laufenden Stürmer, allerdings schaltete unsere Abwehr jeweils nach der 

Rettungstat von Volker ab und so war der einzig weiterspielende Spieler, 

jeweils der gegnerische Stürmer der im zweiten Versuch dann den Abpraller 

verwandeln konnte. Es war keineswegs so, dass der Ball dem Stürmer wieder 

vor die Füße fiel, er war nur der einzige der weiterspielte und einfach 

gedankenschneller als der jeweilige Gegenspieler von uns war.

Das charakterisiert dieses Spiel eigentlich ganz gut, die Rahlstedter waren 

immer schneller insbesondere vom Kopf her und mannschaftlich 

geschlossener als wir, uns gelang es so gut wie gar nicht, Druck auszuüben.

Von daher können wir wirklich froh sein, dass das Ergebnis nicht noch deutlich

höher ausgefallen ist. Das einzig Positive an diesem Tag war, dass wir

alle zusammen (unseren Keeper mal ausgenomen) einen rabenschwarzen Tag

erwischt haben. Wir werden auch aus diesem Spiel, die richtigen

Schlüsse ziehen und unsere Kräfte zum nächsten Wochenende bündeln, um 

gegen einen Gegner der dann eher auf Augenhöhe sein dürfte, unsere ersten 

drei Punkte einsammeln zu können.

 

 

 

 

 

1. Spieltag

Wandsetal-DSV 3:1

 

 

SPIELBERICHT

21.08.2019

 

Aufstellung: Volker Steen – Oliver HoltzHajo Hartnuß, Hendrik Liedtke – Janfelix Jauns, Wulf Hartnuß, Oliver StorckRene Heuer, Patrick Streich,Arcadiusz Seemann, Sascha Kampe

Ergänzungsspieler: Manfred BöttcherSven Schröder, Thommy Franck, Jörg Friedrich

Spielverlauf: 1:0 Mohr (11.Min), 2:0 Jaenisch(55. Min.), 2:1 Sascha Kampe (58.Min.), 3:1  Henning (61.Min.)

 

unglücklicher Start mit Aufregern“ 

 

Punktspiel-Start im Wandsetal.

Herrliche äußere Bedingungen. Ein Rasenplatz, den sich jeder genau so wünscht. Nicht zu hohe Temperaturen. Eine Mannschaft auf Augenhöhe zum Auftakt.

…. Ein Schiedsrichter war auch anwesend…. 

Hierzu möchte ich vorab schon einmal anmerken, dass dieser Schiri nicht der Grund für unsere Niederlage war. Trotzdem wird dieser in diesem Bericht eine unfassbar tragende und wirklich unbeschreibliche Rolle einnehmen. In 38 Jahren Fußball spielen habe ich so etwas noch nicht erlebt… Ich habe großen Respekt vor jedem Schiedsrichter. Sich auf den Platz zu stellen, beschimpfen zu lassen, schwierige Entscheidungen zu treffen, usw… Doch einige sollten sich selbst mal hinterfragen, ob das was sie da gerade abgeliefert haben der Anforderung des DFB´s entspricht…

Es war das erwartet schwere Spiel zum Auftakt in die neue Saison. Ein spielstarker, körperlich robuster Gegner, der uns in den ersten 20 Minuten hoch anlief. Hart geführte Zweikämpfe im Mittelfeld von beiden Seiten prägten die Anfangsphase der Partie.

Wir bekamen zuerst nicht so richtig Zugriff auf die Partie und ließen den Außenspielern zu viel Raum und Zeit.Wenn wir den Ball mal hatten, haben wir die Angriffe zu überhastet und teilweise zu uninspiriert hergeschenkt/abgeschlossen. 

So war es dann auch folgerichtig, dass eine Flanke über unsere linke Seite als Brandbombe auf den Kopf des gefühlt 3 Meter großen Stürmer Mohr fiel und dieser aus 4 Metern „einschädelte.Das 1:0 für Wandsetal. Als direkter Gegenspieler hat man kaum eine Chance diesen Kopfball zu verteidigen und als Torhüter saust irgendetwas an dir vorbei. Die einzige Möglichkeit dieses Tor zu verhindern wäre gewesen, den Außenspieler anzulaufen und unter Druck zu setzen. Das passierte nicht. Er konnte in Ruhe eine Postkarte mit Absender und Empfänger „schreiben“ und zusehen, was er da tolles fabriziert hat.

Wie heißt es noch so schön… „Mund abwischen, weiter machen“

Wir kamen nun besser ins Spiel. Unsere Angriffsbemühungen wurden zielstrebiger, im ersten Moment noch gut verteidigt. Eine schöne Kombination über Rechts mit Sascha und Patrick landete bei Rene´, der sich von außen in Richtung 16er machte. Seine Flanke wurde eindeutig mit der Hand aus dem Strafraum gelenkt. Allerdings blieb der Elfmeterpfiff aus. Unfassbar!!! Trotz guter Sicht vom Schiri auf die Situation. Proteste von uns wurden mit der ersten gelben Karte sanktioniert. 

Es folgten weitere gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Diese wurden zu schnell, überhastet oder unkonzentriert abgeschlossen. Wenn mal ein Ball auf ein Tor kam, waren die Torhüter auf den Posten.

Halbzeit

Wir kamen mit Elan und einem klaren Plan aus der Kabine. 

Allerdings nahm die Geschichte mit dem Schiri weiterhin komische Formen an. „Ich kann nur pfeifen was ich sehe“… Da hätte er mal besser eine Brille in seiner Sehstärke aufsetzen sollen, bzw. sich besser positionieren können. Denn auch für Schiedsrichter ist Fußball ein Laufspiel. Fragwürdige Entscheidungen für beide Vereine waren in fast allen Zweikämpfen die Folge. Alle Akteure wurden etwas „unruhiger“. Die Zuschauer lachten mittlerweile mehr, als dass sie Entscheidungen kommentierten.

Wir setzen das fort, was zum Ende der 1. Halbzeit gute Formen annahm. Zielstrebige Kombinationen Richtung gegnerisches Tor.

Eine Flanke über links landete auf Rene´s Kopf. Dieser wurde vom Torwart unkontrolliert pariert und fiel leider keinem von uns direkt vor die Füße, sondern nur so, dass ein kontrollierter Abschluss nicht wirklich möglich war. So ging der Nachschuss von Janfelix leider auch neben das Tor. Diese Szene fasst das Spiel gut zusammen.

Weiter ging die wilde Fahrt.

Dieses Mal war Wandsetal wieder an der Reihe. Ein Angriff über außen. Diverse Klärungsversuche scheiterten, Gewühl im Strafraum, Befreiungsschlag – wird geblockt und zur Bogenlampe die ungefähr am 16er runterkommt. Eine missglückte Ballmitnahme von Jänisch kann dieser selbst korrigieren und setzt einen unhaltbaren (verdeckten) Schuss ins lange Eck. 2:0 für Wandsetal

Zu dieser Zeit waren wir dem Ausgleich eigentlich näher.

Es folgt das nächste Kapitel des Schiris. Rene´ wird IM 16er zu Fall gebracht. Der Pfiff ertönt. Der Schiri zeigt auf den Elfmeterpunkt und bewegt sich in Richtung diesen. Auf Höhe der 16er Linie hält er an und sein Arm geht nach unten. Er entscheidet auf Freistoß.

WHAT THE FUCK

Der Spieler, der Rene´ gefoult hatte, war schon gelb vorbelastet und hätte fliegen müssen. Auch das passierte nicht.

Selbst die Zuschauer die auf der anderen Seite des Platzes waren und eindeutig Wandsetal-Anhänger waren, konnten es kaum fassen… Selbst aus der Entfernung konnte man es „sehen“, dass es IM Strafraum war.

Der Freistoß ging knapp neben das Tor. Abstoß. 2 kurze Pässe und dann hatte der Keeper von Wandsetal ein „Einsehen“ und spielte Sascha den Ball direkt in den Fuß. Sascha konnte aus 16 Metern ins leere Tor schieben. 2:1.

Wir drängten nun auf den Ausgleich und wurden hinten dadurch natürlich etwas offener. Henni, Hajo, Oli H. und Volker standen zunächst bei den Entlastungsangriffen von Wandsetal immer im Weg. Die Unterstützung aus unserem Mittelfeld war auch stets vorhanden. Die „schweren Wege“ nach hinten wurden konsequent mitgegangen.

Nach einer Flanke über unsere rechte Seite schien für alle der Ball geklärt und in Richtung aus / Eckball unterwegs.Wandsetal´s Jaenisch gab den Ball nicht auf und erreichte diesen auch vor dem aus. Seine Flanke vor das Tor, landete direkt auf dem Kopf des Angreifers der zum 3:1 vollstreckte.

Puh… und nun…

Wir steckten nicht auf und zeigten Moral. Ließen uns nicht beirren und versuchten weiter zum Torerfolg zu kommen. Diverse Angriffe konnte Wandsetal gut verteidigen, so dass ein weitere Torschrei von uns ausblieb.

Es folgte ein letztes, zugleich UNFASSBARES Kapitel in der Posse um den Schiri.

Da er den Elfmeter in der ersten Halbzeit, den Elfmeter gegen Rene´ nicht gegeben hat, pfiff er bei einem vergleichbar harmlosen Zweikampf Elfmeter für uns. Thommy schnappte sich das Leder und legte es auf den Elfmeterpunkt. Dieser wurde dann insgesamt 5x !!!!! von Wandsetal-Akteuren wieder runter geschossen. Auch hier blieben die Karten des Schiris in der Tasche. 

Thommy lief an, der Torhüter hält, Thommy läuft nach und holt zum Nachschuss aus…

 ein Pfiff ertönt auf einmal …  ...Spielende…

... der Nachschuss landet im Tor.

ALLE, ausnahmslos ALLE 22 Spieler, die Ergänzungsspieler, offizielle und Zuschauer waren fassungslos! Lachten, schüttelten mit dem Kopf und dachten es sei versteckte Kamera….

Ein Ende, das bei jeder Biographie von kuriosen Fußballgeschichten und Chroniken unter den Top 10 der verrücktesten Schiedsrichterleistungen landet.

Das Fazit dieser Partie ist, dass wir wieder einmal einen guten körperlichen Zustand haben, da wir in der Lage waren immer weiter zu marschieren und nicht aufgaben. .Dieses ist eine gute Grundlage eine ebenso erfolgreiche Saison wie die letzte zu absolvieren.

Mund abwischen, weiter machen.

Auf zum 1. Punktheimspiel am Puckaffer Weg am Sonntag, dem 01.09.19 um 11:30 Uhr. 

 

 

 


 

 

Pokal 1. Runde

 


18.08.19

 


DSV-UH-Adler 0:2 (0:1)

Aufstellung:Volker Steen , Marc Waschnewski, Hendrik Lietdke,Hajo Hartnuss, Herrmann Goldhofer,Oliver Storck,René Heuer,Sascha Kampe, Patrick Streich,  Arkadiusz Seemann, Janfelix Jauns.

Ergänzungsspieler:Sven Schröder, Michael Gercken, Thomas Franck, Christian Kleinke, Thorsten Hahn,

Spielverlauf: 0:1 (28. Min.) Schneider, 0:2 (65 Min.) Klos


Pokalfrust und Aus in der 1. Runde

 

Zum Pflichtspiel Auftakt hatten wir unseren Staffelrivalen von UH-Adler bei uns zu Gast.

Nach vorsichtigem  Beginn und beidseitigen Abtasten, entwickelte sich ein munteres Spiel auf beiden Seiten.Nach 15 Minuten erspielten wir uns ein leichtes Übergewicht und es ergaben sich erste kleinere Möglichkeiten für uns.

Die erste Großchance hatte dann Sascha ,der sehr schön freigespielt wurde. Leider landete sein Abschluss relativ frei vorm gegnerischen Keeper, anstatt im Tor eher zwei Etagen darüber. Auch in der Folge kamen wir noch zu Chancen, vergaben diese aber ebenfalls oder spielten im entscheidenden Moment den falschen Pass.

Wer den Fußball kennt, weiß wie es kommen muss, denn anstatt das wir eine unserer Torchancen nutzten,traf auf einmal der Gegner.Ein langer Ball flog in Richtung unseres Strafraumes und unser Abwehrrecke Marc machte im Zweikampf mit dem gegnerischen Stürmer, eine falsche Bewegung und Dieser stand frei vor Volker.Konnte Volker den ersten Schuss noch gekonnt parieren, so fiel dem UH-Adler Angreifer der Abpraller wieder vor die Füße und er konnte im zweiten Versuch etwas glücklich einschieben.Doppeltes Pech für uns, da sich Marc bei seiner unglücklichen Abwehrbewegung  auch noch verletzte und ausgewechselt werden musste.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die größeren Torchancen und etwas mehr vom Spiel und wir gingen etwas gefrustet in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste Halbzeit und wir erspielten uns nach einigen Minuten, diverse kleinere Torchanchen ohne wirklich zwingend zu werden.Sascha hatte dann erneut eine gute Chance als er den herauseilenden Keeper anstatt zu umkurven , anschoss. Auch in der Folge hatten wir weiterhin mehr vom Spiel, waren allerdings nie wirklich in der Lage unsere Konter richtig zu Ende zu spielen und trafen häufig falsche Entscheidungen.

Vermutlich hätten wir heute auch noch Stunden spielen können, es war einfach einer dieser Tage an dem uns kein Tor gelingen sollte.

Und so kam es wie es kommen musste, mit einem Angriff den wir an vielen Stellen hätten unterbinden können, fiel das 2:0 ,wobei der einköpfende Stürmer von UH vermutlich völlig überrascht war, das der vor ihm stehende letzte Mann von uns, so gar keine Bemühungen erkennen lies, ihn beim Kopfball zu stören.

Eine hektische Aktion ergab sich dann noch, als unser Keeper Volker nach einem Pass der Gegner in die Tiefe, herauseilte und den Ball vorm heranlaufenden gegnerischen Stürmer abfischte, dieser zog obwohl Volker schon die Hand auf dem Ball hatte, durch und verletzte unseren Keeper zum Glück nur leicht.

Wer hinten einige Fehler begeht und vorne seine eigenen Chancen nicht nutzt, verliert unterm Strich verdient.Dennoch muss man festhalten, dass wir trotz bescheidener Leistung dieses Spiel gewinnen müssen und das macht Mut für das Punktspiel gegen UH, das wir so mit Sicherheit nicht nochmal hergeben werden.

Am Mittwoch heißt es nun aus den eigenen Fehlern lernen und das erste Punktspiel bei den Rivalen von Wandsetal erfolgreich zu gestalten.

 

 

 

Saison 2018/2019


Verbandsliga - 22. Spieltag

24.05.2019

 

TSV Niendorf - DSV 1:1 (0:1)

Aufstellung: Volker Steen – Marc Waschnewski, Björn Heuer, Hendrik Liedtke - Alexander Appel, Hajo i, Rene Heuer, Oliver Stork, Hermann Goldhofer – Sascha Kampe, Simon Knappe

Ergänzungsspieler: Arkadiusz Seemann, Janfelix Jauns Patrick Streich, Patrick Bach, Wulf Hartnuß

Spielverlauf: 0:1 Simon Knappe (20. Min), 1:1 Körner (68. Min.)

 

„PLATZ 6“

…. und ein Spiel in Niendorf

 

Erst einmal GLÜCKWUNSCH an uns ALLE!!!


PLATZ 6 hätte uns wohl keiner zugetraut. Ich bin sehr STOLZ auf den GESAMTEN KADER incl. Betreuer, Trainerteam und den „DSV-Ultras“, denn JEDER ist ein wichtiger Teil vom GANZEN!

…und nun habe ich wirklich lange überlegt, wie ich diesen Bericht denn wohl ohne einzige Fussi-Phrase schreiben soll…. Wenn es mir gelingt, müsst Ihr mir einen ausgeben!

Wir wollten den 6.ten Platz verteidigen und Niendorf das letzte Spiel im Oberhaus ordentlich vermiesen. Die Niendorfer werden sich auflösen.

Anpfiff und los ging die wilde Fahrt.

Sicheres Kombinationsspiel, der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und es wurde auch nicht von Anfang an versucht zu zaubern, sondern Ruhe und Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen.

Nach wenigen Minuten und einer Flanke die der Niendorfer Torwart aus unersichtlichen Gründen Fallen ließ, hatte Simon aus dem Gewühl heraus die erste Torchance, die von einem Niendorfer Abwehrspieler geblockt wurde.

Die Angriffsbemühungen von Niendorf wurden nur durch die ungewöhnliche Formation hin und wieder mal gefährlich. Durch eine Aufstellung mit 4-5-1, die im Angriff zu einem 3-6-1 wurde, konnte Niendorf immer eine Überzahl im Mittelfeld erzeugen. Wir verteidigten gut im letzten Drittel, so dass Volker weitgehend beschäftigungslos war. Ansonsten war er auf dem Posten.

Auf 3 Angriffe von uns folgte einer von Niendorf. Das zog sich durch die gesamten 70 Minuten.

Kombination über Rene, nach außen zu Hermann, Flanke in den Strafraum, Kopfball von Simon leider etwas zu unplatziert, so dass der Torhüter hält.

Kombination über Marc, Björn, Rene, Oliver, Rene, Ball nach außen auf Alex, Pass in die Tiefe auf Sascha, der alleine auf den Torwart zuläuft und diesen anschießt. Eine 100%ige Chance.

Kombination durch die Mitte; Henni, Marc, Björn, Hajo, Rene, Alex, Oliver, Simon, Ablage auf Sascha, Schuss geblockt, Abpraller erobert, Ball nach außen, Flanke von Hermann hinter das Tor.

Angriff von Niendorf.

Kombination über 10 Stationen, Flanke kommt mustergültig auf Hajo, der 4 Meter frei vorm Tor den Ball neben dieses setzt.

Bis zur Halbzeit ging das immer so weiter. Wir hätten zu diesem Zeitpunkt der Partie, ca. 25 Minuten gespielt, schon 4:0 führen müssen.

Halbzeit.
Wir gingen in die Kabine und wollten in noch größerer Konsequenz diesen 3er mitnehmen. Weiter konzentriert verteidigen und vorne die Chancen nun rein machen.

2.te Halbzeit und das Bild blieb genauso.

Kombinationen im Mittelfeld über 5 bis 10 Stationen, Pass in die Tiefe auf Janfelix der mit seinem Linken knapp das Tor am langen Pfosten verfehlt.

Kombinationen im Mittelfeld über 5 bis 10 Stationen, Pass in die Tiefe auf Janfelix der mit seinem Linken knapp das Tor am langen Pfosten verfehlt.

Kombinationen im Mittelfeld über 5 bis 10 Stationen, Pass in die Tiefe auf Janfelix der mit seinem Linken knapp das Tor am langen Pfosten verfehlt.

... NEIN, kein Text auffüllen, sondern tatsächlich 3x hintereinander so passiert. Wenigstens einen…

Dann wieder mal Niendorf. Eine ansehnliche Kombination verfehlte den Kasten von uns dann doch um 1 Meter.

Wieder eine gute Angriffskombination, dieses Mal mit Alex und Patrick über rechts, in den Lauf von Sascha, dem der Ball mit dem letzten Kontakt leider zu weit vom Fuß sprang, so dass der Torwart von Niendorf einen Tick eher am Ball sein konnte…

……Scheiß auf den Kasten Bier…… WER DIE DINGER VORNE NICHT MACHT…..

GENAU, der fängt sich einen Sonntagsschuss….

99.999 x hat der Niendorfer Spieler diesen Ball schon versucht und ausgerechnet in der 68. Minute muss er nun den Ball so treffen…. Mit einer hohen Geschwindigkeit und einer bogenlampenähnlichen Flugbahn fiel der Ball in unseren Torwinkel zum 1:1

Wir versuchten noch einmal uns eine gute Chance heraus zu spielen, doch die entstehende Hektik, dass das Spiel gleich zu Ende ist und der Ärger über den Gegentreffer verhinderten eine weitere Großchance.

Niendorf erschlich sich einen Punkt durch unsere inkonsequente Chancenverwertung von uns.

Wir hätten die Saison sicherlich alle gerne mit einem Dreier abgeschlossen…

Der Fussi-Gott, die falsch justierten Füße der DSV-Akteure und ein „Moment“ lassen mich allerdings nicht PLATZ 6 vergessen.

DANKE für eine tolle Saison!!!

 


 


Verbandsliga - 21. Spieltag

12.05.2019

DSV – Germania Schnelsen  3:2 (2:1)

Aufstellung: Volker Steen – Oliver Holtz, Björn Heuer, Hendrik Liedtke – Janfelix Jauns, Wulf Hartnuß, Oliver Storck, Sven Hector, Patrick Streich, Arcadiusz Seemann – Sascha Kampe

Ergänzungsspieler: Alexander Appel, Patrick Bach, Rene Heuer, Sven Schröder, Marc Waschnewski

Spielverlauf: 1:0 Sven Hector (22. Min), 1:1 Sinanovic (28. Min.), 2:1 Janfelix Jauns (34. Min.), 2:2 Heßmann (47. Min.), 3:2 Janfelix Jauns (64. Min.)

 „Ende gut, alles gut !?!?!“

Vorab möchte ich mich im Namen der gesamten Mannschaft beim „Trainer-/Betreuer-/Orgateam“ für Euren Einsatz bedanken!
Zusätzlich danke ich jedem einzelnem Kadermitglied ob aktiv oder passiv. WIR ZUSAMMEN sind das TEAM!

Nun zum Spiel:
Die Sonne stand hoch über dem Spielfeld des Puckafferweg´s, Vögel zwitscherten, die „Ultras“ der Altliga waren zahlreich erschienen.

Alles war angerichtet, um das letzte Punkt-Heimspiel für die Saison 2018/2019 positiv für uns abzuschließen, nachdem wir es wieder einmal vorzeitig geschafft haben, den Abstieg aus dem „Oberhaus“ zu verhindern!

Dieses sollte uns - erstaunlicherweise - schon ab der 1.ten Sekunde sehr gut gelingen ;o))

Unser „Tiefschlaf“ der ersten Minuten blieb heute aus und wir starten mit sehr ansehnlichen Ballstafetten in den eigenen Reihen. Ruhe und Sicherheit wurde ausgestrahlt.

Die Gäste versuchten uns in unserer Hälfte anzulaufen, was wir sehr gut spielerisch gelöst haben und Germania dieses Unterfangen nach wenigen Minuten mit nur noch geringer Intensität nachging.

Wir dominierten nun das Mittelfeld und kombinierten uns sehenswert in Richtung gegnerisches Tor.

Ein Flugkopfball von Sascha (knapp über dem Kunstrasen), 2 Schüsse von Janfelix und ein weiterer Distanzschuss verfehlten noch knapp das Ziel. Dann war es endlich soweit.

In der 22. Minute spielten wir uns über unsere rechte Seite in Richtung Tor von Germania. Die Flanke ging zwar sehr weit Richtung Tor, doch das Zögern und dem daraus entstandenen Fehler des Torwarts nutzte das „Kopfballungeheuer“ Sven Hector gnadenlos in Gerd Müller Manier aus und nickte zum verdienten 1:0 ein.

Das Spiel schien fest in unserer Hand, denn es ging so weiter…., dachte man.

Björn eroberte einen Ball mit Übersicht und schaltete sich mit in den Angriff ein. Leider ohne Absicherung und mit einem haarsträubenden Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung. Nun ging alles sehr und für uns zu schnell…. 3 sehr gute Pässe und dazugehörige Laufwege und der Stürmer von Germania stand frei vor Volker und schob überlegt ins lange Eck zum 1:1 ein.

Wir ließen uns davon nicht beeindrucken und setzen den guten, ruhigen Kombinationsfußball fort. Die Zuteilung im Defensivverbund wurde nach dem Gegentor noch enger gestellt, so dass Germania zu keiner gefährlichen Aktion in Richtung unseres Tores mehr kam.

Unsere Bemühungen wurden mit einem weiteren Treffer noch vor dem Pausenpfiff belohnt. Janfelix schloss einen Angriff nach einem erfolgreichen Angriffspressing zur 2:1 Pausenführung ab.

Nach der Pause kam Schnelsen besser ins Spiel und bekamen etwas Oberwasser. Wir verteidigten zunächst sehr gut weiter im Verbund. Verschoben weiterhin gut.
…. wie gesagt, zunächst.

Ein weiterer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung wie in Halbzeit 1 war der Ausgangspunkt. Schnelsen spielte schnell zusammen und flankte in unseren Strafraum. 2 Klärungsversuche von Alex und Kalle waren leider zu kurz, der Rest der Defensivabteilung hatte in dieser Szene keine Lust mehr zu verteidigen und Schnelsen drosch den Ball zum 2:2 Ausgleich in unsere Maschen.

Wir fingen uns und sorgten wieder für Entlastungsangriffe. Nach einer sehr guten Kombination flankten wir von rechts in den Strafraum. Sascha nahm den Ball an. Janfelix Stand einen Meter neben ihm.

Unsere beiden Stürmer hätten die Fussball.de-App aufmachen können. Sich besprechen, wer den Treffer für die Torschützenliste mehr braucht und sich dann noch eine Notiz für den Abschluss machen können….., soooooooo viel Zeit war….

Stattdessen versuchte Sascha den Ball über den Torwart zu lupfen und verfehlte das Ziel um einige Meter. Die Bewegung glich einem Tip-Kick-Männchen. Sorry Knipser, aber das kannst Du so viel besser!

Schnelsen war dann wieder wach und wir vielleicht noch immer ein wenig verzweifelt auf Grund der liegen gelassenen Chance.

Auf einmal liefen 3 Schnelsener mehr oder minder frei und allein auf Volker zu. Zu unserem Glück entschied sich der Schütze zu schießen und scheiterte auch mit dem Nachschuss an unserem glänzend reagierenden Torwart.

Wir waren noch im Spiel

….und wie! Björn eroberte den Ball im Mittelfeld und setzte zu einem seiner gefürchteten Sprints in den gegnerischen Strafraum an. Dort angekommen wurde der „Heuer-Kreisel“ (demnächst auf YouTube als Lernvideo abrufbar) seinem Gegenspieler zum Verhängnis. Dieser hatte einen Knoten in den Beinen und Björn legte auf den 16er zurück auf Janfelix. Der legte sich den Ball auf seinen Linken und hämmerte den Ball in den Winkel! 3:2 in der 64. Minute.

Schnelsen gab nicht auf und rannte immer wieder an. Unsere vielbeinige Abwehr wehrte die Angriffe immer wieder ab.

Dann die letzte Minute der Nachspielzeit. Freistoß für Schnelsen.

Der Ball wurde fies in Richtung Tor gedreht. 3 Spieler sprangen am Ball vorbei und/oder unterdurch und dieser nahm den unaufhaltsamen Weg Richtung langen Pfosten und dem möglichen Ausgleich. Doch daraus wurde nichts, da Volker mit einer Sensationsparade den Ball mit seiner linken Hand um dem Pfosten drehte.

Die daraus folgende Ecke klärte Aka auf der Linie zu einer weiteren Ecke die Marc in gewohnt souveräner Manier aus dem Strafraum köpfte.

ENDE.

Großer Jubel nach einem tollen Spiel von beiden Mannschaften mit einem, meiner Meinung nach, verdientem Sieger. Wir wollten es einfach mehr!

Großartig Männer.

Gemeinsam den „letzten“ Heimdreier für die Saison 2018/2019 geholt und voller Vorfreude auf das Internationale Freundschaftsspiel am nächsten Samstag gegen die englischen Vertreter des Mertion Social FC aus dem Süden Londons.



Verbandsliga - 20. Spieltag

03.05.2019


HSV – DSV    4:1 (3:1)

 

Aufstellung: Volker Steen – Marc Waschnewski, Björn Heuer, Hendrik Liedtke – Hermann Goldhofer, Wulf Hartnuß, Hajo Hartnuß, Peer Oliver Stork, Janfelix Jauns, Sascha Kampe – Simon Knappe

 

Ergänzungsspieler: Rene Heuer, Sven Schröder, Patrick Streich, Alexander Appel, Thomas Franck

 

Spielverlauf: 1:0 Heynemann (8. Min), 2:0 Heynemann (13. Min.), 3:0 Moldenhauer

 

(16. Min.), 3:1 Simon Knappe (25. Min.), 4:1 Moldenhauer (56. Min.)

 

„Dieses Mal …. Chancenlos“

 

Unser „Lieblingsgegner“ hatte zu einem Freitagabend Flutlichtspiel geladen. Hochmotiviert,    fast alle pünktlich (Danke an den Piloten der Lufthansa) ging es in eine, diesmal sehr einseitige Partie, jedenfalls in den ersten 35 Minuten. Man merkte, dass der HSV Vicky im Meisterschaftskampf unter Zugzwang setzen wollte.

 

Abgesehen von der Witterung – waagerechter Regen und stürmische Winde in den ersten 15 Minuten des Spiels war der neue Kunstrasen ein gut bespielbarer Untergrund.

 

Der HSV spielte von Anfang an seine „Jugend“ auf den Außenbahnen als Trumpf aus. Das sichere Kombinationsspiel, gepaart mit den steilen Pässen in die Tiefe, waren von uns nur sehr schwer bis gar nicht zu verteidigen.

 

Nach einer traumhaften Kombination durch unser Mittelfeld und einem anschließenden Sololauf bis in unserem Strafraum war es Hajo, dem nichts anderes mehr übrig blieb, als den Spieler zu foulen (die anderen 5 „Slalomstangen“ von uns vorher wollten das wohl nicht…). Elfmeter für den HSV. Volker war mit den Fingern noch dran, doch konnte den Ball nicht entscheidend in der Richtung verändern. Das 1:0.

 

Nach dem Rückstand waren wir dann „wacher“ und fingen an, uns auch am Offensivspiel zu versuchen. Zaghafte Kombinationsversuche wurden sehr schnell von einem diesmal sehr konsequent agierenden HSV sehr gut unterbunden / zugelaufen.

 

Nach einer Ecke hatten wir per Kopf eine Riesenchance zum Ausgleich, die geblockt wurde; ebenso wie der Nachschuss. (Sorry Männer, aber ich weiß nicht mehr wer es war)

 

Wir merkten das hier doch was gehen könnte. Kurz jedenfalls.

 

Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. 3 schnelle Pässe im Mittelfeld, Pass nach außen auf Arthur, der den Turbo schaltete, runter bis auf die Grundlinie, Pass in den Rücken der Abwehr und freistehend vor Volker konnte sich der HSV die Ecke aussuchen. Das 2:0.

 

O.K., Mund abwischen und weiter.

 

Janfelix wurde mit einem Steilpass gut in Szene gesetzt und setzte seinen Distanzschuss knapp neben dem Pfosten.

 

….und täglich grüßt das Murmeltier….. 3 schnelle Pässe im Mittelfeld, Pass nach außen auf Arthur, Flanke und dann schreit Volker „Torwart“, fängt den Ball und ein eigener Mann schlägt unserem Keeper den Ball im Fallen aus den Händen. Natürlich direkt vor die Füße des HSV-Stürmers. Das 3:0.

 

Moralisch etwas angeschlagen nahmen wir das Spiel wieder auf. Der HSV war in dieser Phase so dominant, wie wir ihn selten erlebt hatten.

 

Eine Druckphase über 5 Minuten im letzten Drittel vor unserem Tor mit unzähligen Ecken und Abschlüssen verteidigten wir im Verbund und verhinderten so gemeinsam das 4:0.

 

Und siehe da, wir können es doch.

 

Nach einem Angriff über unsere rechte Seite, wo sich Sascha als Außenspieler gut durchsetzte, war es unserem Capitano überlassen, überlegt zum 3:1 Anschlusstreffer einzuschieben.

 

Der HSV versuchte weiter sein Spiel so durchzuziehen, wie bis zum Anschlusstreffer von uns. Wir hingegen hatten uns mittlerweile viel besser darauf eingestellt und durch mehr Aggressivität in den Zweikämpfen nahmen wir dem HSV die Lust auf dieses Fußballspiel.

 

Halbzeit.

 

Die taktischen Auswechslungen unseres Trainerteams griffen.

 

Wir bekamen das Spiel und die Angriffsbemühungen des HSV in den Griff. Erspielten uns aus abgefangenen Kombinationen im Ansatz gute Kontergelegenheiten, die leider nicht so gut zu Ende gespielt wurden.

 

Das Spiel fand in den 2.ten 35 Minuten Hauptsächlich im Mittelfeld statt. Harte, aber faire Zweikämpfe nahmen dem HSV die Lust am Spiel.

 

Die 2-3 Male, die der HSV noch durchkam, wurde sehr souverän im Verbund verteidigt, nur in der 56. Minute waren wir alle noch ein letztes Mal machtlos. 4:1 für den HSV.

 

Wir versuchten weiter unsere Angriffsbemühungen mal wieder zu einem Torabschluss zu bringen. Diese waren leider allesamt ungefährlich, so dass wir auch diesen Bericht jetzt einfach ausklingen lassen…

 

Eine bessere 2.te Halbzeit von uns lassen hoffen, dass wir uns vorzeitig retten werden und weiter im „Oberhaus“ der Altliga verweilen können.

 

Beim nächsten Mal, lieber HSV, werdet ihr wieder ein anderes Gesicht des DSV erleben. Versprochen! ;o))

 



Verbandsliga 19. Spieltag

28.04.2019

DSV – Wandsetal 2:1 (2:0)

Aufstellung: Volker Steen – Marc Waschnewski, Björn Heuer, Hendrik Liedtke – Hajo Hartnuß, Rene Heuer, Arcadiusz Seemann, Hermann Goldhofer – Janfelix Jauns, Sascha Kampe, Simon Knappe

Ergänzungsspieler: Patrick Streich, Kai Künstler, Sven Hector, Oliver Stork, Thomas Franck, Oliver Holtz

Spielverlauf: 1:0 Janfelix Jauns (8. Min), 2:0 Janfelix Jauns (12. Min.), 2:1 Sascha Kampe (Eigentor – 29. Min.)

„6-Punkte-Spiel gewonnen“

Wieder ein direkter Kandidat, der auch gegen den Abstieg spielt zu Gast am Puckaffer Weg.

Wir wurden vom Trainerteam gut eingestellt und ließen den Gästen von Anfang an keinen Zugriff auf das Spiel.

In der 8. Minute hatten wir das 1. Tor durch Janfelix zu verbuchen. Nach einem Traumpass in die Schnittstelle der Abwehr hieß es nach dem tollen Abschluss von Janfelix 1:0.

Wir ließen nicht locker und machten genauso weiter. Wandsetal hatte keine Zeit zum Durchschnaufen bekommen.

Die ausgemachte Schwachstelle war an diesem Tag: die Abwehr der Gäste. Mittelfeldpressing und souverän vorgetragene Angriffe rollten immer wieder Richtung Gästegehäuse.

In der 12. Minute war Janfelix nach einer schönen Flanke per Kopf zum 2:0 erfolgreich.

Wir ließen bis zur Halbzeitpause noch weitere Hochkaräter liegen. Wenn sich das mal nicht rächt…

Nach der Halbzeit machten wir da weiter, wo wir aufgehört hatten. Chancen auslassen…

Wandsetal kam in den gesamten 70 Minuten nur nach Standards durch ihre Kopfballstärke zu Chancen.

Da Sascha am heutigen Tag auf der ungewohnten Mittelfeldposition spielte und somit vorne nicht so richtig zum Zug kam, fälschte er einfach mal eine Ecke ins eigene Tor ab. Keine Absicht, sondern nur das Resultat aus, in dieser Szene, mangelhafte Kommunikation, da Volker zu spät aus seinem Tor kam und auch „vergaß“ zu rufen…

Keine Panik. Ausnahme in dem Spiel.

Wir gingen wieder in den dominanten Modus über. Gelungene Ballstafetten und Abschlüsse, die leider immer wieder knapp am gegnerischen Tor vorbei strichen.

Abpfiff.

Mit diesen 3 Punkten sind wir fast durch. Großartige Leistung Jungs.

 



Verbandsliga - 18. Spieltag

14.04.2019

Galatasaray – DSV    4:3 (2:1)

Aufstellung: Simon Knappe – Marc Waschnewski, Björn Heuer, Hermann Goldhofer – Arkadiusz Seemann, Janfelix Jauns, Sascha Kampe, Hajo Hartnuß, Patrik Bach, Kai Künstler – Sven Schröder

Ergänzungsspieler: Rene Heuer, Sven Hector, Patrick Streich, Alexander Appel, Christian Kleinke

Spielverlauf:

1:0 (5. Min), 2:0 (10. Min.), 2:1 Janfelix Jauns (30. Min.), 3:1 (43. Min.), 3:2 Kai Künstler (55. Min.), 3:3 Sascha Kampe (58. Min.), 4:3 (65. Min.)

„ohne Worte“

Ein großer Kampf wurde leider nicht belohnt und wir standen nach einer tollen Aufholjagd leider ohne Punkte da.

….waren der „moralische“ Sieger.

 




Verbandsliga - 17. Spieltag

 

 

05.04.2019

DSV - Harksheide 1:4 (1:1)

Aufstellung: Volker Steen – Hajo Hartnuß, Hermann Goldhofer, Hendrik Liedtke – Oliver Stork, Wulf Hartnuß, Rene Heuer, Thomas Franck, Arkadiusz Seemann – Janfelix Jauns, Simon Knappe

Ergänzungsspieler: Patrick Streich, Patrick Bach, Sven Schröder, Oliver Holtz, Christian Kleinke, Kai Künstler

Spielverlauf: 0:1 Apak (4. Min), 1:1 Simon Knappe (7. Min.), 1:2 Apak (45. Min.), 1:3 Siemer (55. Min.), 1:4 Apak (65. Min.)

„Chancenlos am Freitagabend“

Flutlichtspiel am Puckafferweg.

Verlegung auf den ungewohnten Freitagabend für ein Heimspiel von uns. Dafür fast alle Mann Board.

Wir gingen, wie so häufig in dieser Saison, früh in den Rückstand. Schlechte Zuteilung in der Defensive und eine präzise Flanke auf den Kopf des gegnerischen Stürmers, 0:1 in der 4 Minute.

Wie gehabt, Mund abwischen und weiter geht es…., und wie.

Nur 3 Minuten später gelang uns der Ausgleich durch unseren Kapitano Simon. Nach einer gelungenen Kombination über unsere linke Seite kam eine Flanke mustergültig auf Simon, der den Ball perfekt traf.

Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die dabei etwas gefährlicheren Angriffe hatte dabei der Gast aus Harksheide. In letzter Instanz hatte entweder ein Duvenstedter irgendein Körperteil dazwischen oder Volker war auf dem Posten.

Wir vergaben unsere Möglichkeiten, da wir es nicht hinbekamen, mit der letzten Konsequenz in das letzte Drittel der Harksheider einzudringen.

Halbzeit.

Dann kam es so, wie es sich zum Ende der 1. Halbzeit abzeichnete. Die im Schnitt ca. (grob geschätzten) 5 Jahre jüngeren Harksheider konnten den Geschwindigkeitsvorteil gnadenlos ausspielen.

Ich bekomme es auf Grund des zu langen Zeitraums bis zur Erstellung dieses Berichtes nicht mehr so ganz hin, die Tore zu beschreiben. Erschwerend kommt hinzu, dass Niederlagen auch nicht wirklich erinnerungswürdig sind, in der Regel…, daher nur grob.

Sichere Kombinationen durch das Mittelfeld, Pass nach Außen, Flanke in den Rücken der Abwehr, schlechte Zuteilung, Abschluss, Tor.

So fielen alle Gegentreffer in der 2.ten Halbzeit.

Harksheide ist meiner Meinung nach die 3.te Kraft unserer Liga. Man merkt, dass diese Jungs früher schon zusammen gekickt haben. Mal sehen, wann sie es schaffen, den HSV und Vicky in ernste Schwierigkeiten zu bringen…

 




Verbandsliga - 16. Spieltag

 

29.03.2019

Rugenbergen - DSV 2:0 (1:0)

Aufstellung: Volker Steen – Marc Waschnewski, Björn Heuer, Alexander Appel - Hajo Hartnuß, Rene Heuer, Oliver Stork, Wulf Hartnuß, Thomas Franck – Sascha Kampe, Simon Knappe

Ergänzungsspieler: Hendrik Liedtke, Patrick Bach, Sven Schröder

Spielverlauf: 1:0 Volker Steen (Eigentor - 10. Min), 2:0 s (67. Min)

„komisches Spiel auf dem „Kartoffelacker“…“

Ich persönlich habe mehr als 35 Jahre auf Naturrasen gespielt und wirklich große Unterschiede in der Qualität des Untergrundes gehabt.

DAS in Rugenbergen habe ich in der Form auch noch nicht gesehen… In 2/3 des einen 16ers waren 3 Grashalme auf 1 m² Platz. Zwischen den beiden 16ern war auch Gras und viele „Löcher“.

Es sah aus – sorry Rugenbergen – wie ein Kartoffelacker.

Der einzige Platz mit Flutlicht hat während der Winterpause echt gelitten…, dann kam der Schiri nicht…

Alles in allem waren das schon wieder zu viel für einige unserer Spielerköpfe. Die Einstellung, der Kampfeswille, insgesamt die Situation kam nur Rugenbergen entgegen… Das alles darf und kann keine Ausrede sein!

Gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf muss mehr kommen.

Nun zum Spiel…

Rugenbergen kannte den Untergrund und lief uns sehr hoch an. Dieses gefiel uns ganz und gar nicht. Die Abspielfehler, die Annahmefehler waren von niemandem Absicht, doch es muss dann anders reagiert werden.

Nachlaufen, taktisches Foul ziehen, alles kann man in solchen Situationen machen, NUR nicht stehen bleiben…

Diverse Angriffe der Rugenbergener wurden in Überzahl gespielt. Meistens folge eine von mehreren Ecken in den ersten 35 Minuten. Diese gestalteten sich als „Brandbomben“. Eine dieser Ecken boxte sich Volker selbst ins Tor.

Komischerweise bewirkte ein Gegentor in dieser Saison „fast“ immer eine Leistungssteigerung von allen. Wir „freundeten“ uns langsam mit dem Untergrund an und kamen besser ins Spiel. Chancen konnten wir uns nur eine einzige in den ersten 35 Minuten rausspielen. Hier „spielte“ der Untergrund dann auch noch für Rugenbergen, da der Ball vor Simon so komisch aufsprang, dass der Ball anstatt in Richtung Tor, fast zur Eckfahne flog.

Halbzeit.

Zeit zum Mundabwischen.

2.te Halbzeit, bessere Einstellung und mehr Spielanteile für uns. Rugenbergen setzte nun auf Konterspiel.

Das machten sie auch nicht so schlecht, doch wir verteidigten im Verbund sehr gut. Ein Rugenbergener Spieler hätte nach einer klaren Tätlichkeit vom Spielfeld fliegen müssen! Auch das soll nicht als Ausrede dienen.

Wir erspielten uns einige gute Möglichkeiten, die wir im letzten Drittel nicht zu nutzen wussten.

Rugenbergen schloss einen der gut vorgetragenen Konter diesmal eiskalt zum 2:0 ab. Das war es dann.

Ein Freitagabend, der so nicht hätte laufen müssen…





Verbandsliga - 15. Spieltag

 

 

24.03.2019

DSV - HEBC  3:2 (1:1)

Aufstellung: Volker Steen – Hermann Goldhofer, Björn Heuer, Marc Waschnewski – Thomas Frank, Hajo Hartnuß, Rene Heuer, Peer Oliver Storck, Arkadiusz Seemann – Janfelix Jauns

Ergänzungsspieler: Sven Schröder, Michael Gerken, Oliver Holtz, Kai Künstler, Alexander Appel, Sascha Kampe

Spielverlauf: 0:1 Pegel (5. Min), 1:1 Rene Heuer (25. Min.), 2:1 Janfelix Jauns (45. Min.), 2:2 Jäger (58. Min.), 3:2 Janfelix Jauns (61. Min.)

„Guter Start aus der Winterpause“

Endlich wieder Punktspielbetrieb am Puckaffer Weg.

Nach einer - wie immer - durchwachsenen Wintervorbereitung (schlechte, mäßige und gute Vorbereitungsspiele – den eigenen Wintercup „herschenken“) waren alle heiß auf den HEBC.

Wir waren von Anfang an sehr konzentriert…, dachte man kurz. Denn auf einmal stand es 0:1. Solch schnelle Gegentore, innerhalb der ersten 10 Minuten, gehörten diese Saison scheinbar zu einem „Ritual“ der Feldspieler…, denn ich weiß, der Torwart mag das gar nicht… Ein Fehlpass in der Vorwärtsbewegung und schon ist alles so unorganisiert, dass auf einmal kein Zugriff mehr möglich ist und schon klingelt es.

Das müssen wir unbedingt abstellen!

Alle waren dann wach und wir fingen an, richtig guten Fußball zu spielen. Gelungene Kombinationen, positives Sprechen miteinander und wir kamen dem Ausgleich immer näher.

Einfaches Aufbauspiel hinten rum. Richtige Passschärfe. Gute Laufwege.

Einige Abschlüsse gingen noch daneben, doch HEBC hatte keine Chance mehr an den Ball zu kommen und wir ließen auch nicht nach.

Aus meiner Erinnerung war es dann ein schöner Direktschuss nach einem geblockten Schuss, den Rene großartig ins gegnerische Tor hämmerte.

Wir ließen nicht locker, doch das Zielwasser wirkte nicht mehr. Diverse Halbchancen bliebe ungenutzt. Halbzeit.

Anders, als es ansonsten beim Auslassen von Chancen läuft, blieben wir weiter hochkonzentriert und hatten mehr Spielanteile. HEBC war an diesem Tag von unserer geschlossenen Mannschaftsleistung tief beeindruckt und fand, anders als noch beim Wintercup, kaum statt. Sie kamen, wenn dann nur durch Standards, etwas gefährlicher vor unser Tor.

Wir blieben hochkonzentriert und schafften durch eine schönes Solo von Janfelix die verdiente Führung.

Durch das Tor wurde HEBC wieder wach und schaffte es irgendwie, uns wieder die Kugel in unserem Tor zu versenken.

Auch hiervon ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Jeder hielt seine Position, redete positiv mit seinem Mitspieler und war konsequent in den Zweikämpfen.

Die logische Konsequenz, das 3:2 durch Janfelix.

Danach hatten wir das Spiel im Griff. Die Jungs von HEBC griffen sich gegenseitig verbal an und bekamen keinen Zugriff mehr auf das Spiel.

So konnten wir HEBC bis zum Schlusspfiff dominieren und behielten den wichtigen Dreier gegen einen direkten Kandidaten im Abstiegskampf in unserem schönen Duvenstedt.



Verbandsliga - 14. Spieltag

 

 

09.12.2018

Teutonia 10 – DSV 1:1 (0:0)

 

Aufstellung: Volker Steen – Marc Waschnewski, Björn Heuer, Hendrik Liedtke - Alexander Appel, Hajo Hartnuß, Rene Heuer, Wulf Hartnuß, Oliver Holtz, Arcadiusz Seemann – Janfelix Jauns, Patrick Bach

Ergänzungsspieler: Andreas Cordes, Patrick Streich, Thorsten Rieck, Sven Schröder, Oliver Stork, Thomas Franck

Spielverlauf: 1:0 Joystone Gabdamosi (47. Min), 1:1 Thomas „Horst Paco“ Franck (69. Min.)

„Ein Kampf auf Augenhöhe“

Nach tagelangem Regen in unserer schönen Stadt klarte das Wetter an diesem Tag auf. Wunderbare Bedingungen für ein tolles Spiel auf Echtrasen.

…. Normalerweise…., wenn die Platzwärte in HH nicht so „Mimimi“ wären.

In einer sehr ausgeglichenen Partie hatten beide Mannschaften gleich viele Spielanteile, Fehlpässe, Zweikampfquote, Abseitsstellungen, usw… In der ersten Hälfte konnte sich keine Mannschaft klare Vorteile erspielen.

Nach den Halbzeitansprachen nahm das Spiel an Fahrt auf.

Den besseren Start erwischten die Teutonen. Nach einem Fehlpass von uns, wurde ein sehr schneller Konter eingeleitet. Ein Steilpass in die sogenannte Schnittstelle konnte sich Teutonia nach einem 40 m Sprint im eins gegen eins gegen Volker durchsetzen. Henni, der alles versucht hatte, den Stürmer noch zu stören, hatte nicht mehr genug Kraft, um auch über Volker rüber zu springen und „knockte“ diesen mit seinem Knie kurz aus.

Nach einer Behandlungspause ging es weiter.

Wir erspielten uns im Anschluss einige gute Möglichkeiten, die wir, leider wie so oft, nicht nutzen konnten. Der Pfosten, der Torwart oder das Tor stand am „falschen Ort“…

Die Teutonen hatten gefährliche Konter, die wir im Verbund sehr gut verteidigt haben. Eine 100 %ige Chance wurde nach einem Kopfball aus kurzer Distanz von Volker entschärft.

Somit waren wir immer noch im Spiel, warfen alles nach vorne und wechselten kurz vor Schluss unser „Kopfballungeheuer“ Thommy „Horst Paco“ Franck ein.

Dieser wurde in der 69. Minute nach einer ansehnlichen Kombination von Hajo per Flanke mustergültig bedient und SCHÄDELTE die Kugel unhaltbar zum Vielumjubelten und gerechten 1:1 in die Maschen.

Was für ein Schlussspurt!

Ein wichtiger Punkt in dem so spannenden und engem Kampf um den Klassenerhalt.



Verbandsliga - 13. Spieltag

02.12.2018

DSV – SC Victoria 0:2 (0:0)

Aufstellung: Volker Steen – Marc Waschnewski, Björn Heuer, Hendrik Liedtke – Wulf Hartnuß, Rene Heuer, Patrick Bach, Arcadiusz Seemann, Thorsten Rieck, Oliver Holtz – Janfelix Jauns

Ergänzungsspieler: Andreas Cordes, Patrick Streich, Michael Gerken, Sven Schröder, Oliver Stork

Spielverlauf: 0:1 Tim Vogel (48. Min), 0:2 David Laczkowski (64. Min.)

„Toller Fight gegen die „Übermannschaft“

Es kam die Übermannschaft der Liga zu uns an den Puckafferweg.

 

ALLE waren bis in die Haarspitzen motiviert, ein Wunder zu vollbringen. Anpfiff und los ging die wilde Fahrt.

Vicky spielte, Vicky rannte an und der DSV KÄMPFTE!

Alle rannten ums Überleben, warfen sich in jeden Ball in jeden Zweikampf.

Die Angriffsbemühungen der Gäste in den ersten 10-15 Minuten wurden von uns souverän unterbunden. Dann begann so langsam das Spiel von Volker.

Wenn Vicky mal durchbrach, war er zur Stelle und brachte den Gegner mit unzähligen Paraden schier zur Verzweiflung.

Bis zur Halbzeit schafften wir es zusätzlich mit guten und sicheren Kombinationen auch für Entlastung und Torgefahr zu sorgen. Auch etwas, mit dem Vicky scheinbar nicht so wirklich gerechnet hatte.

Nach der Halbzeit nahm der Druck immer mehr zu. Einen berechtigten Elfmeter konnte unser „Titan“ in der 45. Minute noch halten, doch dann war selbst Volker das erste Mal geschlagen.

Bei dem Versuch einen langen Pass zu verhindern, gab Marc dem Ball leider die ideale Flugbahn für den Angreifer von Vicky, der alleine auf Volker zulief und das 0:1 in der 48. Minute erzielte.

Wir waren weder geschockt, noch haben wir den Glauben an eine Sensation verloren.

Janfelix und Patrick Bach hatten 2 mal die Gelegenheit zum 1:1 auszugleichen. Einmal retteten Zentimeter und einmal der Torhüter von Vicky in höchster Not.

Vicky wechselte frische Kräfte ein und Angriffswelle auf Angriffswelle lief auf unser Tor zu. Einen weiteren berechtigten Elfmeter verwandelte Vicky zum 0:2 in der 67. Minute.

Das Trainerteam stellte eine aufopfernd kämpfende und alle Vorgaben umsetzende Mannschaft aufs Feld, die es gemeinsam geschafft hat, die „Übermannschaft“ ins Wanken zu bringen.

Jungs, ich bin stolz auf uns ALLE !!!

P.S.: für alle interessierten Mannschaften, unser Präsident hat die Ablösesumme von Volker auf den Bau eines Kunstrasenplatzes jetzt festgeschrieben   ;o))


 

Verbandsliga - 12. Spieltag

23.11.2018

Rasensport Uetersen - DSV 1:1 (1:0)

Aufstellung: Volker Steen – Marc Waschnewski, Björn Heuer, Hendrik Liedtke - Alexander Appel, Hajo Hartnuß, Rene Heuer, Kai Künstler, Thorsten Rieck, Arcadiusz Seemann – Janfelix Jauns

Ergänzungsspieler: Andreas Cordes, Patrick Streich, Patrick Bach, Sven Schröder, Torsten Puchert, Hermann Goldhofer, Sven Hector

Spielverlauf: 1:0 Roland Anders (20. Min), 1:1 Hajo Hartnuß (60. Min.)

„Chancen, Chancen, Chancen,….“

Endlich Naturrasen. Leider schlechtes Flutlicht…

…und wie sich im Laufe des Spiels herausstellte auch ein überforderter Schiedsrichter, der mit seinen Entscheidungen in beiden Teamlägern für Empörung und Entsetzen sorgte.

Mit großem Selbstbewusstsein aus dem Sieg gegen Niendorf ging es in die Partie gegen den Aufsteiger. Ballbesitz, tolle Kombinationen und Chancen im 2 Minuten-Takt waren die Folge. Kai trifft das freie Tor aus 4 Metern nicht. Janfelix schlägt ein Luftloch frei vorm Tor. Ich glaube, Thorsten köpft an den Pfosten. Weitere unzählige Versuche über und neben das Tor waren die Folge.

Es würde zu lange dauern alles aufzuzeigen…

Was passiert dann in einem solchen Spiel, genau, ein Gegentor. Ballverlust im Aufbauspiel. Hajo und Alex sind uneins wer anläuft, Flanke, Schuss aus 3 Meter, Tor. 1:0 aus dem nichts für Uetersen.

Wir brauchten nicht lange um genau da wieder weiter zu machen, wo wir aufgehört hatten. Das Tor wollte einfach nicht fallen.

So ging es in die Halbzeit und danach auch genauso weiter.

Wir stellten offensiver auf, wodurch sich mehr Räume für die Gastgeber ergaben. Die wenigen Konterchancen machten wir gemeinsam zunichte, bzw. stand in letzter Instanz noch Volker im Weg.

Die letzten 10 Minuten begannen und endlich fiel das erlösende 1:1 durch Hajo.

Wir wollten mehr, da die Gastgeber mit den Kräften am Ende waren. Die Kugel wollte aber partout nicht mehr über die Linie rollen.

Wieder der Pfosten, Unkonzentriertheit oder ein Abwehrbein waren permanent im Weg.

Hektik entstand auch neben dem Platz. Diskussionen und ein kleines Handgemenge mit dem Gegner und der überforderte Schiedsrichter verwies dann auch noch Thommy, der als Coach fungierte (in Zivil), des Platzes, obwohl dieser schlichtend eingegriffen hatte.

Mit einer besseren Chancenverwertung hätten wir durchaus einen hohen Sieg einfahren können. Also bleibt nur, Mund abwischen und weiter machen.

 


 

Verbandsliga - 11. Spieltag

18.11.2018


DSV – TSV Niendorf 4:3 (3:0)

Aufstellung: Volker Steen – Marc Waschnewski, Björn Heuer, Hendrik Liedtke - Alexander Appel, Hajo Hartnuß, Rene Heuer, Kai Künstler, Oliver Holtz, Arcadiusz Seemann – Janfelix Jauns

Ergänzungsspieler: Andreas Cordes, Patrick Streich, Patrick Bach, Sven Schröder, Oliver Stork, Hermann Goldhofer

Spielverlauf: 1:0 Rene Heuer (10. Min), 2:0 Janfelix Jauns (11. Min.), 3:0 Arkadiusz Seemann (35. Min.), 3:1 Edwin Ngwerueme (40. Min.), 3:2 Falk Röbbelen (58. Min.), 4:2 Patrick Bach (60. Min.), 4:3 Martin Sieg (67. Min.)

„Souverän, dann geschwommen"

Auf dem Papier und im Endstand auch abzulesen, erwartete uns eine Partie auf Augenhöhe. Das was in den ersten 35 Minuten folgte, war eine totale Dominanz des DSV, der mit voller Hingabe und Leidenschaft die Vorgaben vom Trainerteam umsetzte.
Das „Abtasten" wurde nach 60 Sekunden von uns beendet. Wir wollten!
Sichere Kombinationen, aggressives Zweikampfverhalten, Einsatz und Wille. Alles das konnte man sehen und spüren.
In der 10. Minute schloss Rene´ eine solche Traumkombination über unsere rechte Seite mit einem fulminanten Distanzschuss ab. 1:0.
Niendorf in Schockstarre. Sie hatten wahrscheinlich mit viel gerechnet, mit solch einem Auftritt von uns nicht.
Ballverlust nach dem Anstoß, Traumpass in den Lauf von Janfelix 2:0.
In der Folgezeit spielten wir uns weitere Großchancen heraus, die wir leider ungenutzt ließen. Wenigstens gelang uns mit dem Pausenpfiff das mehr als verdiente 3:0 durch Akka.
Pause.
Dann passierte das, was so oft im Fußball zu beobachten ist. Einige dachten, es geht von alleine so weiter und Niendorf biss sich zurück ins Spiel.
Einer der vermehrt auftretenden Fehlpässe wurde dankend angenommen und zum Anschlusstreffer genutzt.
Wir berappelten uns. Spielten wieder Fußball. Hatten Chancen, die leider nicht mit der letzten Entschlossenheit abgeschlossen wurden.
Wenn Du die Dinger vorne nicht machst......, genau.
Irgendwie kam Niendorf durch, 3:2. Ein bisschen Hektik kam auf. Das Spiel wurde „dreckig". Beide Mannschaften lamentierten mit dem Schiedsrichter, beschimpften sich gegenseitig, usw...
Genau in diese Phase ein erneuter Lichtblick von uns. Steilpass in den freien Raum, traumhaft abgeschlossen von Patrick Bach.
An und für sich sollte das Spiel dann durch sein. Denkst Du... Wir ließen uns wieder auf Diskussionen ein.... Unkonzentriert und nicht entschlossen genug bei der Klärung von den Niendorfer angriffen und Schwupps, nur noch 4:3.
Nach dem Gegentreffer war auf einmal wieder Verunsicherung zu spüren und allgegenwärtig. Henni, Marc + Björn warfen sich mit voller Leidenschaft und Aufopferung in jeden Ball, der jetzt noch Richtung Tor kam. Volker lenkte einen Kopfball nach einer Ecke mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Lange Bälle nach vorne. ...und dann endlich, der erlösende Schlusspfiff!

Ein verdienter Sieg mit 2 Gesichtern ;o))

 


 

Verbandsliga - 10. Spieltag

Samstag, 10. November 2018

 

Germania Schnelsen – DSV 2:1 (2:1)

Aufstellung: Volker Steen – Hajo Hartnuß, Björn Heuer, Hendrik Liedtke - Alexander Appel, Wulf Hartnuß, Rene Heuer, Kai Künstler, Sven Hector, Arcadiusz Seemann – Sascha Kampe

Ergänzungsspieler: Andreas Cordes, Patrick Streich, Patrick Bach, Thomas Franck

 

Spielverlauf: 1:0 L. Ehemann (1. Min), 2:0 L. Ehemann (24. Min.), 2:1 Sascha Kampe (30. Min.)

„Neues Gewand – alte Fehler“

Es war ein schöner Tag im Spätherbst.

Die neue Spielkleidung saß wie angegossen und wir hatten schon vor dem Spiel den Titel als „stylischtes Team“ der Liga inne.

Nützt nur nichts, wenn man nicht von Anfang an konzentriert ist….

Keine 60 Sekunden sind gespielt und ein Sonntagschuss rauscht nach einer sehenswerten Direktabnahme an Freund und Feind direkt zum 1:0 für die Hausherren in unseren Kasten.

Lange Gesichter, Verunsicherung und dadurch auch diverse Abspielfehler waren die Folge. Es fiel uns sichtlich schwer, uns von dem „Schock“ zu erholen.

Nach ungefähr 15 Minuten bekamen wir das Spiel in den Griff. Einige stark herausgespielte Angriffe wurden dann leider nicht mit der letzten Konsequenz zum Abschluss gebracht.

Wieder eine Unkonzentriertheit führte zum 2:0.

Wir brauchten diesmal nicht so lange, um das Spiel wieder an uns zu reißen. Sascha schloss einen der zahlreichen Angriffe dieses Mal mit genau der richtigen Entschlossenheit ab und es stand nur noch 2:1.

Nach der Halbzeit hatten wir gefühlt 90 % Ballbesitz und spielten uns auch ein paar Chancen heraus, die nicht genutzt wurden.

Wir warfen in den letzten 10 Minuten alles nach vorne, um uns wenigsten einen verdienten Punkt aus Schnelsen mitnehmen zu können. Hieraus ergaben sich natürlich auch Kontergelegenheiten für die Hausherren, die wir gemeinsam sehr gut zunichtemachten. Nach einer aus einem Konter entstandenen Ecke, verhinderte Volker mit 2 überragenden Reflexen aus kürzester Distanz einen weiteren Gegentreffer, so dass wir immer noch im Spiel waren.

All unsere Bemühungen verpufften.

Am Ende sahen wir immer noch sehr gut aus, mussten aber ohne Punkte aus Schnelsen abreisen.

 



Verbandsliga - 9. Spieltag

 

Sonntag, 04. November 2018, 11.30 Uhr, Puckaffer Weg 15, Duvenstedt.

 

DSV - HSV     2:3 (0:1)

Aufstellung DSV:  Volker Steen - Hendrik Liedtke - Björn Heuer, Oliver Holtz, Alexander Appel, Hajo Hartnuß, Aka Seemann, Wulf Hartnuß, Kai Künstler, Sascha Kampe, Simon Knappe.

Eingewechselt wurden: Patrick Streich, Rene Heuer, Janfelix Jauns.

Auch im Kader: Patrick Bach.

 

Tore: 0:1 Thorsten Held (34.), 1:1 Simon Knappe (50.), 2:1 Rene Heuer (58. / FE), 2:2 (63.) Thorsten Held, 2:3 (66.) Nicolai Brauns.

  

Überraschung denkbar knapp verpasst !

Nach einem "bunten Abend" im "Gasthof Offen" (war wieder mal ein kulinarisches Highlight ! - Nochmals Dankeschön an Rene für die perfekte Organisation), ging es nun am Sonntag Vormittag  gestärkt gegen unseren "Lieblingsgegner" HSV im sogenannten "Bonus-Spiel" wieder um wichtige Punkte gegen den Abstieg !

Zunächst einmal hatte die sportliche Leitung eine schwere Entscheidung bei der Kadernominierung im Vorfeld dieses Spiels zu treffen. 21 Spieler hatten sich zur Verfügung gestellt, 5 Absagen mussten erteilt werden ! Von den ausgeladenen Spielern waren bis auf eine Ausnahme alle am Start (Super Jungs !!!).

Nun zum Spiel. Ganze 4 Minuten fehlten unserem Team, um gegen ein Big3 - Team in der Staffel zu punkten. Und es wäre absolut verdient gewesen !

Obwohl den Gästen aus Norderstedt die ersten 10-15 Minuten gehörten, war unsere Mannschaft höchst konzentriert, lauffreudig und glaubte auch wirklich an eine Überraschung an diesem Tag.

Bis auf 2-3 Möglichkeiten der Rothosen  blieben wir fast bis zum Halbzeitpfiff gut im Spiel und ohne Gegentor.

Dann kam leider doch noch eine Minute vor dem Pausenpfiff die Ernüchterung. Ein schöner Flankenball von rechts in die Mitte geschlagen erreichte Thorsten Held, der dann eiskalt zur Führung vollendete. Unser Volker sah hierbei leider nicht sehr glücklich aus.

In der Halbzeit feuerten wir uns dann nochmal so richtig an. Wir waren uns irgendwie sicher, dass hier noch was möglich ist. Und so kamen wir dann auch mit einer Topeinstellung aus der Kabine. Ab Minute 36 spielte fast nur noch der DSV. Der erste große Aufreger dann nach rund 45 Minuten. Der Ball segelte in den Strafraum der Gäste, ein intensiver Zweikampf zwischen Wulf und seinem Gegenspieler, und plötzlich lagen beide Spieler am Boden. Der Schiri war sich sofort sicher, und entschied auf Strafstoß für Duvenstedt. Eine knifflige Szene, die man so oder so hätte pfeifen können. Nun wurde es so richtig spannend. Wer sollte nun den Elfer schiessen ? Simon als Kapitän fragte in die Runde und bekam nur Absagen.

Also musste er als Capitano die Verantwortung übernehmen. Leider behielt er nicht die Nerven, und scheiterte kläglich. Der verdiente Ausgleich war somit aber zum Glück nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Denn unsere Leidenschaft und unser Kampfeswillen wurde dann kurze Zeit später doch noch belohnt. Patrick S. flankte von der rechten Seite wunderschön in die Mitte, und Simon machte seinen Fehler wieder gut, und schoß den Ball im Fallen eiskalt in die Maschen. Ausgleich, Riesenjubel und der Wahnsinn ging zunächst weiter. Kurze Zeit später wurde Aka klar im Strafraum gefoult, und der Pfiff blieb leider aus. Unser Team ließ aber weiter nicht locker, und stürmte munter drauf los. Als dann unser Teammanager Thommy den leicht angeschlagenen Rene aufs Feld schickte, rief er Ihm noch zu, den nächsten Elfer, der bestimmt noch kommen würde bitte höchstpersönlich zu schiessen. Also kam es wie es kommen musste. Sascha wurde gnadenlos im Strafraum von den Beinen geholt, und diesmal blieb der Pfiff nicht aus. Wieder Elfmeter ! Und Rene machte das, was man vón Ihm erwartet hatte. Er versenkte die Kugel eiskalt in die Maschen zum vielumjubelten 2:1. Nun sah es tatsächlich nach einer Sensation aus. Doch leider machten wir jetzt einen großen Fehler. Statt das Ergebnis mit Mann und Maus zu verteidigen, spielten wir volle Pulle auf das dritte Tor. Konsequenz daraus: Wir liefen wenige Minurten vor dem Ende in einen Konter, und die Gäste schlugen brutal zurück. Erst der Ausgleich zum 2:2. Flanke von links in die Mitte, der Ball blieb gefühlt minutenlang in der Luft stehen, und der Stürmer der Rothosen konnte in Ruhe einköpfen. Damit aber leider nicht genug. Kurz vor Schluß dann der Gnadenstoß für unser Team, der brutaler hätte nicht sein können. Wieder nutzten die cleveren Hamburger eine Unsicherheit unserer Abwehr aus, und erzielten noch tatsächlich den unverdienten Siegtreffer !

Fazit: Heute haben wir wohl vielleicht neben dem HEBC-Spiel unser bestes Saisonspiel zeigen können, haben uns aber durch fehlende Clerverness leider nicht belohnt dafür.

Eine Notiz noch am Rande: Heute feierte unser fast verlorener Sohn Wulf sein überraschendes Comeback im Dress des DSV ! Schön dass Du wieder da bist Wulf !!!

 

Nächstes Spiel: Samstag, 10. November 2018, 12.00 Uhr - in Schnelsen gegen Germania (Riekbornweg 5, 22457 Hamburg - Kunstrasen).


 

Verbandsliga - 8. Spieltag

Samstag, 27. Oktober 2018, 16.30 Uhr, Sportpark Hinschenfelde, Wandsbek (Walddörferstraße 247, 22047 Hamburg).

TSV Wandsetal - DSV     1:1 (1:0)

Aufstellung DSV: Andreas Cordes - Hendrik Liedtke - Björn Heuer, Oliver Holtz - Alex Appel, Hajo Hartnuß, Aka Seemann, Marc Waschnewski, Rene Heuer, Sascha Kampe, Simon Knappe.

Eingewechselt wurden: Kai Künstler, Janfelix Jauns, Patrick Bach.

Auch im Kader: Sven Schröder, Volker Steen.

Tore: 1:0 Frank Mohr (6.), 1:1 Sascha Kampe (45.).

 

Toller Fight im Wandsetal !

An diesem wunderschönen Herbsttag durften wir nun schon zum zweiten Mal in dieser Saison zu unseren "Sportkameraden" nach Wandsbek reisen.

Dieses Mal wollten wir es allerdings schon von Beginn an besser machen, als beim knappen Pokalaus (1:2) im August diesen Jahres. Damals hatten wir die ersten 20 Minuten komplett verschlafen, und somit das Spiel auch fast schon abgeschenkt. Unser engagierter Interimsmannschaftsbetreuer "Thommy" witzelte schon am Rande des Spiels mit den Worten: Unsere Mannschaft ist halt eben wie eine Wundertüte - man weiss nie so genau, was am Ende bei raus kommt. Gegen "Gala" letzte Woche noch Rumpelfussball, und dieses Wochenende wieder das starke Gesicht der DSV-Altliga ! 

Nach einem verhaltenen Beginn beider Mannschaften, gingen die Gastgeber nach knapp 10 Minuten dennoch erstmal wieder unnötig in Führung. Es war eigentlich ein Tor, was aus dem Nichts zu Stande kam. Unsere linke Abwehrseite sah hierbei nicht sehr glücklich aus, der Ball kam irgendwie in die Mitte reingespielt, und der baumlange Frank Mohr konnte freistehend in aller Ruhe sich den Ball zurechtlegen und erfolgreich abschließen.

Wer nun dachte, jetzt würde sich ein ähnliches Szenario abspielen, wie im Sommer beim Pokalspiel sah sich getäuscht. Wir krempelten jetzt endlich mal wieder so richtig die Ärmel hoch, gingen mutig in die Zweikämpfe, grätschten auf dem weichen Rasen was das Zeug hielt, und erarbeiteten uns hiermit den Respekt des Gegners. Anekdote am Rande: Spieler der Gastgeber fragten uns etwas irritiert, ob wir heimlich Rasentraining gemacht hätten. Statt gelbe Karten wegen Foulspiel von unserer Mannschaft, gab es eher Gelb wegen Meckerns für den Gegner. Mit einer ordentlichen Leistung aber ohne eigene Großchancen unserer Elf, ging es dann mit einem knappen 0:1 in die Pause. Wir spürten aber alle, das hier heute deutlich mehr drin war.

In Halbzeit 2 versuchten wir dann auch endlich mal etwas mutiger unsere Offensivbemühungen voranzutreiben. Und tatsächlich wurden wir dann auch dafür belohnt.

Zunächst wurde aber ein klares Abseitstor der Wandsbeker zu Recht abgepfiffen. Die Gastgeber haderten noch mit Ihrem Schicksal, dass Sie das Tor nicht schon vorher gemacht hatten, und wir nutzten diese Unaufmerksamkeit des Gegners eiskalt aus. Ein schneller Konter über rechts von Alex super auf Simon rausgespielt, und dessen Zuckerflanke landetete auf dem langen zweiten Pfosten bei Sascha, der keine Mühe mehr hatte, den Ball mit dem Kopf einzunetzen. Nun stand es 1:1, und die Partie war wieder völlig offen. Das Spiel wurde mit zunehmender Spieldauer immer agressiver, die Zweikämpfe immer härter (Kompliment an unsere Devensive !) und die Unzufriedenheit der Gastgeber immer größer. Ein ehemaliger Oberligaspieler wie Kapitän Thomas Jaenisch stand am Ende kurz vor einem Platzverweis, weil er die "Grätschen" von "Holtzer", Aka, oder Hajo nicht mehr ertragen konnte oder wollte. Diese Spielweise von uns war aber am Ende das richtige Rezept, um gegen einen vielleicht spielerisch etwas besseren Gegner zu punkten. Auch wenn es am Ende nochmal etwas eng wurde, konnten wir aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen durchaus verdienten und wichtigen Punkt aus dem Wandsetal entführen.

Fazit: Wenn wir diese Einstellung und Leidenschaft im Spiel endlich auch mal konstanter abliefern könnten, würden wir unser Saisonziel Klassenerhalt auch eher erreichen können.

Jetzt freuen wir uns erstmal am Freitag auf unser alljährliches Grünkohlessen bei "Offen", ehe es dann am Sonntag gestärkt gegen unseren Lieblingsgegner HSV geht. 

Nächstes Spiel: Sonntag, 04. November 2018 - 11.30 Uhr in Duvenstedt gegen den HSV.


 

Verbandsliga - 7. Spieltag

Sonntag, 21. Oktober 2018, 11.30 Uhr, Puckaffer Weg 15 - Duvenstedt

DSV - Galatasaray     0:4  (0:2)

Aufstellung DSV: Volker Steen - Hendrik Liedtke - Marc Waschnewski, Björn Heuer, Patrick Streich, Alex Appel, Kai Künstler, Rene Heuer, Aka Seemann - Simon Knappe, Sascha Kampe.

 

Eingewechselt wurden: Oliver Stork, Patrick Bach, Sven Schröder.

 

Tore: 0:1 Cevdet Atik (16.), 0:2 Cevdet Atik (35.), 0:3 Hasan Sari (37.), 0:4 Cevdet Atik (62.).

 

Großen Schritt verpasst !

Eigentlich waren die Voraussetzungen an diesem milden Herbsttag für einen erfolgreichen Spieltag unserer Mannschaft optimal. Die Konkurrenz hatte bereits an den Vortagen gepatzt, und unser Gegner erschien zu Spielbeginn nur mit 9 Mann auf dem Platz !

Mit einem Erfolg gegen "Gala" hätten wir sogar den Sprung auf Platz 5 schaffen können, und wären erstmal aus der Gefahrenzone der Tabelle für einige Wochen rausgewesen. Aber leider wurden wir mal wieder unserem Ruf gerecht, dass es mit etwas Übermut, fehlender Konzentration und überschaubarer Laufbereitschaft kein Spiel zu gewinnen gibt.

Die Gäste starteten in Unterzahl natürlich sehr defensiv, und wirkten hierbei sehr gut organisiert. Auch hatten Sie sehr wendige und schnelle Spieler auf dem Platz, die uns so manches Mal schlecht aussehen ließen. Oft waren wir im Zweikampf nur zweiter Sieger, oder wussten uns nur durch taktische Fouls zu retten. Trotz allem erspielten wir uns nach schwieriger Anfangsviertelstunde dann einige hochkarätige Torchancen heraus. Einmal flankte Sascha von links den Ball mustergültig in die Mitte auf Simon, der dann leider mit einem sehr schönen Kopfball am hervorragenden Gäste Keeper scheiterte. Ähnlich dann auch die zweite Topchance von Simon kurz danach. Diesmal kam die Sascha-Flanke von rechts in den Strafraum geschlagen, aber auch diesmal konnte Simon leider nicht erfolgreich abschließen.

Die Gäste hatten nun mittlerweile Ihren 10. Spieler in die Partie gebracht, und es kam für uns noch schlimmer. Ein böser Abspielfehler von Alex im Mittelfeld führte dann zur überraschenden Führung von "Gala". Unsere Abwehr wirkte bei diesem Konter der Gäste ziemlich unorganisiert, und somit war es dann eben schnell passiert.

Auch nach dem Rückstand hatten wir in der ersten Hälfte zwar immer wieder Möglichkeiten, aber irgendwie waren wir nicht gallig genug, um das Tor wirklich zu schießen.

Stattdessen kassierten wir kurz vorm Pausentee noch das zweite Gegentor.

Ähnlich wie beim ersten Gegentor ging ein kapitaler Abspielfehler im Mittelfeld voraus. Diesmal passierte Henni das Missgeschick. Der Ball wurde gleich schnell nach vorne in die Spitze gespielt, unsere Abwehr war viel zu weit nach vorne aufgerückt, und aus leicht absatzverdächtiger Position konnte der Gästestürmer erneut durchlaufen und erfolgreich abschließen. Somit ging es mit einem bitteren Zwischenstand von 0:2 gegen eine dezimierte Gästemannschaft in die Pause.

Unsere Teamleitung ließ die Mannschaft trotz dieses Rückstandes in Halbzeit 2 erstmal unverändert so weiterspielen.

Leider wurde es aber nicht besser, nein es kam sogar noch schlimmer. Kurz nach dem Wiederanpfiff der dritte schwere Ballverlust im Mittelfeld durch Kai. Und wieder war unsere Defensive nicht in der Lage, diesen Fehler auszubügeln. Nach dem Motto, einmal Ball weg und schon ein Gegentor.

Nun stand es bereits 0:3 gegen 10 Mann, und es wurde tatsächlich noch gewechselt ! Aber was soll man in so einer Phase, wo das Spiel total zerfahren war noch großartig ändern bzw. ergebnismäßig noch korrigieren ?! Unsere Spieler hielten Ihre Positionen nicht mehr richtig ein, alles wirkte irgendwie kopflos.

Am Ende des Spiels wurde dann leider auch noch der Ton zwischen beiden Teams agressiver, und wir konnten froh sein, dass der Schiedsrichter an diesem Tag keine Karten dabei hatte.

Den Gästen gelang dann kurz vor Schluß sogar noch das 0:4, und es ging so langsam ein trostloser Vormittag für uns zu Ende.

Fazit dieses Spieles: Wir haben es leider nicht geschafft, gegen einen Gegner in Unterzahl cleverer zu spielen und müssen nun  aufpassen, nicht schnell wieder in der Tabelle nach unten abzurutschen.

 

Nächstes Spiel: Samstag, 27. Oktober 2018 - 16.30 Uhr in Wandsbek (Walddörfer Straße) gegen den TSV Wandsetal.


Verbandsliga - 6. Spieltag

Freitag, 28. September 2018, 20:00 Uhr, Am Exerzierplatz 14-16, 22844 Norderstedt

Tura Harksheide - DSV     3:1  (0:0)

Aufstellung DSV: Volker Steen - Marc Waschnewski - Hajo Hartnuss, Björn Heuer, Alex Appel, Aka Seemann, Rene Heuer, Hermann Goldhofer - Janfelix Jauns, Simon Knappe, Sascha Kampe

 

Eingewechselt wurden: Patrick Streich, Kai Künstler, Sven Schröder, Thorsten Rieck.

 

Tore: 1:0 Alan Smolak (44.), 2:0 Martin Wilk (60.), 3:0 Sven Günter Wahner (63.), 3:1 Thorsten Rieck (70.).

 

Chancenlos am Exerzierplatz !

Am Freitag Abend unter Flutlicht bestritten wir unser schweres Auswärtsspiel bei Tura Harksheide. Von Beginn an bekamen wir zu spüren, dass die Gastgeber Ihre überraschende Pokalheimniederlage gegen Rugenbergen unter der Woche wieder schnell vergessen lassen wollten. Konzentriert und zielstrebig zogen Sie Ihr Spiel auf, und starteten einen Angriff nach dem anderen in Richtung DSV - Tor. Zu diesem Zeitpunkt standen wir sehr tief und konnten uns nur schwer von diesem Druck befreien. Auffällig war leider auch, wie Ballsicher und schnell der Gegner an diesem Abend für uns war. Für uns leider nur sehr schwer zu verteidigen ! Trotzdem konnten wir die erste Halbzeit ohne die ganz großen Torchancen des Gegners schadlos überstehen. Für uns sprangen im ersten Durchgang leider nur zwei Standardsituationen durch Eckbälle heraus. Somit ging es mit einem glücklichen 0:0 in die Pause.

Nach rund 10 Minuten im zweiten Durchgang war es dann leider doch passiert. Die Gastgeber starteten nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte über links einen unwiderstehlichen Angriff. Der Tura - Spieler konnte weder von Alex, Hajo oder sonst jemanden aus unserem Team gestoppt werden, passte den Ball von links in die Mitte rein, wo der Stürmer der Gastgeber dann nur noch seinen Fuß reinhalten musste, und der Ball zur Führung von Tura im DSV-Gehäuse landete.

Jetzt hingen natürlich etwas die Köpfe bei uns runter, und trotz einiger Wechsel wurde es leider auch nicht besser. Aber wie es manchmal im Fußball so ist, bekommt man trotz spielerischer Unterlegenheit noch eine Chance. Rene spielte aus dem Mittelfeld heraus einen tollen Pass in die Tiefe auf Simon, der plötzlich allein auf den Keeper der Gastgeber zulief, und dann leider den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Schade, das wäre es gewesen.

Stattdessen bekamen wir fast im Gegenzug nach einem Patzer von Björn den endgültigen Genickschlag verpasst. Es stand nun 0:2 und die Gastgeber machten weiter Druck. Nachdem Tura kurze Zeit später sogar auf 3:0 erhöhen konnte, sah es plötzlich noch nach einem Debakel aus.

Wir wechselten dann kurz vor Schluss noch ein letztes Mal, und hatten hiermit Glück ! Unser Edeljoker Todde Rieck tauchte in der Schlussminute im Strafraum der Gastgeber nochmal auf, und konnte tatsächlich mit einer akrobatischen Einlage (können wohl auch nur Profitänzer !) noch das Ehrentor für uns erzielen.

Fazit: Dieser Gegner war leider für uns heute eine Nummer zu groß, das Ergebnis somit auch am Ende für uns absolut in Ordnung. Nun geht es nach den Herbstferien für uns gegen Galatasaray weiter ! Hier treffen wir hoffentlich wieder auf einen Gegner auf Augenhöhe.

 

Nächstes Spiel: Sonntag, 21. Oktober 2018 - 11.30 Uhr in Duvenstedt gegen Galatasaray.


 

Verbandsliga - 5. Spieltag

Sonntag, 23. September 2018, 12:00, Puckaffer Weg

DSV - SV Rugenbergen         3:2  (1:0)

Aufstellung DSV: Volker Steen - Hendrik Liedtke - Alex Appel, Marc Waschnewski, Björn Heuer, Hermann Goldhofer, Aka Seemann, Rene Heuer - Janfelix Jauns, Simon Knappe, Sascha Kampe

Eingewechselt wurden: Kai Künstler, Sven Hector, Sven Schröder, Oliver Stork

Tore: 1:0 Sascha Kampe (11.), 2:0 Janfelix Jauns (53.), 3:0 Alex Appel (61.), 3:1 Harald Braun (65.), 3:2 Mehmet Mehmetaliogtu (70.)

 

Wichtiger Heimsieg beim besten Saisonstart seit Jahren

Am Sonntag-Mittag empfingen wir bei ruhigem Herbstwetter unsere Gäste aus Rugenbergen. Im Gegensatz zum letzten Wochenende bei HEBC hatten wir endlich wieder einen breiten Kader am Start. Und endlich waren wir auch von Beginn an gleich so richtig im Spiel.

In den ersten 10 – 15 Minuten konnten wir die Gäste mit Konzentration und druckvollem Aufbauspiel sehr gut in Ihrer Abwehr einschnüren. Besonders unsere Standards (Eckbälle von Rene & Hermann) sorgten für viel Gefahr vor dem Tor der Schleswig Holsteiner. So viel dann auch folgerichtig das frühe Führungstor durch unser Kopfballungeheuer Sascha, der einen super Eckball von Hermann verwerten konnte. Durch unsere gute Anfangsphase provozierten wir schon zwei frühe Auswechselungen des Gegners, die zum Teil ziemlich überfordert wirkten. Leider setzte dann nach rund 20 Minuten mal wieder etwas unser Schlendrian ein, und das Spiel verflachte ein bisschen. Die Halbzeitführung von 1:0 war dann trotzdem hochverdient, aber noch keine endgültige Entscheidung.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchten wir dann auf das zweite Tor zu drücken. Chancen waren zwar vorhanden, aber so richtig zwingend waren sie leider nicht. Dann fiel in der 53. Minute so eher zufällig das erlösende 2:0. Janfelix wollte von links eine Flanke in den Strafraum spielen, und völlig überraschend rutschte der Ball dem Gästekeeper durch die Hosenträger ins eigene Tor. In der Folge kontrollierten wir das Spiel recht sicher, und nach einer schönen Flanke von unserem neuen „Capitano“ Simon über links, konnte unsere Arbeitsbiene Alex zur eigentlichen Vorentscheidung zum 3:0 einnetzen.

In den letzten Minuten wurde es dann allerdings unverständlicherweise nochmal so richtig hektisch. Fünf Minuten vor Schluss wurde der Gäste-Angreifer lang im Strafraum angespielt und prallte volles Pfund mit unserem Titan Volker zusammen. Beide Spieler lagen benommen am Boden. Das Spiel war aber zu diesem Zeitpunkt nicht unterbrochen, und den Abpraller konnten die Gäste dann zum Anschlusstreffer verwerten. Dann gab es minutenlange Diskussionen, Gemecker (wer hatte Schuld u.s.w.), und das Spiel drohte zu eskalieren. Leider verfielen wir dann ohne Grund wieder in unser altes Muster aus den Vorjahren, nach dem Motto, wenn die anderen meckern, meckern wir uns auch gegenseitig an. Und so drohte ein sicherer Sieg nochmal zu kippen. In der Schlussminute fiel dann tatsächlich noch der 2:3 Anschlusstreffer und das Spiel lief immer noch weiter. Die Nachspielzeit hätte dann fast noch das Fass zum Überlaufen gebracht. Unser „El Presidente“ Olli bedrängte seinen Gegenspieler im Strafraum mit einem Klammergriff, der durchaus hätte geahndet werden können. Der Schiri sah das Ganze zum Glück anders, und pfiff das Spiel endlich ab ! Was für ein finales Drama ! Trotz allem ein verdienter Sieg (bereits der Dritte Sieg im fünften Spiel !!!).

Fazit: Auch heute zeigte sich wieder ganz deutlich, dass wir nur erfolgreich sein können, wenn wir diszipliniert, konzentriert und ohne Meckern untereinander unsere Aufgaben jede Woche versuchen zu lösen.

Nächstes Spiel: Freigag, 28. September 2018, 20:00, Am Exerzierplatz bei TuRa Harksheide


 

Verbandsliga - 4. Spieltag

Sonntag, 16. September 2018, 11:00, Reinmüller-Platz

HEBC - DSV         2:3  (0:0)

Aufstellung DSV:  Andreas Cordes - Rene Heuer, Hajo Hartnuß, Hermann Goldhofer - Aka Seemann, Oliver Stork, Michael Gerken - Patrick Streich, Janfelix Jauns, Kai Künstler - Simon Knappe

Eingewechselt wurden: niemand

Tore: 0:1 Simon Knappe (55.), 0:2 Simon Knappe (57.), 1:2 Frank Jäger (60.), 1:3 Janfelix Jauns (62.), Frank Jäger (70.)

 

Großer Kampf mit Happy-End auf dem Reinmüller

Nach dem letzten Auswärtsspiel bei Vicky im Stadion an der Hoheluft durften wir gleich der nächsten Ikone der Hamburger Sportplätze einen Besuch abstatten. Diesmal ging es zu HEBC auf den Reinmüller-Platz im Herzen von Eimsbüttel, der seinen legendären "roten Rasen" aber auch schon vor einiger Zeit gegen einen Kunstrasen eingetauscht hat. Dennoch: eine nach wie vor kultige Anlage, auf die man sich immer freut! Auch verbinden uns mit den HEBC-Senioren etliche Freundschaften, und als Seriensieger des Duvenstedter Altliga-Wintercups war uns HEBC natürlich auch kein unbekannter Gegner. Insofern war alles angerichtet für ein Spiel, das Spaß macht, und genau so sollte es an diesem sonnigen Spätsommermorgen auch kommen.

Anreisen mussten wir aufgrund etlicher Urlaube, Verletzungen und anderen Verhinderungen mit lediglich 11 Spielern, von denen der eine oder andere sein Saisondebut gab. Statt wie manchmal mit solchen Situationen zu hadern, münzten wir diese Voraussetzungen aber diesmal schon vor Spielbeginn in positive Energie um, und sollten am Ende dafür belohnt werden. Dabei gingen wir mit der klaren taktischen Maßgabe ins Spiel, defensiv kompakt zu stehen, den spielstarken HEBC-lern Ballbesitz und Spielgestaltung zu überlassen, und über Umschaltsituationen Nadelstiche zu setzen und selbst zu Abschlüssen zu kommen. Entsprechend zogen wir diesmal Rene in die letzte Kette zurück, installierten davor mit Oliver S. eine zusätzliche Absicherung und richteten auch das Mittelfeld davor primär defensiv aus. Simon lauerte als einzige Spitze auf Konterchancen. Dieses System hielten wir dann auch sehr diszipliniert bis zum Ende durch.

Zu Beginn der Partie brauchten wir allerdings etwas Glück, um nicht früh in Rückstand zu geraten. HEBC legte mit viel Dampf los, und wir mussten einige brenzlige Situationen überstehen, was uns mit etwas Glück und dem nötigen Geschick auch gelang. So landete der Ball schon nach 2 Minuten an unserem Außennetz, und danach war HEBC insbesondere durch Standards mit Flanken auf den 2. Pfosten und Kopfballabschlüsse immer wieder gefährlich. Die Hausherren vergaben aber alle ihre Chancen, und so kamen wir immer besser ins Spiel. Wir schalteten nach Ballgewinnen immer wieder schnell um und versuchten, mit langen Bällen hinter die Abwehr für Gefahr zu sorgen, was uns auch zunehmend gelang. Lediglich der letzte Pass wollte in der 1. Halbzeit noch nicht gelingen, und so ging es mit einem 0:0 in die Pause.

In der 2. Halbzeit konnten wir uns dann weiter steigern und standen defensiv noch sicherer. Mit zunehmender Spieldauer gingen HEBC die Ideen aus, unseren Abwehrriegel zu knacken, und Mitte der 2. Halbzeit passten dann auch die Konter plötzlich wunderbar. Nach einem langen Sprint die gesamte Rechtsaußenbahn hinunter versetzte Patrick seinen Gegenspieler und schlug eine Traumflanke vor das Tor. Dort schraubte sich Simon am langen Pfosten hoch und köpfte gegen die Laufrichtung des Torhüters zum umjubelten 1:0 ein. Und wir legten gleich nach: Während HEBC noch mit dem Rückstand haderte, schickten wir Simon wieder auf die Reise. Er lief allen aufs Tor zu, schoss zwar den Torwart an, aber vom Torwart prallte der Ball wieder gegen Simons Bein und von da ins Tor, so dass wir plötzlich mit 2:0 vorne lagen.

So schnell wollte sich HEBC allerdings nicht geschlagen geben, und schon kurze Zeit danach kamen die Lila-Weißen dann auch zum Anschlusstreffer. Eine weitere super-getimte Freistoßflanke segelte in Richtung 2. Pfosten, wo Frank Jäger relativ unbedrängt zum Kopfball kam und unhaltbar für den an diesem Tag starken Rückhalt Andreas einnetzte. Wir aber hatten die richtige Antwort parat und schlugen nur kurze Zeit später durch Janfelix mit dem 3:1 zurück. Simon war zunächst noch mit einem Querpass vor dem Tor am Torhüter hängen geblieben, setzte aber nach und konnte den Ball noch zu Janfelix herüber schieben, der sich den Torwart und einen Verteidiger auf der Linie clever ausguckte und dann überlegt einschob. Einge HEBC-ler reklamierten zwar vehement ein Foul von Simon an ihrem Torwart, aber der Schiedsrichter (und auch wir) konnten keine Regelwidrigkeit entdecken, und das Tor zählte.

Damit hätten wir das Spiel eigentlich ruhig herunterspielen können, aber Hajo machte es in der letzten Spielminute noch einmal spannend. Er beendete das Solo eines HEBC-lers in unserem Strafraum mit einer jähen Grätsche, statt wie alle Verteidiger vorher lediglich den Weg zum Tor zu verstellen und den Abschluss zu verhindern bzw. zu blocken, und folgerichtig gab es einen Elfmeter, den erneut Frank Jäger zum 2:3 verwandelte. So mussten wir noch 4 Minuten spannender Nachspielzeit überstehen, was uns mit großem Kampfgeist auch gelang, so dass wir am Ende mit 3 Punkten im Gepäck die Heimreise nach Duvenstedt antreten durften. Der Sieg war dabei aufgrund einer starken kämpferischen und taktisch hoch disziplinierten Leistung am Ende durchaus verdient, und wir hatten von der Nr. 1 bis zur Nr. 11 eine durchgängig gute Leistung abgeliefert.

Es gelang uns damit nach dem enttäuschenden 0:4 in der Vorwoche die sofortige Rehabilitation, und die Art und Weise, wie der Sieg zustande gekommen ist, sollte uns einen positiven Push für die nächsten Wochen und die noch 2 anstehenden Spiele vor der Herbstferienpause verleihen.

Nächstes Spiel: Sonntag, 23. September 2018, 12:00, Puckaffer Weg gegen Rugenbergen


Verbandsliga - 3. Spieltag

Sonntag, 09. September 2018, 12:30, Puckaffer Weg

DSV - Teutonia 10         0:4  (0:2)

Aufstellung DSV:  Andreas Cordes - Hendrik Liedtke, Marc Waschnewski, Hajo Hartnuß - Alex Appel, Aka Seemann, Rene Heuer, Thommy Franck, Janfelix Jauns - Simon Knappe, Patrick Streich

Eingewechselt wurden: Hermann Goldhofer, Kai Künstler, Sven Hector, Torsten Puchert

Tore: 0:1 Mark Riebesehl (7.), 0:2 Mark Riebesehl (17.), 0:3 Benjamin Adametz (55.), 0:4 Joystone Gabdamosi (65.)

 

Heimpleite nach enttäuschendem Auftritt

Im Spiel gegen den Verbandsligaaufsteiger von der Max-Brauer-Allee wollten wir gegen eine Mannschaft, die wir auf Augenhöhe wähnten, den zweiten Dreier der Saison einfahren. Dazu hatten wir uns vorgenommen, ähnlich konzentriert in die Partie zu gehen wie in der Vorwoche beim SC Victoria, aber es sollte trotz aller guten Vorsätze wieder mal anders kommen. Während die Teutonen ihre Spielidee konsequent umsetzten, uns zu Beginn früh unter Druck zu setzen, starteten wir im langsamen Hochlaufmodus. kam es wie es musste und wie so häufig während der Vorbereitung und in den Vorwochen: Wir kassierten ein frühes Gegentor und lagen schon nach 7 Minuten mit 0:1 zurück. Zu allem Überfluss verletzte sich dann auch noch Hendrik und wir mussten schon in der Anfangsphase wechseln. In der Folge fanden wir nicht ins Spiel, und das sollte leider über die gesamten 70 Minuten so bleiben. Folgerichtig fiel dann schon in der 17. Minute das 0:2, als wir zum wiederholten Male einen völlig unnötigen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung produzierten, damit plötzlich hinten in Unordnung gerieten und Hajo in eine 1:1-Situation an der Strafraumgrenze brachten. Zu allem Überfluss entschied er sich dann für einen in die Leere gehenden Grätschversuch statt seine Schnelligkeit auszuspielen, und so musste der gegnerische Stürmer sich die Ecke vor Andreas nur noch aussuchen.

Während des Rests der ersten Halbzeit gelang es uns weiterhin nicht, echte Torgefahr zu erzeugen. Teutonia stand sicher in der Abwehr und präsentierte sich lauf- und zweikampfstark, und wir fanden dagegen einfach keine Mittel. Wir kamen zwar zu ein paar Abschlüssen, die aber allesamt ungefährlich blieben und den Keeper von Teutonia niemals ins Schwitzen brachten. Gleichzeitig blieben auch die Unkonzentriertheiten mit Fehlpässen in der Spieleröffnung, mit denen wir Teutonia immer wieder Möglichkeiten eröffneten, und wir hätten ehrlicherweise schon zur Pause auch höher zurückliegen können.

Trotzdem glaubten wir in der Halbzeit noch daran, noch einmal ins Spiel zurück zu kommen, und wir hatten gleich nach der Pause auch eine erste Chance durch Janfelix, der nur den Pfosten traf. Ein Treffer zu diesem Zeitpunkt wäre zwar nicht verdient gewesen, hätte aber sicher das Potenzial gehabt, das Spiel kippen zu lassen. Leider war dieser Angriff aber nur ein kurzes Strohfeuer, und auch unsere Versuche, das Spiel durch offensive Wechsel zu unseren Gunsten zu drehen, verpufften ohne echte Wirkung. Der Gegner aus Altona stand weiter sicher in der Abwehr und spielte immer wieder durchaus gefährliche Konter. Einer dieser Angriffe führte dann zum 0:3, als ein zu weiter Ball von der linken Angriffsseite von rechts noch einmal vor das Tor geflankt wurde, wo ein Teutone alle unsere Verteidiger überspräng und einköpfte. Zwar versuchten wir in der Folge weiter, irgendwie doch noch ins Spiel zu kommen, aber an diesem Tag ging für uns einfach nichts. Das Gefährlichste war eine Serie von Ecken, die aber im Endeffekt allesamt nichts einbrachten. Stattdessen kassierten wir kurz vor Schluss noch einen Konter und gingen letztlich mit einem 0:4 vom Platz.

In den nächsten Wochen werden wir uns anders präsentieren müssen, um auch im dritten Jahr in der Verbandsliga bestehen zu können. Mit einer Leistung wie gegen Teutonia werden wir nur schwerlich punkten können. So gilt es also, schon für das nächste Spiel bei HEBC den Schalter wieder umzulegen. Dort treffen wir auf einen Gegner, der punktemäßig ganz schlecht aus den Startlöchern gekommen ist und nach 3 Spielen erst einen Punkt aufzuweisen hat. Entsprechend motiviert werden die Lila-Weißen aber auf dem Reinmüller-Platz ins Spiel gehen. 

Nächstes Spiel: Sonntag, 16. September 2018, 11:00, Reinmüller-Platz bei HEBC


Verbandsliga - 2. Spieltag

Sonntag, 02. September 2018, 10:00, Stadion Hoheluft

SC Victoria - DSV         7:0  (3:0)

Aufstellung DSV:  Volker Steen - Hendrik Liedtke - Björn Heuer, Hajo Hartnuß, Marc Waschnewski - Thommy Franck, Rene Heuer, Aka Seemann, Kai Künstler - Sascha Kampe, Patrick Streich

Eingewechselt wurden: Oliver Holtz, Hermann Goldhofer

Tore: 1:0 Antonio Catala (26.), 2:0 Torsten Renneberg (31.), 3:0 Tim Vogel (34.), 4:0 Tim Vogel (58.), 5:0 Jen Sualdy (62.), 6:0 Tim Vogel (67.), 7:0 Torsten Renneberg (69.)

 

Nach gutem Beginn: Derbe Klatsche beim Nordmeister

Zu relativ früher Stunde ging es für uns am 2. Spieltag zum haushohen Staffelfavoriten und frisch gekürten Norddeutschen Seniorenmeister vom SC Victoria. Der Pokalsieger und Hamburger Vizemeister der Vorsaison hat sich im Vergleich zum letzen Jahr nochmals verjüngt und verstärkt, und so wussten wir, dass wir als krasser Außenseiter bei den Blau-Gelben antraten.

Das Spiel begannen wir - endlich Mal! - von der ersten Minute an hochkonzentriert. Victoria hatte von Anfang an wie erwartet ein deutliches Plus an Ballbesitz und ließ den Ball gekonnt durch die eigenen Reihen rotieren. Wir waren in den entscheidenden Räumen aber immer eng genug am Gegner und ließen außer dem gefälligen Kombinationsspiel relativ weit weg von unserem Tor nicht viel zu. Die Hausherren pressten ihrerseits auch nicht unendlich, sondern spielten geduldig und warteten auf Fehler von uns - die wir aber lange Zeit einfach nicht machten. Nach knapp 25 Minuten schlichen sich dann aber doch die ersten Unkonzentriertheiten ein, wir standen ein bisschen zu tief und nicht mehr so gut gestaffelt, und so kam Victoria zu ersten hochkarätigen Chancen. Die erste davon machte Volker noch mit starker Parade zunichte, als er einen quergelegten Ball noch abwehren konnte, aber kurz darauf war auch er bei einer ähnlichen Szene machtlos. Wir standen bei einem Pass in die Tiefe nicht gut, der Ball wurde vor dem Tor noch einmal quergelegt, und in der MItte brauchte der eingelaufene Angreifer nur noch den Fuß zum 1:0 hinzuhalten. Damit läuteten wir nach starkem Beginn eine erste Schwächeperiode ein, so dass wir in den 10 Minuten vor der Pause noch 2 weitere und damit insgesamt 3 Gegentore kassierten und uns damit ein eigentlich gutes Defensivspiel ein bisschen kaputt machten.

Die zweite Halbzeit verlief dann nach ähnlichem Muster - wir standen in der Defensive lange Zeit ganz ordentlich, wenn auch nicht mehr ganz so kompakt wie zu Beginn der ersten Halbzeit. Victoria kam immer wieder mal zu Halbchancen und hatte auch einen Hochkaräter dabei, bei dem der letzte Querpass aber leichtfertig vergeben wurde - sonst hätte es sicher wieder bei uns im Netz geklingelt. Kurz darauf fiel dann aber doch das 4:0, als Marius Ebbers eine Direktabnahme nicht richtig traf, daraus aber ein unfreiwilliger Querpass genau in den Lauf eines nachgerückten Victorianers wurde, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste.

Das war dann leider der Auftakt für ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Wir mussten körperlich dem nie wirklich übermäßigen aber doch permanenten Druck der Gastgeber Tribut zollen. Sie hatten uns über eine Stunde lang gekonnt laufen lassen und uns damit müde gespielt. So hatten wir leider immer weniger entgegenzusetzen und mussten in den letzten 10 Minuten noch einmal 3 Gegentore schlucken, so dass wir mit einer 0:7-Pleite im Gepäck die Heimreise antreten mussten. Wir waren uns unserer Außenseiterrolle zwar vor dem Spiel absolut bewusst, aber wir wären doch gern mit einem achtbareren Ergebnis vom Platz gegangen.

Ernst wird es dann wieder für uns in der kommenden Woche gegen Teutonia 10 am heimischen Puckaffer Weg, geht es doch gegen einen Gegner, der in den ersten beiden Spielen noch keine Punkte verbuchen konnte - da wollen wir dem ersten Heimsieg aus der Vorwoche die nächsten Punkte folgen lassen.

Nächstes Spiel: Sonntag, 09. September 2018, 12:30, Puckaffer Weg gegen Teutonia 10

 


Verbandsliga - 1. Spieltag 

Sonntag, 26. August 2018, 13:00, Puckaffer Weg

DSV - Rasensport Uetersen         4:2  (1:1)

Aufstellung DSV:  Volker Steen - Alex Appel, Hermann Goldhofer, Thorsten Puchert, Oliver Holtz - Aka Seemann, Rene Heuer, Thommy Franck, Sven Hector - Patrick Streich, Sascha Kampe

Eingewechselt wurden: Janfelix Jauns, Patrick Bach, Kai Künstler, Michael Krutzki

noch im Kader: Sven Schröder, Andreas Cordes

Tore: 0:1 Andreas Huckfeldt (9., Elfmeter), 1:1 Sascha Kampe (22.), 1:2 Roland Anders (45.), 2:2 Janfelix Jauns (48.), 3:2 Rene Heuer (57.), 4:2 Patrick Streich (70.)

 

Auftaktsieg gegen einen Aufsteiger

Nach dem unbefriedigenden Start in die Pflichtspielsaison wollten wir gegen den Verbandsliganeuling aus Uetersen unbedingt mit einem Dreier in die Meisterschaft starten. Der Gegner kam dabei mit der Empfehlung einer souveränen Vorsaison, in der die Mannschaft mit 56 von 66 Punkten die Landesligameisterschaft und den Aufstieg in die höchste Seniorenklasse feiern durfte. Zudem  konnte sie auch das Pokalspiel gegen Paloma nach Elfmeterschießen erfolgreich gestalten, so dass wir uns durchaus auf ein enges Spiel einstellten.

Leider ging es so los wie schon in den Vorwochen - trotz aller guten Vorsätze, konzentriert ins Spiel zu gehen, lagen wir schon nach nur 9 Minuten durch ein Strafstoßtor mit 0:1 im Rückstand - es hieß also wieder einmal einem Rückstand hinterherzulaufen. Anders als noch im Pokalspiel konnten wir aber schon eine knappe Viertelstunde später durch Sascha zurückschlagen, der zum 1:1-Ausgleich und gleichzeitig dem Pausenstand einnetzte.

Für die 2. Halbzeit nahmen wir uns dann mehr vor und wechselten mit Janfelix für Aka deutlich offensiv. Dies zahlte sich zumindest zunächst nicht aus, mussten wir doch 10 Minuten nach Wiederanpfiff den erneuten Rückstand hinnehmen. Nur 3 Minuten später rechtfertigte Janfelix aber seine Einwechslung, in dem er postwendend wieder für uns ausglich. Das war für uns das richtige Zeichen zum Aufbruch - wir wollten mehr und konnten auch nachlegen - in der 57. Minuten bewies Rene seine gute Form und konnte uns erstmals in Führung schießen. Diese Führung gaben wir dann bis zum Schluss nicht mehr her und konnten durch Patrick S. kurz vor dem Schlusspfiff mit dem 4:2 dann den Sack endgültig zumachen. 

Nächstes Spiel: Sonntag, 02. September 2018, 10:00, Stadion Hoheluft beim SC Victoria

 


Heini-Jöns-Pokal - 1. Runde

Sonntag, 19. August 2018, 16:30, Walddörfer Straße

TSV Wandsetal 3. Senioren - DSV         2:1  (2:0)

Aufstellung DSV:  Volker Steen, Marc Waschnewski – Björn Heuer, Hajo Hartnuß –Alex Appel, Rene Heuer , Aka Seemann, Thommy Franck- Janfelix Jauns, Sascha Kampe - Simon Knappe

Eingewechselt wurden: Patrick Streich, Sven Schröder, Patrick Bach, Sven Hector

Tore: 1:0 Thomas Jaenisch (1.), 2:0 Frank Mohr (26.), 2:1 Rene Heuer (63.)

 

Unglückliches Pokalaus in Wandsbek!

Endlich ging es wieder los! Nach diversen (teilweise sehr harten !)Trainingseinheiten & Testspielen in den letzten Wochen, hatten wir nun am Sonntag bei sommerlichen Temperaturen unser erstes Pflichtspiel zu absolvieren.

Unsere Reise führte uns zum 1. Pokalspiel nach Wandsbek, zu unserem Ligakonkurrenten TSV Wandsetal. Nach zuletzt erfolgreichen Pokalergebnissen in den letzten beiden Jahren (Achtelfinale & Viertelfinale), erwischte es uns diesmal leider schon in Runde 1. Unsere Mannschaft hatte besonders in den ersten Minuten des Spiels große Probleme mit dem für uns ungewohnten Naturrasen, aber auch mit dem schnellen Umschaltspiel der Gastgeber. Wir wirkten irgendwie ein wenig lethargisch, geistig nicht so richtig auf der Höhe. So wurden wir gleich beim ersten Angriff der Wandsbeker nach knapp 2 Minuten kalt erwischt. Der Ball wurde geschickt hinter unsere Abwehr gespielt, und Volker stand dem Kapitän der Gastgeber chancenlos gegenüber.

Auch die folgenden Minuten wurden einfach nicht besser, viel schlimmer noch, wir beklagten schon nach rund 25 Minuten die ersten beiden verletzungsbedingten Ausfälle. Zunächst musste Janfelix mit Knieproblemen runter, kurze Zeit später dann auch noch Sascha mit Kreislaufproblemen. So nahm das Unheil weiter seinen Lauf, und  die Gastgeber schlugen zum 2:0 nach knapp einer halben Stunde ein zweites Mal zu. Wir konnten uns dann bis zum Halbzeitpfiff ein bisschen stabilisieren, und hatten sogar noch zwei, drei erfolgsversprechende Angriffe (2 x Simon) anzubieten. Leider ohne die letzte Durchschlagskraft. Dann war endlich Pause zum Durchschnaufen (und Wasser trinken !).

Nach der Halbzeit zeigten wir dann von Beginn an plötzlich ein völlig anderes Gesicht. Viel bessere Körpersprache, totales Kämpferherz, also alle Tugenden, die man sich schon in Halbzeit 1 gewünscht hätte. Es rollte nun eine Angriffswelle nach der anderen auf das Tor der Wandsbeker. Besonders Rene muss an dieser Stelle mal positiv erwähnt werden, der ja ansonsten (speziell bei diesen Temperaturen !), nicht gerade als Laufwunder bekannt ist. Unermütlich treibte er die Truppe immer wieder nach vorn. Zunächst hatte er noch mit einem Lattenknaller Pech, dann aber gelang Ihm nach schöner Vorarbeit von Simon der hochverdiente Anschlusstreffer. In den letzten Minuten weiter ein Powerplay unserer Mannschaft – leider ohne den krönenden Abschluss.

Somit ging nach 70 Minuten ein leidenschaftliches Pokalspiel zu Ende, welches durchaus noch eine Verlängerung verdient gehabt hätte. Fazit: Mit dem Auftritt in Halbzeit 2 können wir trotzdem recht positiv in die Saison nächste Woche gegen Uetersen starten.

Abschließend möchte ich im Namen unserer Mannschaft noch unsere „Neuzugänge“ Janfelix, Patrick B. & Patrick S: herzlich willkommen heißen.

Nächstes Spiel: Sonntag, 26. August 2018, 13:00 Uhr in Duvenstedt gegen den TSV Uetersen.