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Altliga Saison 19/20

 

11. Spieltag

DSV-Walddörfer


Spielbericht 17.11.19

Aufstellung:Volker Steen,Björn Heuer, Hendrik Liedtke,Marc Waschnewski,

Aka Seemann,Wulf Hartnuß,Oliver Stork,René Heuer, Sascha Kampe,

Herrmann Goldhofer, Sven Hector.

Einwechslungen:Thomas Franck für Oliver Stork (56. Min), Sven Schröder für René Heuer (64. Min.)

Mit 2:0 mehr als gut bedient

Diese Woche hatten wir es mit Walddörfer, einer Mannschaft aus dem erweiterten Nachbarkreis zu tun . Da Walddörfer als Aufsteiger neu in unserer Staffel ist, wussten wir nicht so genau was uns erwartet, gleichwohl der Tabellenplatz und die letzten Ergebnisse schon erwarten ließen, dass es nicht einfach wird für uns. Wir hielten anfangs noch gut dagegen, auch wenn in der ersten Halbzeit schon klar wurde, dass wir physisch auf keiner Position in der Lage waren, dem Gegner Paroli zu bieten. So kam der erste Gegentreffer zu einem äußerst unglücklichen Zeitpunkt, genau mit dem Pausenpfiff.Nach der Halbzeit rannten wir nur noch hinterher und es gab diverse Großchancen auf Seiten des Gegners, die glücklicherweise eine nach der andere vergeben wurden. Wir können in der zweiten Halbzeit sehr froh sein, nicht 4 oder gar 5 Tore mehr bekommen zu haben. Nach vorne ging absolut nichts, Sascha war komplett auf sich allein gestellt und alle Überlegungen unsererseits , das Mittelfeld eng zu machen und kompakt zu stehen, fiel der athletischen Überlegenheit jedes einzelnen Gegenspielers zum Opfer. Auf der Außenbank fragten wir uns z.B. Wie jemand wie der 9er in dem Alter so schnell sein kann, nach Spielende und einem Blick auf den Spielbericht wurde klar, dass es  wohl am Geburtsjahr 1981 liegen könnte.Gegen eine Mannschaft die im Schnitt mehr als zehn Jahren jünger ist als wir, haben wir auf dem Niveau einfach keine Chance. Wenn beim Gegner ein Großteil der Spieler noch keine zwanzig Jahre einen Führerschein  hat und bei uns dieser den ersten Spielern bald aus Altersgründen wieder abgenommen wird, ist der Tempounterscheid verständlich.

Abschließend muss man sagen, dass wir deutlich schlechter gespielt und gekämpft haben als gegen Atlantik, aber gegen diesen Gegner auch in anderer Verfassung wenig Chancen haben.

 

 

10. Spieltag

 

Atlantik 97-DSV 3:0

 

Spielbericht Samstag 09.11.19

Aufstellung:Volker Steen, Marc Waschnewski,Hendrik Liedtke, Hajo Hartnuß, Hermann Goldhofer, Björn Heuer, René Heuer, Oliver Stork, Sven Schröder, Alexander Appel, Sascha Kampe

Einwechslungen: Michael Gerken für René Heuer (60. Min.) Christian Kleinke für Oliver Stork (66. Min.) und Janfelix Jauns für Sven Schröder (69. Min)

 

Engagierte Vorstellung beim Tabellenführer 

An diesem Wochenende war es endlich wieder soweit und wir durften zu unserem geliebten

Auswärtsspiel nach Allermöhe anreisen. Die Anfahrt gleicht jedesmal wieder einer kleinen

Urlaubsreise und in der Vergangenheit kam dann immer noch der schlimmste Grandplatz

Nordeuropas dazu. Das war dieses Mal zur Freude aller nicht der Fall , da wir erstmalig

auf dem neuen Kunstrasenplatz spielten, der die Sandgrube ersetzt hat.

Das Spiel startete und der Ball rollte ohne zu springen, welch Wohltat.

Leider dauerte es keine zwei Minuten, bis wir hinten lagen. Ein Ball den wir eigentlich schon

zweimal sicher hatten, landete beim bulligen und muskulösen Außenspieler von Atlantik, der

allein von außen in den Strafraum und auf Volker zu lief. Die Statur des Angreifers ließ Volker

wohl vermuten, dass der Abschluss mit ca. 150 Km/h und im Winkel landen könnte, was aber

nicht der Fall war.Vielmehr entsprach der Abschluss einem nicht richtig getroffenen

Mäusehammers und damit überraschte er Volker, der etwas unglücklich aussah, da der Ball im

Schneckentempo im Tor landete.Genau diesen Eindruck bestätigte Volker nachdem Spiel und

hätte der Angreifer den Ball richtig getroffen, so hätte Volker vermutlich auch parieren können.

Nun so war es nicht und wir lagen nach 90 Sekunden hinten , kein guter Auftakt. 

Überraschenderweise kamen wir aber immer besser ins Spiel und hatten uns nach ca.10 Min.

gefangen. Wir waren bissig im Zweikampf dicht an den Gegenspielern und Atlantik konnte

sein Spiel nicht richtig aufziehen. Wir kamen mehrmals zu guten Chancen, als Marc das enge

und kompakte Mittelfeld mit mehreren langen Bällen auf Sascha, geschickt überspielte.

Sascha gewann dabei nahezu jeden Zweikampf gegen seine Mitspieler und war sehr gut im

Spiel. Als Marc dann einen dieser langen Bälle auf Sascha spielte und Dieser den Ball am 

herauseilenden Torwart vorbei auf das Tor zirkelte, bejubelten wir draußen schon den

Ausgleich, doch der Ball fiel vom Innenpfosten auf die Linie und dann in die Arme des

Torhüters. Sehr schade, da dieser schöne Spielzug  einen Treffer verdient hätte und Marc

sowie Sascha, Ihre gute Leistung hätten damit unterstreichen können. Wir blieben in der

ersten Halbzeit immer gefährlich, da Sascha vorn alleine die ganze Abwehr

beschäftigte.

Aber auch hinten und im Mittelfeld muss man die kämpferische Einstellung und

Laufbereitschaft herausheben, die uns ein offenes Spiel ermöglichte.

In der zweiten Halbzeit war dann leider etwas die Luft raus und wir kamen läuferisch einfach

nicht mehr hinter den Gegenspielern hinterher. Die Chancen für Atlantik häuften sich und so

bekamen wir in der 57. Minuten das zweite Gegentor. Bis dahin hielt Volker uns mit super

Paraden im Spiel und er stand daher in der zweiten Halbzeit häufig im Mittelpunkt des 

Geschehens . Atlantik verschoss vorm 2:0

sogar noch einen Elfmeter, als Volker einen Rückpass nicht sofort wegschlug und dann beim

Rettungsversuch den Angreifer strafstoßverdächtig foulte .Der Elfer landete deutlich über dem

Tor. Kurz vor Schluss fiel dann auch noch das 3:0 und lediglich einmal in der zweiten Halbzeit

kamen wir über Kalle zu einer vielversprechenden Torchance, spielten den Angriff aber nicht

vernünftig zu Ende, so dass der letzte Pass vorm Tor, den freistehenden Sascha leicht

verfehlte . Es war ein sehr gutes Spiel von uns auch wenn wir in dieser Höhe , verdient

verloren haben. Wenn wir diese Leistung jedes Wochenende abrufen, mache ich mir keine

Sorgen.

Einen sehr traurigen Vorfall aus dieser Woche muss ich noch erwähnen, unser treuer Fan

Dieter Hahn, ist leider am Freitagmorgen einem Herzinfarkt erlegen, unser herzliches Beileid

und Mitgefühl

an seine beiden Söhne aus unserer Truppe und an die ganze Familie. Dieter wir werden Dich

als treuen Fan und tollen Menschen  in bester Erinnerung behalten.

Ruhe in Frieden

 

 

 

 

 

 

9. Spieltag

 

DSV-Türkiye 1:0


Spielbericht Sonntag 3.11.19

Aufstellung: Volker Steen, Marc Waschnewski, Hendrik Liedtke, Hajo Hartnuß, Björn Heuer, Thomas Franck, Rene Heuer, Oliver Stork, Sven Hector, Sascha Kampe.

Einwechslungen: Alexander Appel für Oliver Stork  (47. Min) Sven Schröder für René Heuer

(56.Min)

 

Heimsieg und langersehnte drei Punkte nach umkämpften Spiel

 


Nach einem zünftigen Grünkohlabend am Freitag, folgte das Kellerduel gegen den Vorletzten 

am Sonntag und es sollte, dass erwartet enge und umkämpfte Spiel werden.

Um es vorweg zu nehmen, es war kein schönes und sicherlich nicht unser bestes , aber

aufgrund der Tabellensituation ein ganz wichtiges Spiel für uns, das wir am Ende dann durch 

den größeren Willen für uns entscheiden konnten. Zur ersten Halbzeit gibt es eigentlich gar

nicht soviel zu erzählen, da es kaum größere Chancen für uns oder den Gegner gab und das

Spiel, gefühlt so vor sich hinplätscherte. Einzig allein eine Situation als Oliver Stork leider für

einen platzierten Kopfball, schon einen Schritt zu weit vorm Tor stand, als er hoch von außen

bedient wurde, kann man als gute Torchance zählen. Denn ähnlich wie bei dieser Situation,

fehlte uns häufig der letzte Pass oder die Genauigkeit, um dann einen Konter auch in eine 

Torchance zu wandeln.

So blieb es dann auch in Halbzeit zwei, wo der nach vorn aufgerückte Marc, bei einem 

Gestochere im Strafraum am schnellsten reagierte und aus kurze Distanz ins gegnerisch Tor 

traf. Eine große Erleichterung machte sich bei uns allen breit, war dieser Treffer doch so 

wichtig für uns. Bis auf einen Pfostentreffer kam bis dato dann auch nichts gefährliches von

unserem Gegner. Kurz vor Schluss allerdings, gab es nochmal Ecke für die Gegner und auf

den heimischen Außenrängen hätte man eine Stecknadel fallen hören können, da die

Anspannung so groß war.

Diese Ecke landete dann nach einem Kopfball des wuchtigen Angreifers von Türkiye auch in

unserem Tor, doch der Schiri hätte völlig zurecht das offensichtliche Aufstützen des Angreifers

gegen Marc geahndet.

Kurz danach war Schluß und auf unseren Seiten waren alle sichtlich erleichtert, endlich mal

wieder ein enges Spiel für uns entschieden zu haben und dann noch so ein Wichtiges.

Bis auf kleinere Chancen die wir uns auch in der zweiten Halbzeit meist selbst zu Nichte

machten, gab es keine deutlichen Torchanchen mehr auf unserer Seite.

Schön das wir nach der letzten Woche endlich wieder 14 Mann zur Verfügung hatten und drei

Punkte und neues Selbstvertrauen einfahren konnten. Daran wollen wir nächste Woche

bei Atlantik 97 anknüpfen.

 

 

 

 

8. Spieltag

 

Reinbek-DSV

 


Spielbericht:Leider gibt es nichts zu berichten.


Zum ersten Mal in der Geschichte seitdem wir zusammen Fußballspielen und das ist

verdammt lange, mussten wir ein Spiel absagen weil wir keine Mannschaft zusammen

bekommen haben. Es mag für den Außenstehenden so aussehen, dass wir aufgrund der

miserablen Platzierung, einem Kantersieg der Reinbeker entgehen wollten, doch das muss

an dieser Stelle klargestellt und mit einem deutlichen Nein beantwortet werden.

Vielmehr waren wir aufgrund der unglaublichen Verletzungsmisere, nicht in der Lage mehr als 

6-7 halbwegs gesunde Spieler auflaufen zu lassen, so dass uns zum ersten Mal wirklich

 nichts anderes übrig blieb, als schweren Herzens das Spiel absagen zu müssen. Vermutlich

mag wie oben schon erwähnt, der ein oder andere denken, dass dieser Umstand uns in der

momentanen Situation gut ins Konzept passte, aber wer den Mailverkehr innerhalb der

Mannschaft kennt, weiß wie enttäuscht und auch beschämt wir alle sind, dass wir nicht in der 

Lage waren, anzutreten. Von daher kann man sich nur bei Reinbek und allen anderen

Staffelkonkurrenten dafür entschuldigen, gleichwohl dieser Umstand einzig und allein

unserem Krankheits- und Verletzungspech zuzuschreiben ist, auf den wir leider keinen

Einfluss haben. In der Hoffnung, nie wieder zum Thema Nichtantritt unsererseits schreiben zu

müssen, hoffen wir alle auf Wunderheilung bis zum Wochenende bei dem einen oder

Anderen.

 

 

 

 

7. Spieltag

 

DSV-Bergedorf 85 0:2


Spielbericht Sonntag 20.10.2019

Austellung: Volker Steen, Hendrick Liedtke, Marc Waschnewski, Wulf Hartnuß, Hajo Hartnuß

Aka Seemann, Thomas Franck , Sascha Kampe, Sven Hector, Rene Heuer, Björn Heuer.

Einwechslungen: 45. Min Jörg Friedrich für Thomas Franck, 53. Min. Alexander Appel für

Wulf Hartnuß, 58. Min. Oliver Holtz für Sven Hector, 66. Min. Michael Gercken für 

Aka Seemann.

Spielverlauf: 0:1 Mehl (6.Min.) , 0:2 Eickhoff 35. Min.

 

Schmerzhafte Niederlage gegen Tabellennachbarn

 


Nach der 4 Wöchigen Pause, hofften wir darauf wieder einige Leute mehr auf dem

Spielbericht zu haben und so kam es dann zum Glück auch, so dass wir mit einer 

vollen Ersatzbank und guter Dinge in das Spiel nach der Herbst Pause gingen. Aufgrund der

Tabellensituation war uns allen bewusst wie wichtig dieses Spiel sein sollte, um nicht komplett 

im Tabellenkeller festzusitzen. So gab Marc in seiner Mannschaftsansprache die Devise aus, 

erstmal ruhig zu beginnen, den Ball sicher durch die eigenen Reihen Laufen zu lassen und auf

jeden Fall ein frühes Gegentor zu verhindern. Leider sollte genau letzterer Punkt uns nicht 

gelingen und so stand es schon nach 6 Minuten 0:1 , so hatte sich das sicherlich keiner von

uns vorgestellt.

Ein Angriff von uns wurde abgefangen und dann sehenswert von den Bergedorfern zu Ende 

gespielt. Eine lange hohe Flanke von links außen, fiel dem gegnerischen Stürmer direkt auf

den Fuß und wurde von Ihm mit dem ersten Kontakt direkt aus der Luft über Volker hinweg 

im Tor untergebracht. Eine sehr genaue Flanke und ein eiskalter Abschluss, der beiden

Protagonisten aber auch nicht jeden Tag gelingen dürfte und von daher für uns zu einem

doppelt ungünstigen Zeitpunkt kam. In der Folge war es ein offenes Spiel ohne große

Torchancen , lediglich 3-4 Ecken von uns brachten im Ansatz mal einen Hauch von Gefahr.

Wenn es dann mal nicht rund läuft, kommen diverse unglückliche Umstände zusammen und

so war es auch diese Woche wieder.

Anstatt einer unserer Ecken für ein Tor sorgt, fangen wir genau vorm Halbzeitpfiff nach einer 

gegnerischen Ecke das nächste Gegentor. Unser großer Rückhalt Volker, verschätz sich

leider beim hochsteigen und bekommt beim Versuch den Ball zu packen, Diesen nicht in den

Griff.

Statt in Volkers Händen, landet der Ball auf dem Fuß eines Gegners , der keine Mühe hat zum

0:2 einzuschieben. Alles in einem, ein für uns miserabler Spielverlauf.

In der Halbzeitpause waren wir uns einig, das Spiel ist noch nicht gelaufen und hier muss

noch was gehen. Henni begann sich mehr und mehr ins Mittefeld einzuschalten und Rene

rückte zum dritten Stürmer auf. Nun gelang es uns deutliche Chancen herauszuspiele, die für

einen Sieg hätten reichen können, aber für ein Unentschieden hätten reichen müssen.

Die letzten zehn Minuten spielten wir auf ein Tor, alle eingewechselten Spieler orientierten sich

rein offensiv aber trotz allen Mutes und Kampfes, sollte kein verdammtes Tor fallen.

Rene , Sascha , Olli, die Chancen waren auf mehrere Schultern verteilt aber an solchen

Tagen trifft dann einfach niemand und wir hätten noch 4 Stunden weiterspielen können und

vermutlich kein Tor geschossen. Nun muss bei 4 Punkten Rückstand auf den Vorletzten, kein 

Prophet sein um zu erkennen, dass diese Saison der Abstieg nur verhindert werden kann

wenn wir uns deutlich steigern. Dadurch das wir nur viermal Wechseln dürfen, kam unser

Kalle diesmal leider nicht zum Einsatz, es war aber schön endlich mal wieder 16-17 gesunde

Spieler  zur Verfügung zu haben. Mut macht mir weiterhin, dass wir in jedem Spiel unsere 

Chancen haben, jetzt braucht es nur mal wieder etwas Glück und verwertete Chancen, dann 

werden wir auch die notwendigen Punkte holen.

 

6. Spieltag

Spielfrei

 

5. Spieltag

 


DSV- UH-Adler 1:2

Spielbericht Sonntag 22.09.

Aufstellung: Volker Steen, Hendrik Liedtke, Marc Waschnewski, Wulf Hartnuß, Hajo Hartnuß 

Aka Seemann, Oliver Stork, Herrmann Goldhofer, Sascha Kampe, Sven Schröder, 

Thomas Franck.

Spielverlauf: 0:1 Danijel Kaljic (25.) 1:1 Hendrik Liedtke ( 29. Strafstoß), 1:2 Sören Klos (60.)

 

 

Unverdiente Niederlage

 

Vor der ersten etwas größeren Pause hatten wir es am Wochenende mit UH-Adler zu tun,

gegen die wir schon in der ersten Pokalrunde gespielt und dieses Spiel verdient verloren 

haben.

Leider sollte es auch dieses Mal nicht klappen, obwohl das Spiel ein komplett anderes als im 

Pokal  und es eigentlich auch ein sehr gutes Spiel von uns war. Beim Wort eigentlich folgt in

der Regel ein aber, dass ist in diesem Fall genauso.

Wir waren leider nicht in der Lage, uns für den hohen Aufwand den alle zusammen betrieben 

haben, zu belohnen .

Und wenn man unten steht, fehlt dann häufig auch ein wenig Glück bzw. wenn man oben

steht  wie UH, gewinnt man dann auch Spiele die man nach dem Spielverlauf nicht unbedingt

hätte gewinnen müssen.

Uns gelang es, das Spiel von Anfang an recht offen zu halten, wir hatten gefühlt ( eher

untypisch für uns) sogar etwas mehr Ballbesitz und deutlich mehr klare Torchancen.

Der Unterschied lag dann in der Chancenverwertung, die seitens UH eiskalt genutzt wurden,

während wir auch klarste Torchancen aus dem Spiel heraus nicht im Tor unterbringen 

konnten.

So war das erste Gegentor eines der Kategorie, das nicht gerade in der Luft lag, als unser 

Gegner einen Konter konzentriert zu Ende spielte und wir zum ersten Mal in diesem Spiel,

nicht mit der letzten Entschlossenheit in die 2-3 Zweikämpfe vor dem Torabschluss kamen.

Aufgrund des bis dahin leichten Übergewichtes, ließen wir glücklicherweise die Köpfe nicht

hängen und nahmen ein Foul im 16er des Gegners an unserem Stürmer und den daraufhin

fälligen Strafstoß gern hin.

 

Diesen verwandelte Henni erneut und zum wiederholten Male  in dieser Saison, gewohnt

sicher ohne Chance für den Torhüter an den Ball zu kommen.

So gingen wir mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeit.

 

Auch nach der Pause verlief das Spiel ähnlich und wir hatten mehr Spielanteile und ließen

nahezu keine Chance für UH zu.

Wenngleich in dieser 2. Halbzeit sehr viel über unsere linke Seite lief, während in der 1. Hälfte 

sich ebenfalls alles auf der Seite der Trainerbank aber damit eben über unsere rechte Seite 

abspielte.

Es kam dann ähnlich wie in Halbzeit eins, da wir aus unserem Übergewicht zu wenig

machten, fiel überraschend das 1:2.

Ein länger Ball aus dem Mittelfeld flog Zentimeter über Wulf hinweg und der gegnerische 

Stürmer vollendete eiskalt und gekonnt.

Eigentlich und wieder eben nur  „eigentlich“ eine ungefährliche Situation die durch zwei drei 

kleinste Unkonzentriertheiten und dem eiskalten Abschluss, zu einem Gegentor wurden.

In der Zwischenzeit hatten wir Michi G. für den mittlerweile leergepumten Thommy gebracht,

wobei Thommy in seiner letzten Aktion nochmal die Chance hatte, nach einer schönen 

Einzelaktion auf den in der Mitte freistehenden und einköpfbereiten Sascha zu flanken,

leider landete dieser Versuch hinter dem Tor.

Dann brachten wir Björn und wollten Ihn gegen unseren Kalle bringen, der sich ebenfalls 

aufgerieben hatte und hofften das Björn sich vorne mit seine Athletik nochmal entscheiden

durchsetzen  könnte.

Aka hatte allerdings auch schon Schmerzen und konnte nicht mehr beschwerdefrei in die

Zweikämpfe gehen, so dass wir Björn und Aka die Positionen tauschen ließen.

Keine 2 Minuten später wurde Aka mit einem sehenswerten Pass in die Tiefe von Herrmann 

freigespielt und befand sich ca. 30 Meter vor dem Tor, mutterseelenallein auf dem Weg in den 

Strafraum. Wie so oft haben diese langen Wege allein auf den Torwart zu laufen, die Tücke

eine gefühlte Ewigkeit Zeit zu haben, über das nachzudenken, was man macht wenn man  

beim Keeper ankommt. So war es auch in diesem Fall, von links kommend entweder mit

rechts ins lange Eck am Torwart vorbeischlenzen oder mit links ins kurze Eck einschieben.

Dies waren die beiden offensichtlichsten Möglichkeiten abzuschließen und Aka wählte eine 

Mischung aus beidem und schoß sich mit links an den rechten Fuß, von dort kullerte der 

Ball ins Toraus. Kennt jeder, passiert und war sicherlich auch eine Folge der Verletzung

von Aka aber eben sinnbildlich für dieses Spiel, da beide Tore von UH zusammen nicht

annähernd aus so einer klaren Torchancen entstanden sind.

Von dieser Kategorie Chance sollte noch eine weitere folgen, als Sascha in der letzten Minute

ebenfalls völlig freistehend kurz vorm rechten Pfosten des gegnerischen Tores, neben

selbiges köpfte anstatt ins Tor oder auf einen der freistehenden Mannschaftskollegen, die 

mittig einschußbereit vorm Tor standen. Auch hier muss man ganz klar sagen, dass Sascha

zu diesem Zeitpunkt alles aus sich herausgeholt hatte und es bewunderswert ist was er

an Kilomtern und Zweikämpfen abgerissen hat.

Aber an anderen Tagen macht man  vermutlich beide Tore und geht noch als Sieger vom Platz.

Trotzdem überwiegt am Ende der positiv Eindruck, den die Jungs hinterlassen haben. Es

hat richtig Spaß gemacht dieses Spiel anzuschauen, was diese Sasion bisher nicht immer 

der Fall war.

Darauf werden wir aufbauen müssen, denn mittlerweile sind wir leider auf den letzten

Tabellenplatz abgerutscht aber das können und werden wir tun.

 

 

 

 

 

4. Spieltag

 

 

 

Sonntag, 15.09.2019, 11.30 Uhr, Puckaffer Weg 15, Duvenstedt

 

 

 

 

 

DSV (1. Senioren) - BU (1. Senioren)

 

 

 

                     2 : 1 (1:0)

 

 

 

Aufstellung: Volker Steen - Hendrik Liedtke - Alexander Appel, Marc Waschnewski, Hajo Hartnuß, Wulf Hartnuß - Oliver Stork, Hermann Goldhofer, Aka Seemann - Sven Schröder, Sascha Kampe.

 

 

 

Eingewechselt wurden: Michael Gerken, Sven Hector, Björn Heuer.

 

 

 

Im Kader: Manfred Böttcher.

 

 

 

1:0 (11.) Sascha Kampe

 

2:0 (51.) Hendrik Liedtke (FE)

 

2:1 (53.) Frank Brügmann (FE)

 

 

 

 

 

Negativserie endlich beendet !!!

 

 

 

Großes Aufatmen beim DSV ! 

 

 

 

Nach 4 Monaten und 7 sieglosen Spielen in Folge (letzter Sieg gegen Germania am 12. Mai !), konnten wir endlich in dieser noch jungen Saison unseren ersten Dreier einfahren.
Dabei standen die Vorzeichen zu diesem Spiel so schlecht wie selten zuvor. Sage und Schreibe 9 Ausfälle (5 Verletzte, 3 Kranke, 1 beruflich verhindert) hatten wir zu diesem Spiel zu verkraften.
Aber genau diese Spiele zeichnen uns in solchen Situationen immer wieder aus (...man erinnere sich an die Spiele gegen Harksheide vor ein paar Jahren oder letzte Saison gegen HEBC) !
Unsere Truppe hält dann wie ein "echtes Team" zusammen und fightet gemeinsam bis zum Schluss. Einer für Alle, Alle für Einen.
Das Spiel begann zunächst für uns sehr ordentlich, die Gäste aus Barmbek hatten vielleicht mehr Ballbesitz, ließen die Kugel auch gut rollen, kamen aber nicht unbedingt zu nennenswerten Torchancen.
Wir dagegen standen defensiv sehr gut, waren konzentriert und machten wenig Fehler.
Nach gut 10 Minuten trauten wir uns dann endlich auch mal erstmalig nach vorne, und plötzlich stand es 1:0 für uns !
 
Wulf konnte über rechts eine Flanke nach innen schlagen, Kalle traf den Ball mit seinem eigentlich starken Linken nicht richtig, der Ball kam dann aber trotzdem noch etwas glücklich zu Sascha, und der konnte gerade noch mit Schmerzen in den Adduktoren den Ball mit rechts zum Führungstreffer vollenden.
Der Jubel fiel dennoch etwas verhalten aus, da Sascha dann sofort verletzt den Platz verlassen musste.
Nun gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen, auch wenn die Gäste optisch etwas mehr vom Spiel hatten. Am Ende konnten wir dann aber erst mal mit dieser knappen Führung in die Pause gehen.
Im zweiten Durchgang versuchten die Barmbeker dann nochmal alles nach vorne zu werfen um hier nicht als Verlierer vom Platz zu gehen.
Das Spiel wurde etwas hektischer und einige Fouls kamen hinzu. Aber wenn es dann mal etwas bremslig wurde, konnte unser Volker alles abfangen.
Mit unserem Konterspiel kamen wir dann auch noch zu zwei, drei guten Möglichkeiten. Die beste und schönste Szene hatte dabei Wulf, der eine Flanke auf den zweiten Pfosten mit einer wunderschönen Direktabnahme mit Links ans Lattenkreuz jagte. Mann, das wäre ein Traumtor geworden.
Dann kam unser Oldie Michi Gerken zweimal ins Spiel. Die eine große Torchance nach schöner Vorarbeit über links durch Kalle konnte er leider nicht richtig mehr verarbeiten und abschließen, die zweite Chance führte dann zum Elfmeter.
Michi bekam den Fuß seines Gegenspielers im Strafraum an den Kopf, und der Schiri pfiff sofort auf Strafstoß.
 
Wie schon bei HT 16 konnte Henni erfolgreich seinen zweiten Elfer sicher verwandeln.
Nun dachten wir mit 2:0 hätten wir alles im Griff und spielen die letzten 20 Minuten einfach nur noch runter. Pustekuchen. Im Gegenzug fällte Alex seinen Gegenspieler ungeschickt im Strafraum um, und der Schiri musste leider erneut auf Stafstoß entscheiden. Auch die Gäste konnten sicher verwandeln - nur noch 2:1.
 
Jetzt wurde die letzte Viertelstunde mal wieder zu einer Zitterpartie. Wir verteidigten mit Mann und Maus unser Tor und konnten am Ende das Ergebnis zum Glück ins Ziel retten. Großer Jubel nach Abpfiff bei allen Beteiligten. Endlich mal wieder den Platz als Sieger verlassen.
 
Fazit: Der Sieg war durchaus aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung verdient, aber sicherlich am Ende auch etwas glücklich.
Nun haben wir die rote Laterne erst mal wieder abgegeben und den Anschluss an das Mittelfeld wieder hergestellt, müssen aber weiterhin wach bleiben.
 
Nächste Woche kommt dann schon UH/Adler am Sonntag, 22.09.2019, 11.30 Uhr zur Revanche an den Puckaffer Weg !

 

 

 

Bis dahin,

 

 

 

Euer Kalle

 

 

 

 

3. Spieltag

 

HT 16- DSV 5:1

 


Spielbericht 

08.09.19

Aufstellung: Volker Steen, Hajo Hartnuß, Björn Heuer, Wulf Hartnuß,

Oliver Stork, Thomas Franck, Patrick Streich, Herrmann Goldhofer,

Sven Hector, Hendrik Liedtke, Simon Knappe.

 

Spielverlauf: 0:1 Foulelamentier Liedtke (18. Min.) 1:1; 2:1; 3:1; 4:1; 5:1

 

Sprachlosigkeit

 

Auch drei Tage nach dem katastrophalen Auftritt gegen HT16 fällt es mir noch 

immer schwer, einen sachlichen Bericht zu diesem Spiel zu verfassen, da ich noch

nicht  so ganz nachvollziehen kann, wie man gegen diesen Gegner mit 4 Toren

Unterschied verlieren kann. Aus diesem Grund halte ich mich kurz, um nicht noch

mehr Öl ins Feuer zu gießen. Wenn man die Ergebnisse gegen Rahlstedt und

HT16 vergleicht, könnte man davon ausgehen, dass beide Spiele ähnlich verlaufen

sind. Ohne den Jungs von HT16 zu Nahe treten zu wollen, so hatten wir es in der

Woche zuvor mit einem Gegner zu tun, der uns deutlich überlegen und eine

Klasse besser als HT 16  war und somit momentan leider zwei Klassen besser als

wir ist. Aber am Sonntag gegen HT 16 hatten wir es mit einem ganz

anderenGegner zu tun, der uns eigentlich

liegen müsste und genauso ging das Spiel auch los. Wir hatten diverse

Momente in der gegnerischen Hälfte, in denen wir uns gute Chancen

herausspielten.

Zusätzlich gingen wir auch noch verdient in Führung und fingen uns dann ein

vermeidbares Gegentor und den Ausgleich ein, aber zu diesem Zeitpunkt hätte ich

noch höhere Summen darauf gewettet, dass wir dieses Spiel gewinnen.

Wie es dann dazu kommen konnte, dass wir derart untergehen, treibt mir auch

heute noch unzählige Fragezeichen auf die Stirn. Klar wir hatten gerade mal 11 

gesunde Kicker und mit der Verletzung von Simon mussten, wir den ersten

verletzten Spieler in Person von Janfelix bringen, obwohl er gar nicht schmerzfrei 

laufen konnte. Trotzdem lag das Problem meiner Meinung nach, eher im

psychischen als im physischen Bereich und ich kann mich nicht erinnern, gegen

einen Gegner dieses Kalibers, je vom Ergebniss her, so klar verloren zu haben.

Mein Bedarf an negativen Dingen die ich bisher so nicht erlebt habe, ist jetzt nach

drei  Spielen gedeckt, war es im ersten Spiel noch Volker der den Bericht verfasst

und so eine Schiedsrichter-Leistung noch nicht erlebt hat, haben sicherlich nicht nur

mir, die beiden letzten Spiele Erfahrungen eingebracht, auf die wir alle gut und gern

hätten verzichten können.

Am Ende bleibt mir nichts als zu wünschen und zu hoffen, dass wir uns

gemeinsam als Mannschaft an den eigenen Haaren aus diesem Tief herausziehen

und wieder zu den Tugenden zurückfinden, die uns in der Vergangeheit stark

gemacht haben, denn ausnahmslos nur dann, haben wir eine Chance den letzten

Platz den wir nun innehaben , an einen Konkurrenten abzugeben. 

 

 

 

 

 

 

 

2.Spieltag


DSV-Rahlstedter Sport-Club 0:4

 

Spielbericht 

01.09.2019

 

Aufstellung: Volker Steen, Hajo Hartnuß, Björn Heuer, Marc Waschnewski,

Wulf Hartnuß, Oliver Stork, Thorsten Rieck, René Heuer, Sascha Kampe,

Thomas Franck, Patrick Streich.

Ergänzungsspieler:Alexander Appel, Thorsten Hahn, Christian Kleinke,

Sven Hector.

Spielverlauf: 0:1 Woznitzka (14. Min), 0:2 Albers (30. Min ), 0:3 Gräzuweit (37.

Min.), 0:4 Woznitzka (55. Min).

 

Chancenlos und mit 0:4 noch gut bedient

 


Zum 1. Heimspiel hatten wie die Jungs aus Rahlstedt bei uns zu Gast und ich 

kann mich an kaum ein Spiel erinnern, in dem wir so chancenlos waren. 

Das lag einerseits an gut aufspielenden und giftigen Rahlstedtern, zum 

anderen aber auch an unserer Trägheit und schlechten Vorstellung an diesem 

Sonntag. Wir haben uns in den kompletten gut 70 Minuten, kaum eine 

Torchance herausgespielt und nahezu das komplette Spielgeschehen fand in 

unserer Häfte des Spielfeldes statt. Schon die Körpersprache machte von 

außenstehend klar, wer hier das Heft in der Hand hatte und im Spiel sah es 

genauso aus, da wir nur reagierten und am Hinterherlaufen waren. Es gelang 

uns kaum in die Zweikämpfe zu kommen und eroberten wir mal einen Ball, so

war dieser auch genauso schnell wieder weg. Nach 14. Minuten klingelte es 

dann zum ersten Mal bei uns, nach einem schön zu Ende gespielten Angriff 

des Gegners. Zuvor hielt uns Volker schon 1-2 Mal mit guten Paraden im Spiel, 

so dass abzusehen war das einer der nächsten Angriffe im Tor landen würde.

Kurz vor der Halbzeit fiel dann wieder nach diversen Chancen, das 2:0 und nur 

wenige Minuten nach wieder Anpfiff das 3:0 und in der 55. Minute das 4:0.

Bei zwei der letzten drei Tore, rettete Volker noch gegen den auf Ihn zu 

laufenden Stürmer, allerdings schaltete unsere Abwehr jeweils nach der 

Rettungstat von Volker ab und so war der einzig weiterspielende Spieler, 

jeweils der gegnerische Stürmer der im zweiten Versuch dann den Abpraller 

verwandeln konnte. Es war keineswegs so, dass der Ball dem Stürmer wieder 

vor die Füße fiel, er war nur der einzige der weiterspielte und einfach 

gedankenschneller als der jeweilige Gegenspieler von uns war.

Das charakterisiert dieses Spiel eigentlich ganz gut, die Rahlstedter waren 

immer schneller insbesondere vom Kopf her und mannschaftlich 

geschlossener als wir, uns gelang es so gut wie gar nicht, Druck auszuüben.

Von daher können wir wirklich froh sein, dass das Ergebnis nicht noch deutlich

höher ausgefallen ist. Das einzig Positive an diesem Tag war, dass wir

alle zusammen (unseren Keeper mal ausgenomen) einen rabenschwarzen Tag

erwischt haben. Wir werden auch aus diesem Spiel, die richtigen

Schlüsse ziehen und unsere Kräfte zum nächsten Wochenende bündeln, um 

gegen einen Gegner der dann eher auf Augenhöhe sein dürfte, unsere ersten 

drei Punkte einsammeln zu können.

 

 

 

 

 

1. Spieltag

Wandsetal-DSV 3:1

 

 

SPIELBERICHT

21.08.2019

 

Aufstellung: Volker Steen – Oliver HoltzHajo Hartnuß, Hendrik Liedtke – Janfelix Jauns, Wulf Hartnuß, Oliver StorckRene Heuer, Patrick Streich,Arcadiusz Seemann, Sascha Kampe

Ergänzungsspieler: Manfred BöttcherSven Schröder, Thommy Franck, Jörg Friedrich

Spielverlauf: 1:0 Mohr (11.Min), 2:0 Jaenisch(55. Min.), 2:1 Sascha Kampe (58.Min.), 3:1  Henning (61.Min.)

 

unglücklicher Start mit Aufregern“ 

 

Punktspiel-Start im Wandsetal.

Herrliche äußere Bedingungen. Ein Rasenplatz, den sich jeder genau so wünscht. Nicht zu hohe Temperaturen. Eine Mannschaft auf Augenhöhe zum Auftakt.

…. Ein Schiedsrichter war auch anwesend…. 

Hierzu möchte ich vorab schon einmal anmerken, dass dieser Schiri nicht der Grund für unsere Niederlage war. Trotzdem wird dieser in diesem Bericht eine unfassbar tragende und wirklich unbeschreibliche Rolle einnehmen. In 38 Jahren Fußball spielen habe ich so etwas noch nicht erlebt… Ich habe großen Respekt vor jedem Schiedsrichter. Sich auf den Platz zu stellen, beschimpfen zu lassen, schwierige Entscheidungen zu treffen, usw… Doch einige sollten sich selbst mal hinterfragen, ob das was sie da gerade abgeliefert haben der Anforderung des DFB´s entspricht…

Es war das erwartet schwere Spiel zum Auftakt in die neue Saison. Ein spielstarker, körperlich robuster Gegner, der uns in den ersten 20 Minuten hoch anlief. Hart geführte Zweikämpfe im Mittelfeld von beiden Seiten prägten die Anfangsphase der Partie.

Wir bekamen zuerst nicht so richtig Zugriff auf die Partie und ließen den Außenspielern zu viel Raum und Zeit.Wenn wir den Ball mal hatten, haben wir die Angriffe zu überhastet und teilweise zu uninspiriert hergeschenkt/abgeschlossen. 

So war es dann auch folgerichtig, dass eine Flanke über unsere linke Seite als Brandbombe auf den Kopf des gefühlt 3 Meter großen Stürmer Mohr fiel und dieser aus 4 Metern „einschädelte.Das 1:0 für Wandsetal. Als direkter Gegenspieler hat man kaum eine Chance diesen Kopfball zu verteidigen und als Torhüter saust irgendetwas an dir vorbei. Die einzige Möglichkeit dieses Tor zu verhindern wäre gewesen, den Außenspieler anzulaufen und unter Druck zu setzen. Das passierte nicht. Er konnte in Ruhe eine Postkarte mit Absender und Empfänger „schreiben“ und zusehen, was er da tolles fabriziert hat.

Wie heißt es noch so schön… „Mund abwischen, weiter machen“

Wir kamen nun besser ins Spiel. Unsere Angriffsbemühungen wurden zielstrebiger, im ersten Moment noch gut verteidigt. Eine schöne Kombination über Rechts mit Sascha und Patrick landete bei Rene´, der sich von außen in Richtung 16er machte. Seine Flanke wurde eindeutig mit der Hand aus dem Strafraum gelenkt. Allerdings blieb der Elfmeterpfiff aus. Unfassbar!!! Trotz guter Sicht vom Schiri auf die Situation. Proteste von uns wurden mit der ersten gelben Karte sanktioniert. 

Es folgten weitere gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Diese wurden zu schnell, überhastet oder unkonzentriert abgeschlossen. Wenn mal ein Ball auf ein Tor kam, waren die Torhüter auf den Posten.

Halbzeit

Wir kamen mit Elan und einem klaren Plan aus der Kabine. 

Allerdings nahm die Geschichte mit dem Schiri weiterhin komische Formen an. „Ich kann nur pfeifen was ich sehe“… Da hätte er mal besser eine Brille in seiner Sehstärke aufsetzen sollen, bzw. sich besser positionieren können. Denn auch für Schiedsrichter ist Fußball ein Laufspiel. Fragwürdige Entscheidungen für beide Vereine waren in fast allen Zweikämpfen die Folge. Alle Akteure wurden etwas „unruhiger“. Die Zuschauer lachten mittlerweile mehr, als dass sie Entscheidungen kommentierten.

Wir setzen das fort, was zum Ende der 1. Halbzeit gute Formen annahm. Zielstrebige Kombinationen Richtung gegnerisches Tor.

Eine Flanke über links landete auf Rene´s Kopf. Dieser wurde vom Torwart unkontrolliert pariert und fiel leider keinem von uns direkt vor die Füße, sondern nur so, dass ein kontrollierter Abschluss nicht wirklich möglich war. So ging der Nachschuss von Janfelix leider auch neben das Tor. Diese Szene fasst das Spiel gut zusammen.

Weiter ging die wilde Fahrt.

Dieses Mal war Wandsetal wieder an der Reihe. Ein Angriff über außen. Diverse Klärungsversuche scheiterten, Gewühl im Strafraum, Befreiungsschlag – wird geblockt und zur Bogenlampe die ungefähr am 16er runterkommt. Eine missglückte Ballmitnahme von Jänisch kann dieser selbst korrigieren und setzt einen unhaltbaren (verdeckten) Schuss ins lange Eck. 2:0 für Wandsetal

Zu dieser Zeit waren wir dem Ausgleich eigentlich näher.

Es folgt das nächste Kapitel des Schiris. Rene´ wird IM 16er zu Fall gebracht. Der Pfiff ertönt. Der Schiri zeigt auf den Elfmeterpunkt und bewegt sich in Richtung diesen. Auf Höhe der 16er Linie hält er an und sein Arm geht nach unten. Er entscheidet auf Freistoß.

WHAT THE FUCK

Der Spieler, der Rene´ gefoult hatte, war schon gelb vorbelastet und hätte fliegen müssen. Auch das passierte nicht.

Selbst die Zuschauer die auf der anderen Seite des Platzes waren und eindeutig Wandsetal-Anhänger waren, konnten es kaum fassen… Selbst aus der Entfernung konnte man es „sehen“, dass es IM Strafraum war.

Der Freistoß ging knapp neben das Tor. Abstoß. 2 kurze Pässe und dann hatte der Keeper von Wandsetal ein „Einsehen“ und spielte Sascha den Ball direkt in den Fuß. Sascha konnte aus 16 Metern ins leere Tor schieben. 2:1.

Wir drängten nun auf den Ausgleich und wurden hinten dadurch natürlich etwas offener. Henni, Hajo, Oli H. und Volker standen zunächst bei den Entlastungsangriffen von Wandsetal immer im Weg. Die Unterstützung aus unserem Mittelfeld war auch stets vorhanden. Die „schweren Wege“ nach hinten wurden konsequent mitgegangen.

Nach einer Flanke über unsere rechte Seite schien für alle der Ball geklärt und in Richtung aus / Eckball unterwegs.Wandsetal´s Jaenisch gab den Ball nicht auf und erreichte diesen auch vor dem aus. Seine Flanke vor das Tor, landete direkt auf dem Kopf des Angreifers der zum 3:1 vollstreckte.

Puh… und nun…

Wir steckten nicht auf und zeigten Moral. Ließen uns nicht beirren und versuchten weiter zum Torerfolg zu kommen. Diverse Angriffe konnte Wandsetal gut verteidigen, so dass ein weitere Torschrei von uns ausblieb.

Es folgte ein letztes, zugleich UNFASSBARES Kapitel in der Posse um den Schiri.

Da er den Elfmeter in der ersten Halbzeit, den Elfmeter gegen Rene´ nicht gegeben hat, pfiff er bei einem vergleichbar harmlosen Zweikampf Elfmeter für uns. Thommy schnappte sich das Leder und legte es auf den Elfmeterpunkt. Dieser wurde dann insgesamt 5x !!!!! von Wandsetal-Akteuren wieder runter geschossen. Auch hier blieben die Karten des Schiris in der Tasche. 

Thommy lief an, der Torhüter hält, Thommy läuft nach und holt zum Nachschuss aus…

 ein Pfiff ertönt auf einmal …  ...Spielende…

... der Nachschuss landet im Tor.

ALLE, ausnahmslos ALLE 22 Spieler, die Ergänzungsspieler, offizielle und Zuschauer waren fassungslos! Lachten, schüttelten mit dem Kopf und dachten es sei versteckte Kamera….

Ein Ende, das bei jeder Biographie von kuriosen Fußballgeschichten und Chroniken unter den Top 10 der verrücktesten Schiedsrichterleistungen landet.

Das Fazit dieser Partie ist, dass wir wieder einmal einen guten körperlichen Zustand haben, da wir in der Lage waren immer weiter zu marschieren und nicht aufgaben. .Dieses ist eine gute Grundlage eine ebenso erfolgreiche Saison wie die letzte zu absolvieren.

Mund abwischen, weiter machen.

Auf zum 1. Punktheimspiel am Puckaffer Weg am Sonntag, dem 01.09.19 um 11:30 Uhr. 

 

 

 


 

 

Pokal 1. Runde

 


18.08.19

 


DSV-UH-Adler 0:2 (0:1)

Aufstellung:Volker Steen , Marc Waschnewski, Hendrik Lietdke,Hajo Hartnuss, Herrmann Goldhofer,Oliver Storck,René Heuer,Sascha Kampe, Patrick Streich,  Arkadiusz Seemann, Janfelix Jauns.

Ergänzungsspieler:Sven Schröder, Michael Gercken, Thomas Franck, Christian Kleinke, Thorsten Hahn,

Spielverlauf: 0:1 (28. Min.) Schneider, 0:2 (65 Min.) Klos


Pokalfrust und Aus in der 1. Runde

 

Zum Pflichtspiel Auftakt hatten wir unseren Staffelrivalen von UH-Adler bei uns zu Gast.

Nach vorsichtigem  Beginn und beidseitigen Abtasten, entwickelte sich ein munteres Spiel auf beiden Seiten.Nach 15 Minuten erspielten wir uns ein leichtes Übergewicht und es ergaben sich erste kleinere Möglichkeiten für uns.

Die erste Großchance hatte dann Sascha ,der sehr schön freigespielt wurde. Leider landete sein Abschluss relativ frei vorm gegnerischen Keeper, anstatt im Tor eher zwei Etagen darüber. Auch in der Folge kamen wir noch zu Chancen, vergaben diese aber ebenfalls oder spielten im entscheidenden Moment den falschen Pass.

Wer den Fußball kennt, weiß wie es kommen muss, denn anstatt das wir eine unserer Torchancen nutzten,traf auf einmal der Gegner.Ein langer Ball flog in Richtung unseres Strafraumes und unser Abwehrrecke Marc machte im Zweikampf mit dem gegnerischen Stürmer, eine falsche Bewegung und Dieser stand frei vor Volker.Konnte Volker den ersten Schuss noch gekonnt parieren, so fiel dem UH-Adler Angreifer der Abpraller wieder vor die Füße und er konnte im zweiten Versuch etwas glücklich einschieben.Doppeltes Pech für uns, da sich Marc bei seiner unglücklichen Abwehrbewegung  auch noch verletzte und ausgewechselt werden musste.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die größeren Torchancen und etwas mehr vom Spiel und wir gingen etwas gefrustet in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste Halbzeit und wir erspielten uns nach einigen Minuten, diverse kleinere Torchanchen ohne wirklich zwingend zu werden.Sascha hatte dann erneut eine gute Chance als er den herauseilenden Keeper anstatt zu umkurven , anschoss. Auch in der Folge hatten wir weiterhin mehr vom Spiel, waren allerdings nie wirklich in der Lage unsere Konter richtig zu Ende zu spielen und trafen häufig falsche Entscheidungen.

Vermutlich hätten wir heute auch noch Stunden spielen können, es war einfach einer dieser Tage an dem uns kein Tor gelingen sollte.

Und so kam es wie es kommen musste, mit einem Angriff den wir an vielen Stellen hätten unterbinden können, fiel das 2:0 ,wobei der einköpfende Stürmer von UH vermutlich völlig überrascht war, das der vor ihm stehende letzte Mann von uns, so gar keine Bemühungen erkennen lies, ihn beim Kopfball zu stören.

Eine hektische Aktion ergab sich dann noch, als unser Keeper Volker nach einem Pass der Gegner in die Tiefe, herauseilte und den Ball vorm heranlaufenden gegnerischen Stürmer abfischte, dieser zog obwohl Volker schon die Hand auf dem Ball hatte, durch und verletzte unseren Keeper zum Glück nur leicht.

Wer hinten einige Fehler begeht und vorne seine eigenen Chancen nicht nutzt, verliert unterm Strich verdient.Dennoch muss man festhalten, dass wir trotz bescheidener Leistung dieses Spiel gewinnen müssen und das macht Mut für das Punktspiel gegen UH, das wir so mit Sicherheit nicht nochmal hergeben werden.

Am Mittwoch heißt es nun aus den eigenen Fehlern lernen und das erste Punktspiel bei den Rivalen von Wandsetal erfolgreich zu gestalten.

 

 

 

Saison 2018/2019