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Grundsätze zum Gesundheitssport

"Richtiges" Aktiv sein - Sporttreiben ein Leben lang

Grundlegende Zielsetzung bei jeder körperlichen Betätigung sind nicht nur die Verbesserung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit sowie Stabilität, sondern gleichfalls auch die Anhebung von Lebensqualität und -mut.

Folgende Grundsätze sollten daher stets beachtet werden:

  1. Beständigkeit: Viel wenig ist besser - als wenig viel !
    Bevor Sie beginnen, planen Sie Ihr regelmäßiges Vorhaben langfristig und zielgerichtet.Wählen Sie die Sportart, die IHREN Fähigkeiten entspricht, die in`s zeitliche Konzept paßt und Freude bereitet.
    2 bis 3 Mal wöchentlich (z.B.: Montag - Mittwoch - Freitag) wäre optimal!
    Regenerationspausen sind ebenso wichtig wie die zielgerichteten Belastungen.
  2. Gesundheitsorientierung
    Wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden, der Medikamente bedürfen oder unsicher sind, lassen Sie sich ärztlich, (sport-) therapeutisch und (sport-) pädagogisch beraten.
    Besitzt der gewählte Anbieter ein Gütesiegel (s.o.); ist die Übungsleitung entsprechend qualifiziert ?
  3. Stufenaufbau und -verlauf:
    Orientierungsphase. Schulungs- und Übungsprogramme, Grundlagentraining, Spezialisierung
    ALLES ohne schädigende Auswirkungen!
  4. Trainingsgestaltung
    Die Durchführung sollte vielseitig und abwechslungsreich sein; steigern Sie das Pensum und die Intensität langsam.
    Üben oder trainieren Sie etwas weniger, als Sie meinen, zu können. KONTROLLE ist hierbei DAS ZAUBERWORT!
    Reihenfolge
    : Einstimmung, Hinführung, Erwärmung, Belastung, Lockerung, Stretching, Entspannung / Ausklang
  5. Beachtung des Formdreieckes: Körper - Seele - Geist
    Keine Leistungsverbesserung ohne physische / psychische Leistungsabforderung
  6. Herz-Kreislaufschulung geht zunächst vor Muskelkraft!
    Puls bei Neueinsteigern
    : 180 Minus Lebensalter
    + - 10; (Die Einnahme von Medikamenten beachten !)
    Trainingsgewicht: Eigen- oder mittelschweres Fremdgewicht
  7. Keine Negativauswirkungen
    wie „Muskelkater“, Gelenkschmerzen, erhöhter Puls, Nervosität, Übelkeit o.a.
    Muskel fühlen JA - Muskel-Schmerz NEIN
    Vermeiden Sie falschen Ehrgeiz, Überanstrengungen und unkontrollierte Bewegungen.

  8. Richtige Kleidung
    Zweckmäßiges, atmungsaktives Sportzeug - besonders wichtig sind die Schuhe !

  9. Irrtümer
    - Sport muss weh tun, damit er auch wirkt
    - Muskelkater ist ein gutes Zeichen für ein erfolgreiches Training
    - Nur ein hoher Puls führt zu hoher Fettverbrennung
    - Wöchentlich eine Stunde Golf oder Tennis genügen
    - Dauerlauf schädigt die Sehnen, Bänder und Gelenke

    Besser
    - Zunächst sanfte und gleichmäßige Ausdauer- und Kraftbelastung
    - Nicht gegen (Muskel-) Schmerzen antrainieren - Alternativen wählen
    - Ausdauerschulung mindestens 30-40 Minuten am Stück
    - Laufen ohne zu schnaufen - hierbei länger aus- als einatmen
    - Auf das Körpergewicht achten - überflüssige Pfunde belasten unnötig!

  10. Bewegung im Wasser
    Aqua-Jogging und -Gymnastik, Rücken- oder Kraulschwimmen sind ein hervorragendes Zweit- oder Ergänzungsangebot