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Altliga Saison 19/20

Saison 2019/20

 

 

Saisonabbruch

 

Freitag, 03.07.2020

 

DSV

 

 

 

„ungeschlagen in 2020“

Durch die Pandemie wurde die Saison abgebrochen.

Wir haben auch sportlich die Klasse gehalten durch die Quotientenregelung.

Wir sind in 2020 ungeschlagen!!!

Alle Vorbereitungsspiele gewonnen.

Hallenturnier in Hoisbüttel gewonnen.

Den eigenen Wintercup – im x-ten Anlauf – gewonnen.

Punktspiel gegen Bergedorf gewonnen.

 

Ja, der Sport nimmt im Zeichen dieser Pandemie eine untergeordnete Stellung ein.

Trotzdem wünschen sich alle wieder ein bisschen mehr Normalität und einen zeitnahen Start in eine für uns wiederum erfolgreiche Saison 2020/2021.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

 

NUR DER DSV

 

 


15. Spieltag

Freitag, 28.02.2020

ASV Bergedorf 85 – DSV​ 1:2 (1:0)

DSV-Aufstellung: Volker Steen – Hendrik Liedtke, Björn Heuer, Hajo Hartnuß – Arkadiusz Seemann, Wulf Hartnuß, Oliver Stork, Rene Heuer, Sven Hector - Janfelix Jauns, Sascha Kampe

Ergänzungsspieler: Patrick Streich, Alexander Appel, Thomas Franck, Patrick Bach

Spielverlauf: Rote Karte Bergedorf (35. Min. + 2 Min.), 1:0 (35. Min + 5. Min), 1:1 Hendrik Liedtke - Elfmeter (57. Min.),1:2 Wulf Hartnuß (61. Min.)

 

„Auswärtssieg Nummer 1 in 2020“

Auftakt zur „Aufholjagd  mit insgesamt 6 Auswärtsspielen in 2020.

Freitagabend, eine kleine Reise quer durch unsere wunderschöne Hansestadt zum ASV Bergedorf 85. Hier noch einmal ein Dank an die Bergedorfer, dass sie der Spielverlegung zugestimmt hatten.

Nach dem erfolgreichen Gewinn unseres Wintercups (im 7.ten Anlauf), einem gewonnenem Vorbereitungsspiel und dem zu Jahresbeginn voraus gegangenen Hallenturniersieg in Hoisbüttel kamen wir mit gestärktem Selbstvertrauen in Bergedorf an.

Irgendwie wird der Platz nicht größer und das Flutlicht nicht besser innerhalb eines Jahres... Egal, die Hausherren haben die gleichen Bedingungen.

Gut eingestellt von unserem „Coach-Thommy“ mit einer entsprechenden Grundformation starteten wir hochkonzentriert und sehr Pass- und Spielstark in die Partie. Sehr sichere Kombinationen durch das Mittelfeld, die ersten guten Abschlussmöglichkeiten und eine gewisse Dominanz von uns waren die Folge. Erst in der 10. Minute ist dann irgendwas passiert…., also Bergedorf hat das 1. Mal auf unser Tor geschossen ja…., nur trotzdem war unser Fußball ein ganz anderes. Nur noch lange Bälle in die Spitze. Unsere Mittelfeldspieler, so wie auch die der Bergedorfer hatten schon Nackenschmerzen vom Ball im Himmel hinterherschauen.

Das Spiel wurde immer zerfahrener. Das „Gelaber“ der Bergedorfer (wirklich JEDE Szene wurde kommentiert) und ein teilweise inkonsequenter Schiri trugen den Rest dazu bei.

Wir waren fast nur noch im defensiv Modus. Bergedorf bekam aus dem Spiel heraus nur einen Abschluss hin, allerdings hatten es die Standards dafür richtig in sich. Die Einwürfe wurden auf dem kleinen Platz zu Flanken und mit ihrem Zielspieler Eickhoff in der Sturmspitze haben sie diverse brenzlige Situationen kreier,t die wir gemeinsam gut verteidigt haben.

Dann kam die 35. Minute. Ein Foulspiel eines Bergedorfers an Rene im Mittelkreis (Ellenbogen auf dem Schlüsselbein). Nachdem dass das gefühlt 7.te Foul des Spielers an Rene war, wurde dieser laut. Der Bergedorfer drehte sich so schnell und mit einer zusätzlichen Armbewegung in Richtung Rene, dass der Schiri von einer versuchten Tätlichkeit ausging und dem Bergedorfer glatt rot gab. Selbst das Einreden von Rene auf den Schiri, dass er es selbst nicht so empfunden hat, war dem Schiri egal. Die rote Karte hatte Bestand.

Weiter ging es in die Nachspielzeit.

Langer Einwurf in unseren Strafraum, per Kopf geklärt, Flanke auf den Zielspieler Eickhoff der den Ball im Rückwärtslaufen per Bogenlampe in den Bergedorfer Himmel beförderte. Unser Keeper Volker rief „weg“. Das dachten auch die meisten unserer Spieler. Doch auf einmal fiel der Ball in einem 75 Grad Winkel vom Himmel.Genau ins lange, oberere Winkeldreieck. 0:1. Hä? Wie jetzt? Was das denn? Oh man…

Anstoß und Pause – was für eine Ende einer aus unserer Sicht sehr durchwachsenen 1. Halbzeit.

Die Suche nach unserem „Faden“ ging in der Kabine weiter. Wir schworen uns auf mehr Laufbereitschaft, Kampfgeist und härtere Zweikampfführung ein. Wir nahmen unser Spiel der ersten 10 Minuten wieder auf und siehe da, eine gute Torchance folgte der nächsten. Es bewahrheitet sich doch, dass niemand so schnell laufen kann wie der Ball, wenn er ordentlich gepasst wird…  ;o))

Nur 2 Minuten nach Anpfiff der 2.ten Halbzeit trafen wir den Außenpfosten – ich kann leider nicht mehr sagen, von wem der Abschluss kam. Weiter ging es, Sascha verpasst das Tor knapp - links vorbei, Janfelix mit seinem schwachen Fuß knapp rechts vorbei (Du weißt, was Du üben musst   ;o))   ), usw..

Bergedorf war nur noch bei Kontern und den üblichen Standards die dabei raussprangen gefährlich. Volker machte sein „weg“ aus Halbzeit 1 mit einem aus dem Winkel gefischten Ball (nach wunderbarer Flugkurve und vorbildlichem Übergreifen) wieder gut und hielt das 0:1 damit fest.

Dann wieder einmal ein guter Angriff über unsere rechte Seite. Patrick Streich, gerade eingewechselt, setzt sich nach Doppelpass mit Aka gut durch und schickt Sascha auf die Reise in den Strafraum. Hier wird unser „Kleiner“ dann unsanft zu Fall gebracht. Elfmeter. Henni tritt an, der Bergedorfer Keeper ist zwar noch dran doch kann dieser die Flugrichtung nicht entscheidend verändern, das 1:1.

Weiter ging die wilde Fahrt an den Sander Tannen.

Diesmal eine wunderbare Kombination über Aka, Oliver, Rene, nach Außen auf den unermüdlichen Wulf, geblockt zur Ecke. ….und auf einmal können wir auch Standards! Ecke von Oliver, Kopfball von Wulf, Tor!!! Das 1:2. Mehr als verdient. 

Allerdings wollte Bergedorf uns nicht so einfach die Punkte mit nach Duvenstedt geben. Wütende Angriffe und wieder zu viele lange Bälle von uns nach vorne, anstatt weiter zu kombinieren. Ein paar brenzlige Situationen wurden im Kollektiv von Nummer 1 bis 11 die auf dem Platz standen in letzter Konsequenz und mit vollem Einsatz bereinigt / verteidigt.

Abpfiff.

Große Erleichterung und Jubel bei allen Duvenstedtern nach dem erkämpften 3er in Bergedorf. Dieses ist der 1. von 6 möglichen Auswärtssiegen in 2020. 

Jetzt heißt es diese Form, das gute Gefühl und das Selbstvertrauen für knapp 4 Wochen bis zum nächsten Auswärtsspiel am 27.03. bei UH Adler zu konservieren und weiter konzentriert in den Trainingseinheiten arbeiten.

SO schaffen wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft! Einer für Alle, Alle für einen! DANKE an ALLE,die dabei waren.

Nächstes Spiel – Testspiel am Sonntag, 15.03. um 11:30 Uhr am Puckaffer Weg gegen die Jungs vom TuS Berne

Es müsste ja mit dem Teufel zugehen, wenn wir uns Zuhause nicht auch rehabilitieren!

 


14. Spieltag

Sonntag, 08.12.2019

DSV – HT16 5:0 (3:0)

DSV-Aufstellung: Volker Steen – Hendrik Liedtke, Björn Heuer, Marc Waschnewski – Sven Hector, Hajo Hartnuß, Wulf Hartnuß, Patrick Streich, Rene Heuer – Simon Knappe, Sascha Kampe

Ergänzungsspieler: Oliver Stork, Janfelix Jauns, , Thommy Franck, 
Auch im Kader: Andreas Cordes, Sven Schröder, Alex Appel

Spielverlauf:

1:0 Sascha Kampe (3. Min.), 2:0 Sven Hector (22. Min.), 3:0 Simon Knappe (31. Min.), 4:0 Janfelix Jauns (66. Min.), 5:0 Janfelix Jauns (70.)

 

„Revanche Geglückt“

Was für eine Erleichterung. Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Wir können doch noch gewinnen…

Das „gute Gesicht“ der 2.ten Halbzeit gegen Rahlstedt konnten wir kompensieren und hatten ja auch noch die Schmach des Hinspiels gutzumachen.

Entsprechend fokussiert und konzentriert gingen wir in das Spiel.

Nach einer herrlichen Kombination Stand unser flinker Stürmer Sascha am richtigen Fleck und schob überlegt zum frühen 1:0 ein.

Nach dem Motto „nicht aufhören und weiter marschieren“ ging das Spiel weiter.

Wir entwickelten eine gewisse Dominanz und ließen dem Gegner keinerlei Freiraum sich frei zu entfalten. Jegliche Angriffsbemühungen von HT 16 wurden gemeinsam im Kollektiv verteidigt.

Durch sicheres Kombinationsspiel kamen wir immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Einzig das Zielwasser fehlte etwas…

So half dann nachher mal ein Standard zum nächsten Torerfolg.

Eine Ecke wurde scharf auf den 1.ten Pfosten gezogen. Im Gewühl verlor der gegnerische Torwart die Kugel die über die von der stahlharten Wade von Sven Hector ins Tor bugsiert wurde. 2:0.

Weiter ging unsere Dominanz.

Simon netzte noch vor der Halbzeit zum zwischenzeitlichen 3:0

Janfelix wurde eingewechselt und erwischte einen Sahnetag. Unsere Dominanz wurde noch erdrückender für die HT-Spieler.

Leider fehlte uns ein wenig das Zielwasser, so dass leider sehr viele gute Angriffe keine Krönung fanden.

…bis, ja bis Janfelix seinen ersten Auftritt hatte und mit einen satten Strahl aus gut und gerne 25 Metern die Kugel geradewegs in den Winkel beförderte! HAMMER

Die Gegenwehr der von HT war dann auch nicht mehr vorhanden, so dass die Verteidigung nur noch „Spalier-Stand“ und das 5:0 über sich ergehen ließ.

Eine großartige Mannschaftsleitung bescherte uns ein gutes Gefühl mit dem wir in die Winterpause gehen und diese positiven Erkenntnisse uns sicher machen, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden.

 


13. Spieltag

01.12.2019

1. Rahlstedter SC – DSV 5:2 (3:1)

DSV-Aufstellung: Volker Steen – Hendrik Liedtke, Björn Heuer, Marc Waschnewski - Hermann Goldhofer, Hajo Hartnuß, Wulf Hartnuß, Oliver Storck, Rene Heuer, Arkadiusz Seemann–Simon Knappe,Sascha Kampe

Ergänzungsspieler: Patrick Streich, Thomas Franck, Janfelix Jauns, Lars Richardt, Sven Schröder

Spielverlauf:

1:0 (9. Min.), 2:0 (11. Min.) Elfmeter, 2:1 Sascha Kampe (13. Min.), 3:1 (25. Min.), 3:2 Simon Knappe (52. Min.), 4:2 (58. Min.), 5:2 (61. Min.)

 

„Spiel mit 2 Gesichtern“

Mit Wut im Bauch nach dem Spiel am letzten Wochenende und dem Wunsch auf Wiedergutmachung sind wir nach Rahlstedt aufgebrochen. Leider ist davon ein Teil auf einer der kürzeren Reisen innerhalb unserer Spielklasse auf der Strecke geblieben.

Unser Start ins Spiel offensiv war gut. Spielerische Lösungen bei Drucksituationen, gute Ballstafetten und gute Pässe auf unsere Sturmspitzen waren die Folge. Leider, wie bei jedem bisherigen Spiel in der Spielzeit 2019/2020 sind unsere Abschlussschwäche DAS Verhängnis für uns. Die ersten Beiden gutenTorchancen verziehen wir knapp. Dafür ist dann unser gesamtes Abwehr-/Defensivverhalten eine Katastrophe inRahlstedt. Kein Zugriff auf die Gegenspieler. Spalierstehen anstatt Körperkontakt. 1:0, 2:0 durch Elfmeter und unser Matchplan ist im A…..

Dafür auf einmal eine Reaktion. 2:1 durch Sascha der mit letztem Willen und einer gesamten Körperstreckung das Tor WILL und den Ball in Tor befördert. Langsam nehmen wir auch das an diesem Tag körperliche Spiel der Rahlstedter besser an. Wir erarbeiten uns weiterhin gute Abschlussmöglichkeiten ohne Nennenswerten Erfolg / Torgefahr.

Pause.

Normalerweise hätte man als Trainer alle 11 Spieler ausgetauscht und mit einer anderen 11 die 2.te Halbzeit bestreiten wollen. Geht halt nicht. Somit müssen dann auch mal unkonventionelle Entscheidungen vom Trainerteam gefällt werden. Sie fühlen sich für einen persönlich extrem ungerecht und scheiße an. Diese sind im Sinne der Mannschaft und dem Erfolg allerdings hilfreich.

Auswechslung, Positions- und Systemumstellung.

Beginn 2.te Halbzeit.

Es trägt Früchte. Wir erspielen uns ein Übergewicht im Mittelfeld und kreieren weiterhin gute Torchancen ohne dabei die Ordnung nach hinten zu verlieren und lassen somit keine gefährliche Abschlusssituation mehr zu. Eine dieser Chancen schließt Simon überragend zum 3:2 Anschlusstreffer ab. Es wäre doch gelacht wenn wir hier nichts mitnehmen…

Tja, Fußball kann grausam sein. Wir vergeben eine 100%ige Torchance zum 3:3 und aus dem daraus folgenden Konter macht Rahlstedt das 4:2. Egal, wir machen weiter. 

Die nächste 100%ige Torchance zum erneuten Anschlusstreffer die wir leichtfertig vergeben und ratet…, genau, Konter – 5:2 – Deckel drauf. An die letzten 9 Minuten kann ich mich nicht mehr erinnern. Wir waren demoralisiert.

Nicht nur ich, sondern auch alle Duvenstedter trauerten den Chancen hinterher. Selbst die Rahlstedter sprachen nach dem Spiel davon, dass wenn wir das 3:3 machen das Momentum noch mehr auf unserer Seite gewesen wäre und wir als strahlender Sieger den Heimweg angetreten hätten.

Wie sagte schon ein großer Fussi-Philosoph: „wäre, wäre, Fahrradkette“…

Nächstes Wochenende kommt HT 16 zum Kellerduell an den Puckaffer Weg. Es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir uns Zuhause nicht rehabilitieren!

 


12. Spieltag

24.11.2019

DSV – Wandsetal 0:3 (0:0)

DSV-Aufstellung: Volker Steen – Hendrik Liedtke, Björn Heuer, Hermann Goldhofer– Hajo Hartnuß, Wulf Hartnuß, Oliver Stork, Rene Heuer, Sven Hector – Simon Knappe, Sascha Kampe

Ergänzungsspieler: Patrick Streich, Oliver Holtz, Thomas Franck, Michael Gerken, Sven Schröder

Spielverlauf: 0:1 (37. Min.), 0:2 (42. Min.), 0:3 (45. Min.)

 

Diese Saison nichts zu holen gegen Wandsetal

Wir wollten das „mysteriöse“ Hinspiel egalisieren und uns die 3 Punkte gegen einen direkten Mitkonkurrenten im Abstiegkampf zuhause sichern. Es war das erwartet schwierige und ausgeglichene Spiel auf der berühmten „Augenhöhe“. In der ersten Halbzeit haben wir uns die klareren Torchancen rausgespielt die wir leider, teilweise kläglich, reihenweise vergaben. In meiner Erinnerung kamen die Wandsetaler nicht wirklich zu einem gefährlichen Abschluss in den ersten 35 Minuten.

Halbzeit.

Wir wollten den Sieg und stürmten, leider etwas zu sorglos, nach vorne. 3 Gegentore in 7 Minuten sprechen da eine deutliche Sprache. Das war wieder einmal ein Sonntag zum vergessen. Wir hätten noch den ganzen Tag spielen können, ohne ein Tor zu schießen…

Solche Tage gibt es. Allerdings dürfen diese nicht mehr so oft vorkommen. Mund abwischen und auf ein neues. Auswärtsspiel beim Rahlstedter SC.

 


12. Spieltag

17.11.19

DSV – Walddörfer 0:2

DSV-Aufstellung: Volker Steen, Björn Heuer, Hendrik Liedtke, Marc Waschnewski, Aka Seemann, Wulf Hartnuß, Oliver Stork, René Heuer, Sascha Kampe, Herrmann Goldhofer, Sven Hector

Einwechslungen:Thomas Franck für Oliver Stork (56. Min), Sven Schröder für René Heuer (64. Min.)

 

Mit 2:0 mehr als gut bedient

Diese Woche hatten wir es mit Walddörfer, einer Mannschaft aus dem erweiterten Nachbarkreis zu tun . Da Walddörfer als Aufsteiger neu in unserer Staffel ist, wussten wir nicht so genau was uns erwartet, gleichwohl der Tabellenplatz und die letzten Ergebnisse schon erwarten ließen, dass es nicht einfach wird für uns. Wir hielten anfangs noch gut dagegen, auch wenn in der ersten Halbzeit schon klar wurde, dass wir physisch auf keiner Position in der Lage waren, dem Gegner Paroli zu bieten. So kam der erste Gegentreffer zu einem äußerst unglücklichen Zeitpunkt, genau mit dem Pausenpfiff.

Nach der Halbzeit rannten wir nur noch hinterher und es gab diverse Großchancen auf Seiten des Gegners, die glücklicherweise eine nach der andere vergeben wurden. Wir können in der zweiten Halbzeit sehr froh sein, nicht 4 oder gar 5 Tore mehr bekommen zu haben. Nach vorne ging absolut nichts, Sascha war komplett auf sich allein gestellt und alle Überlegungen unsererseits , das Mittelfeld eng zu machen und kompakt zu stehen, fiel der athletischen Überlegenheit jedes einzelnen Gegenspielers zum Opfer. Auf der Außenbank fragten wir uns z.B. Wie jemand wie der 9er in dem Alter so schnell sein kann, nach Spielende und einem Blick auf den Spielbericht wurde klar, dass es wohl am Geburtsjahr 1981 liegen könnte. Gegen eine Mannschaft die im Schnitt mehr als zehn Jahren jünger ist als wir, haben wir auf dem Niveau einfach keine Chance. Wenn beim Gegner ein Großteil der Spieler noch keine zwanzig Jahre einen Führerschein hat und bei uns dieser den ersten Spielern bald aus Altersgründen wieder abgenommen wird, ist der Tempounterscheid verständlich.

Abschließend muss man sagen, dass wir deutlich schlechter gespielt und gekämpft haben als gegen Atlantik, aber gegen diesen Gegner auch in anderer Verfassung wenig Chancen haben.

 


10. Spieltag

Samstag 09.11.19

Atlantik 97– DSV 3:0

DSV-Aufstellung: Volker Steen, Marc Waschnewski, Hendrik Liedtke, Hajo Hartnuß, Hermann Goldhofer, Björn Heuer, René Heuer, Oliver Stork, Sven Schröder, Alexander Appel, Sascha Kampe

Einwechslungen: Michael Gerken für René Heuer (60. Min.) Christian Kleinke für Oliver Stork (66. Min.) und Janfelix Jauns für Sven Schröder (69. Min)

 

Engagierte Vorstellung beim Tabellenführer 

An diesem Wochenende war es endlich wieder soweit und wir durften zu unserem geliebten Auswärtsspiel nach Allermöhe anreisen. Die Anfahrt gleicht jedesmal wieder einer kleinen Urlaubsreise und in der Vergangenheit kam dann immer noch der schlimmste Grandplatz Nordeuropas dazu. Das war dieses Mal zur Freude aller nicht der Fall , da wir erstmalig auf dem neuen Kunstrasenplatz spielten, der die Sandgrube ersetzt hat.

Das Spiel startete und der Ball rollte ohne zu springen, welch Wohltat. Leider dauerte es keine zwei Minuten, bis wir hinten lagen. Ein Ball den wir eigentlich schon zweimal sicher hatten, landete beim bulligen und muskulösen Außenspieler von Atlantik, der allein von außen in den Strafraum und auf Volker zu lief. Die Statur des Angreifers ließ Volker wohl vermuten, dass der Abschluss mit ca. 150 Km/h und im Winkel landen könnte, was aber nicht der Fall war.Vielmehr entsprach der Abschluss einem nicht richtig getroffenen Mäusehammers und damit überraschte er Volker, der etwas unglücklich aussah, da der Ball im Schneckentempo im Tor landete.Genau diesen Eindruck bestätigte Volker nachdem Spiel und hätte der Angreifer den Ball richtig getroffen, so hätte Volker vermutlich auch parieren können.

Nun so war es nicht und wir lagen nach 90 Sekunden hinten , kein guter Auftakt. Überraschenderweise kamen wir aber immer besser ins Spiel und hatten uns nach ca.10 Min. gefangen. Wir waren bissig im Zweikampf dicht an den Gegenspielern und Atlantik konnte sein Spiel nicht richtig aufziehen. Wir kamen mehrmals zu guten Chancen, als Marc das enge und kompakte Mittelfeld mit mehreren langen Bällen auf Sascha, geschickt überspielte. Sascha gewann dabei nahezu jeden Zweikampf gegen seine Mitspieler und war sehr gut im Spiel. Als Marc dann einen dieser langen Bälle auf Sascha spielte und dieser den Ball am herauseilenden Torwart vorbei auf das Tor zirkelte, bejubelten wir draußen schon den Ausgleich, doch der Ball fiel vom Innenpfosten auf die Linie und dann in die Arme des Torhüters. Sehr schade, da dieser schöne Spielzug  einen Treffer verdient hätte und Marc sowie Sascha, Ihre gute Leistung hätten damit unterstreichen können.

Wir blieben in der ersten Halbzeit immer gefährlich, da Sascha vorn alleine die ganze Abwehr beschäftigte. Aber auch hinten und im Mittelfeld muss man die kämpferische Einstellung und Laufbereitschaft herausheben, die uns ein offenes Spiel ermöglichte.

In der zweiten Halbzeit war dann leider etwas die Luft raus und wir kamen läuferisch einfach nicht mehr hinter den Gegenspielern hinterher. Die Chancen für Atlantik häuften sich und so bekamen wir in der 57. Minuten das zweite Gegentor. Bis dahin hielt Volker uns mit super Paraden im Spiel und er stand daher in der zweiten Halbzeit häufig im Mittelpunkt des Geschehens .

Atlantik verschoss vorm 2:0 sogar noch einen Elfmeter, als Volker einen Rückpass nicht sofort wegschlug und dann beim Rettungsversuch den Angreifer strafstoßverdächtig foulte .Der Elfer landete deutlich über dem Tor.

Kurz vor Schluss fiel dann auch noch das 3:0 und lediglich einmal in der zweiten Halbzeit kamen wir über Kalle zu einer vielversprechenden Torchance, spielten den Angriff aber nicht vernünftig zu Ende, so dass der letzte Pass vorm Tor, den freistehenden Sascha leicht verfehlte . Es war ein sehr gutes Spiel von uns auch wenn wir in dieser Höhe , verdient verloren haben. Wenn wir diese Leistung jedes Wochenende abrufen, mache ich mir keine Sorgen.

Einen sehr traurigen Vorfall aus dieser Woche muss ich noch erwähnen, unser treuer Fan Dieter Hahn, ist leider am Freitagmorgen einem Herzinfarkt erlegen, unser herzliches Beileid und Mitgefühl an seine beiden Söhne aus unserer Truppe und an die ganze Familie. Dieter wir werden Dich als treuen Fan und tollen Menschen  in bester Erinnerung behalten.

Ruhe in Frieden

 


9. Spieltag

Sonntag 3.11.19

DSV – Türkiye 1:0

DSV-Aufstellung: Volker Steen, Marc Waschnewski, Hendrik Liedtke, Hajo Hartnuß, Björn Heuer, Thomas Franck, Rene Heuer, Oliver Stork, Sven Hector, Sascha Kampe.

Einwechslungen: Alexander Appel für Oliver Stork (47. Min), Sven Schröder für René Heuer (56.Min)

 

Heimsieg und langersehnte drei Punkte nach umkämpften Spiel

Nach einem zünftigen Grünkohlabend am Freitag folgte das Kellerduell gegen den Vorletzten am Sonntag und es sollte, dass erwartet enge und umkämpfte Spiel werden.

Um es vorweg zu nehmen, es war kein schönes und sicherlich nicht unser bestes , aber aufgrund der Tabellensituation ein ganz wichtiges Spiel für uns, das wir am Ende dann durch den größeren Willen für uns entscheiden konnten. Zur ersten Halbzeit gibt es eigentlich gar nicht soviel zu erzählen, da es kaum größere Chancen für uns oder den Gegner gab und das Spiel, gefühlt so vor sich hinplätscherte. Einzig allein eine Situation als Oliver Stork leider für einen platzierten Kopfball, schon einen Schritt zu weit vorm Tor stand, als er hoch von außen bedient wurde, kann man als gute Torchance zählen. Denn ähnlich wie bei dieser Situation, fehlte uns häufig der letzte Pass oder die Genauigkeit, um dann einen Konter auch in eine Torchance zu wandeln.

So blieb es dann auch in Halbzeit zwei, wo der nach vorn aufgerückte Marc, bei einem Gestochere im Strafraum am schnellsten reagierte und aus kurze Distanz ins gegnerisch Tor traf. Eine große Erleichterung machte sich bei uns allen breit, war dieser Treffer doch so wichtig für uns. Bis auf einen Pfostentreffer kam bis dato dann auch nichts gefährliches von unserem Gegner. Kurz vor Schluss allerdings, gab es nochmal Ecke für die Gegner und auf den heimischen Außenrängen hätte man eine Stecknadel fallen hören können, da die Anspannung so groß war.

Diese Ecke landete dann nach einem Kopfball des wuchtigen Angreifers von Türkiye auch in unserem Tor, doch der Schiri hätte völlig zurecht das offensichtliche Aufstützen des Angreifers gegen Marc geahndet.

Kurz danach war Schluß und auf unseren Seiten waren alle sichtlich erleichtert, endlich mal wieder ein enges Spiel für uns entschieden zu haben und dann noch so ein Wichtiges. Bis auf kleinere Chancen die wir uns auch in der zweiten Halbzeit meist selbst zu Nichte machten, gab es keine deutlichen Torchanchen mehr auf unserer Seite.

Schön das wir nach der letzten Woche endlich wieder 14 Mann zur Verfügung hatten und drei Punkte und neues Selbstvertrauen einfahren konnten. Daran wollen wir nächste Woche bei Atlantik 97 anknüpfen.

 


8. Spieltag

Reinbek – DSV

 

Leider gibt es nichts zu berichten.

Zum ersten Mal in der Geschichte seitdem wir zusammen Fußballspielen und das ist verdammt lange, mussten wir ein Spiel absagen weil wir keine Mannschaft zusammen bekommen haben. Es mag für den Außenstehenden so aussehen, dass wir aufgrund der miserablen Platzierung, einem Kantersieg der Reinbeker entgehen wollten, doch das muss an dieser Stelle klargestellt und mit einem deutlichen Nein beantwortet werden.

Vielmehr waren wir aufgrund der unglaublichen Verletzungsmisere, nicht in der Lage mehr als 6-7 halbwegs gesunde Spieler auflaufen zu lassen, so dass uns zum ersten Mal wirklich nichts anderes übrig blieb, als schweren Herzens das Spiel absagen zu müssen. Vermutlich mag wie oben schon erwähnt, der ein oder andere denken, dass dieser Umstand uns in der momentanen Situation gut ins Konzept passte, aber wer den Mailverkehr innerhalb der Mannschaft kennt, weiß wie enttäuscht und auch beschämt wir alle sind, dass wir nicht in der Lage waren, anzutreten. Von daher kann man sich nur bei Reinbek und allen anderen Staffelkonkurrenten dafür entschuldigen, gleichwohl dieser Umstand einzig und allein unserem Krankheits- und Verletzungspech zuzuschreiben ist, auf den wir leider keinen Einfluss haben. In der Hoffnung, nie wieder zum Thema Nichtantritt unsererseits schreiben zu müssen, hoffen wir alle auf Wunderheilung bis zum Wochenende bei dem einen oder Anderen.


7. Spieltag

Sonntag 20.10.2019

DSV – Bergedorf 85 0:2

DSV-Austellung: Volker Steen, Hendrick Liedtke, Marc Waschnewski, Wulf Hartnuß, Hajo Hartnuß, Aka Seemann, Thomas Franck , Sascha Kampe, Sven Hector, Rene Heuer, Björn Heuer

Einwechslungen: 45. Min Jörg Friedrich für Thomas Franck, 53. Min. Alexander Appel für Wulf Hartnuß, 58. Min. Oliver Holtz für Sven Hector, 66. Min. Michael Gercken für  Aka Seemann

Spielverlauf: 0:1 Mehl (6.Min.) , 0:2 Eickhoff 35. Min.

 

Schmerzhafte Niederlage gegen Tabellennachbarn

Nach der 4 Wöchigen Pause, hofften wir darauf wieder einige Leute mehr auf dem Spielbericht zu haben und so kam es dann zum Glück auch, so dass wir mit einer vollen Ersatzbank und guter Dinge in das Spiel nach der Herbst Pause gingen. Aufgrund der Tabellensituation war uns allen bewusst wie wichtig dieses Spiel sein sollte, um nicht komplett im Tabellenkeller festzusitzen. So gab Marc in seiner Mannschaftsansprache die Devise aus, erstmal ruhig zu beginnen, den Ball sicher durch die eigenen Reihen Laufen zu lassen und auf jeden Fall ein frühes Gegentor zu verhindern. Leider sollte genau letzterer Punkt uns nicht gelingen und so stand es schon nach 6 Minuten 0:1 , so hatte sich das sicherlich keiner von uns vorgestellt.

Ein Angriff von uns wurde abgefangen und dann sehenswert von den Bergedorfern zu Ende gespielt. Eine lange hohe Flanke von links außen, fiel dem gegnerischen Stürmer direkt auf den Fuß und wurde von Ihm mit dem ersten Kontakt direkt aus der Luft über Volker hinweg im Tor untergebracht. Eine sehr genaue Flanke und ein eiskalter Abschluss, der beiden Protagonisten aber auch nicht jeden Tag gelingen dürfte und von daher für uns zu einem doppelt ungünstigen Zeitpunkt kam. In der Folge war es ein offenes Spiel ohne große Torchancen , lediglich 3-4 Ecken von uns brachten im Ansatz mal einen Hauch von Gefahr.

Wenn es dann mal nicht rund läuft, kommen diverse unglückliche Umstände zusammen und so war es auch diese Woche wieder. Anstatt einer unserer Ecken für ein Tor sorgt, fangen wir genau vorm Halbzeitpfiff nach einer gegnerischen Ecke das nächste Gegentor. Unser großer Rückhalt Volker, verschätz sich leider beim hochsteigen und bekommt beim Versuch den Ball zu packen, Diesen nicht in den Griff. Statt in Volkers Händen, landet der Ball auf dem Fuß eines Gegners , der keine Mühe hat zum 0:2 einzuschieben. Alles in einem, ein für uns miserabler Spielverlauf

In der Halbzeitpause waren wir uns einig, das Spiel ist noch nicht gelaufen und hier mussnoch was gehen. Henni begann sich mehr und mehr ins Mittefeld einzuschalten und Rene rückte zum dritten Stürmer auf. Nun gelang es uns deutliche Chancen herauszuspiele, die für einen Sieg hätten reichen können, aber für ein Unentschieden hätten reichen müssen. Die letzten zehn Minuten spielten wir auf ein Tor, alle eingewechselten Spieler orientierten sich rein offensiv aber trotz allen Mutes und Kampfes, sollte kein verdammtes Tor fallen.

Rene , Sascha , Olli, die Chancen waren auf mehrere Schultern verteilt aber an solchen Tagen trifft dann einfach niemand und wir hätten noch 4 Stunden weiterspielen können und vermutlich kein Tor geschossen. Nun muss bei 4 Punkten Rückstand auf den Vorletzten, kein Prophet sein um zu erkennen, dass diese Saison der Abstieg nur verhindert werden kann, wenn wir uns deutlich steigern.

Dadurch das wir nur viermal Wechseln dürfen, kam unser Kalle diesmal leider nicht zum Einsatz, es war aber schön endlich mal wieder 16-17 gesunde Spieler  zur Verfügung zu haben. Mut macht mir weiterhin, dass wir in jedem Spiel unsere Chancen haben, jetzt braucht es nur mal wieder etwas Glück und verwertete Chancen, dann werden wir auch die notwendigen Punkte holen.

 


6. Spieltag

Spielfrei

 


5. Spieltag

Spielbericht Sonntag 22.09.

DSV – UH-Adler 1:2

DSV-Aufstellung: Volker Steen, Hendrik Liedtke, Marc Waschnewski, Wulf Hartnuß, Hajo Hartnuß, Aka Seemann, Oliver Stork, Herrmann Goldhofer, Sascha Kampe, Sven Schröder,Thomas Franck.

Spielverlauf: 0:1 Danijel Kaljic (25.) 1:1 Hendrik Liedtke ( 29. Strafstoß), 1:2 Sören Klos (60.)

 

Unverdiente Niederlage

Vor der ersten etwas größeren Pause hatten wir es am Wochenende mit UH-Adler zu tun, gegen die wir schon in der ersten Pokalrunde gespielt und dieses Spiel verdient verloren haben.

Leider sollte es auch dieses Mal nicht klappen, obwohl das Spiel ein komplett anderes als im Pokal  und es eigentlich auch ein sehr gutes Spiel von uns war. Beim Wort eigentlich folgt in der Regel ein aber, dass ist in diesem Fall genauso. Wir waren leider nicht in der Lage, uns für den hohen Aufwand den alle zusammen betrieben haben, zu belohnen . Und wenn man unten steht, fehlt dann häufig auch ein wenig Glück bzw. wenn man oben steht  wie UH, gewinnt man dann auch Spiele die man nach dem Spielverlauf nicht unbedingt hätte gewinnen müssen.

Uns gelang es, das Spiel von Anfang an recht offen zu halten, wir hatten gefühlt ( eher untypisch für uns) sogar etwas mehr Ballbesitz und deutlich mehr klare Torchancen. Der Unterschied lag dann in der Chancenverwertung, die seitens UH eiskalt genutzt wurden, während wir auch klarste Torchancen aus dem Spiel heraus nicht im Tor unterbringen konnten.

So war das erste Gegentor eines der Kategorie, das nicht gerade in der Luft lag, als unser Gegner einen Konter konzentriert zu Ende spielte und wir zum ersten Mal in diesem Spiel, nicht mit der letzten Entschlossenheit in die 2-3 Zweikämpfe vor dem Torabschluss kamen. Aufgrund des bis dahin leichten Übergewichtes, ließen wir glücklicherweise die Köpfe nicht hängen und nahmen ein Foul im 16er des Gegners an unserem Stürmer und den daraufhin fälligen Strafstoß gern hin.

Diesen verwandelte Henni erneut und zum wiederholten Male  in dieser Saison gewohnt sicher ohne Chance für den Torhüter an den Ball zu kommen. So gingen wir mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeit.

Auch nach der Pause verlief das Spiel ähnlich und wir hatten mehr Spielanteile und ließen nahezu keine Chance für UH zu. Wenngleich in dieser 2. Halbzeit sehr viel über unsere linke Seite lief, während in der 1. Hälfte sich ebenfalls alles auf der Seite der Trainerbank aber damit eben über unsere rechte Seite abspielte.

Es kam dann ähnlich wie in Halbzeit eins, da wir aus unserem Übergewicht zu wenig machten, fiel überraschend das 1:2. Ein länger Ball aus dem Mittelfeld flog Zentimeter über Wulf hinweg und der gegnerische Stürmer vollendete eiskalt und gekonnt. Eigentlich und wieder eben nur  „eigentlich“ eine ungefährliche Situation die durch zwei drei kleinste Unkonzentriertheiten und dem eiskalten Abschluss, zu einem Gegentor wurden. In der Zwischenzeit hatten wir Michi G. für den mittlerweile leergepumten Thommy gebracht, wobei Thommy in seiner letzten Aktion nochmal die Chance hatte, nach einer schönen Einzelaktion auf den in der Mitte freistehenden und einköpfbereiten Sascha zu flanken, leider landete dieser Versuch hinter dem Tor.

Dann brachten wir Björn und wollten Ihn gegen unseren Kalle bringen, der sich ebenfalls  aufgerieben hatte und hofften das Björn sich vorne mit seine Athletik nochmal entscheiden durchsetzen  könnte. Aka hatte allerdings auch schon Schmerzen und konnte nicht mehr beschwerdefrei in die Zweikämpfe gehen, so dass wir Björn und Aka die Positionen tauschen ließen. Keine 2 Minuten später wurde Aka mit einem sehenswerten Pass in die Tiefe von Herrmann freigespielt und befand sich ca. 30 Meter vor dem Tor, mutterseelenallein auf dem Weg in den Strafraum. Wie so oft haben diese langen Wege allein auf den Torwart zu laufen, die Tücke eine gefühlte Ewigkeit Zeit zu haben, über das nachzudenken, was man macht wenn man beim Keeper ankommt. So war es auch in diesem Fall, von links kommend entweder mit rechts ins lange Eck am Torwart vorbeischlenzen oder mit links ins kurze Eck einschieben. Dies waren die beiden offensichtlichsten Möglichkeiten abzuschließen, und Aka wählte eine Mischung aus beidem und schoß sich mit links an den rechten Fuß, von dort kullerte der Ball ins Toraus. Kennt jeder, passiert und war sicherlich auch eine Folge der Verletzung von Aka aber eben sinnbildlich für dieses Spiel, da beide Tore von UH zusammen nicht annähernd aus so einer klaren Torchancen entstanden sind.

Von dieser Kategorie Chance sollte noch eine weitere folgen, als Sascha in der letzten Minute ebenfalls völlig freistehend kurz vorm rechten Pfosten des gegnerischen Tores, neben selbiges köpfte anstatt ins Tor oder auf einen der freistehenden Mannschaftskollegen, die mittig einschußbereit vorm Tor standen. Auch hier muss man ganz klar sagen, dass Sascha zu diesem Zeitpunkt alles aus sich herausgeholt hatte und es bewunderswert ist was er an Kilomtern und Zweikämpfen abgerissen hat.

Aber an anderen Tagen macht man  vermutlich beide Tore und geht noch als Sieger vom Platz. Trotzdem überwiegt am Ende der positiv Eindruck, den die Jungs hinterlassen haben. Es hat richtig Spaß gemacht dieses Spiel anzuschauen, was diese Sasion bisher nicht immer der Fall war.

Darauf werden wir aufbauen müssen, denn mittlerweile sind wir leider auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht aber das können und werden wir tun.

 


4. Spieltag

Sonntag, 15.09.2019, 11.30 Uhr, Puckaffer Weg 15, Duvenstedt

DSV – BU (1. Senioren) 2:1

 

DSV-Aufstellung: Volker Steen - Hendrik Liedtke - Alexander Appel, Marc Waschnewski, Hajo Hartnuß, Wulf Hartnuß - Oliver Stork, Hermann Goldhofer, Aka Seemann - Sven Schröder, Sascha Kampe.

Eingewechselt wurden: Michael Gerken, Sven Hector, Björn Heuer.
Im Kader: Manfred Böttcher.

Spielverlauf: 1:0 (11.) Sascha Kampe, 2:0 (51.) Hendrik Liedtke (FE), 2:1 (53.) Frank Brügmann (FE)

 

Negativserie endlich beendet !!!

Großes Aufatmen beim DSV ! 

Nach 4 Monaten und 7 sieglosen Spielen in Folge (letzter Sieg gegen Germania am 12. Mai !), konnten wir endlich in dieser noch jungen Saison unseren ersten Dreier einfahren. Dabei standen die Vorzeichen zu diesem Spiel so schlecht wie selten zuvor. Sage und Schreibe 9 Ausfälle (5 Verletzte, 3 Kranke, 1 beruflich verhindert) hatten wir zu diesem Spiel zu verkraften.

Aber genau diese Spiele zeichnen uns in solchen Situationen immer wieder aus (...man erinnere sich an die Spiele gegen Harksheide vor ein paar Jahren oder letzte Saison gegen HEBC) Unsere Truppe hält dann wie ein "echtes Team" zusammen und fightet gemeinsam bis zum Schluss. Einer für Alle, Alle für Einen.

Das Spiel begann zunächst für uns sehr ordentlich, die Gäste aus Barmbek hatten vielleicht mehr Ballbesitz, ließen die Kugel auch gut rollen, kamen aber nicht unbedingt zu nennenswerten Torchancen. Wir dagegen standen defensiv sehr gut, waren konzentriert und machten wenig Fehler. Nach gut 10 Minuten trauten wir uns dann endlich auch mal erstmalig nach vorne, und plötzlich stand es 1:0 für uns ! Wulf konnte über rechts eine Flanke nach innen schlagen, Kalle traf den Ball mit seinem eigentlich starken Linken nicht richtig, der Ball kam dann aber trotzdem noch etwas glücklich zu Sascha, und der konnte gerade noch mit Schmerzen in den Adduktoren den Ball mit rechts zum Führungstreffer vollenden.

Der Jubel fiel dennoch etwas verhalten aus, da Sascha dann sofort verletzt den Platz verlassen musste. Nun gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen, auch wenn die Gäste optisch etwas mehr vom Spiel hatten. Am Ende konnten wir dann aber erst mal mit dieser knappen Führung in die Pause gehen.

Im zweiten Durchgang versuchten die Barmbeker dann nochmal alles nach vorne zu werfen um hier nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Das Spiel wurde etwas hektischer und einige Fouls kamen hinzu. Aber wenn es dann mal etwas bremslig wurde, konnte unser Volker alles abfangen. Mit unserem Konterspiel kamen wir dann auch noch zu zwei, drei guten Möglichkeiten. Die beste und schönste Szene hatte dabei Wulf, der eine Flanke auf den zweiten Pfosten mit einer wunderschönen Direktabnahme mit Links ans Lattenkreuz jagte. Mann, das wäre ein Traumtor geworden.

Dann kam unser Oldie Michi Gerken zweimal ins Spiel. Die eine große Torchance nach schöner Vorarbeit über links durch Kalle konnte er leider nicht richtig mehr verarbeiten und abschließen, die zweite Chance führte dann zum Elfmeter. Michi bekam den Fuß seines Gegenspielers im Strafraum an den Kopf, und der Schiri pfiff sofort auf Strafstoß. Wie schon bei HT 16 konnte Henni erfolgreich seinen zweiten Elfer sicher verwandeln.

Nun dachten wir mit 2:0 hätten wir alles im Griff und spielen die letzten 20 Minuten einfach nur noch runter. Pustekuchen. Im Gegenzug fällte Alex seinen Gegenspieler ungeschickt im Strafraum um, und der Schiri musste leider erneut auf Stafstoß entscheiden. Auch die Gäste konnten sicher verwandeln - nur noch 2:1.

Jetzt wurde die letzte Viertelstunde mal wieder zu einer Zitterpartie. Wir verteidigten mit Mann und Maus unser Tor und konnten am Ende das Ergebnis zum Glück ins Ziel retten. Großer Jubel nach Abpfiff bei allen Beteiligten. Endlich mal wieder den Platz als Sieger verlassen.

Fazit: Der Sieg war durchaus aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung verdient, aber sicherlich am Ende auch etwas glücklich.

Nun haben wir die rote Laterne erst mal wieder abgegeben und den Anschluss an das Mittelfeld wieder hergestellt, müssen aber weiterhin wach bleiben.

Nächste Woche kommt dann schon UH/Adler am Sonntag, 22.09.2019, 11.30 Uhr zur Revanche an den Puckaffer Weg !

Bis dahin, Euer Kalle

 


3. Spieltag

08.09.19

HT 16 – DSV 5:1

 

DSV-Aufstellung: Volker Steen, Hajo Hartnuß, Björn Heuer, Wulf Hartnuß, Oliver Stork, Thomas Franck, Patrick Streich, Herrmann Goldhofer, Sven Hector, Hendrik Liedtke, Simon Knappe.

Spielverlauf: 0:1 Foulelfmeter Liedtke (18. Min.) 1:1; 2:1; 3:1; 4:1; 5:1

 

Sprachlosigkeit

Auch drei Tage nach dem katastrophalen Auftritt gegen HT16 fällt es mir noch immer schwer, einen sachlichen Bericht zu diesem Spiel zu verfassen, da ich noch nicht  so ganz nachvollziehen kann, wie man gegen diesen Gegner mit 4 Toren Unterschied verlieren kann. Aus diesem Grund halte ich mich kurz, um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Wenn man die Ergebnisse gegen Rahlstedt und HT16 vergleicht, könnte man davon ausgehen, dass beide Spiele ähnlich verlaufen sind. Ohne den Jungs von HT16 zu Nahe treten zu wollen, so hatten wir es in der Woche zuvor mit einem Gegner zu tun, der uns deutlich überlegen und eine Klasse besser als HT 16  war und somit momentan leider zwei Klassen besser als wir ist.

Aber am Sonntag gegen HT 16 hatten wir es mit einem ganz anderenGegner zu tun, der uns eigentlich liegen müsste und genauso ging das Spiel auch los. Wir hatten diverse Momente in der gegnerischen Hälfte, in denen wir uns gute Chancen herausspielten. Zusätzlich gingen wir auch noch verdient in Führung und fingen uns dann ein vermeidbares Gegentor und den Ausgleich ein, aber zu diesem Zeitpunkt hätte ich noch höhere Summen darauf gewettet, dass wir dieses Spiel gewinnen.

Wie es dann dazu kommen konnte, dass wir derart untergehen, treibt mir auch heute noch unzählige Fragezeichen auf die Stirn. Klar wir hatten gerade mal 11 gesunde Kicker und mit der Verletzung von Simon mussten, wir den ersten verletzten Spieler in Person von Janfelix bringen, obwohl er gar nicht schmerzfrei laufen konnte. Trotzdem lag das Problem meiner Meinung nach, eher im psychischen als im physischen Bereich und ich kann mich nicht erinnern, gegen einen Gegner dieses Kalibers, je vom Ergebniss her, so klar verloren zu haben.

Mein Bedarf an negativen Dingen die ich bisher so nicht erlebt habe, ist jetzt nach drei  Spielen gedeckt, war es im ersten Spiel noch Volker der den Bericht verfasst und so eine Schiedsrichter-Leistung noch nicht erlebt hat, haben sicherlich nicht nur mir, die beiden letzten Spiele Erfahrungen eingebracht, auf die wir alle gut und gern hätten verzichten können.

Am Ende bleibt mir nichts als zu wünschen und zu hoffen, dass wir uns gemeinsam als Mannschaft an den eigenen Haaren aus diesem Tief herausziehen und wieder zu den Tugenden zurückfinden, die uns in der Vergangeheit stark gemacht haben, denn ausnahmslos nur dann, haben wir eine Chance den letzten Platz den wir nun innehaben , an einen Konkurrenten abzugeben.

 


2.Spieltag

01.09.2019

DSV – Rahlstedter Sport-Club 0:4

 

DSV-Aufstellung: Volker Steen, Hajo Hartnuß, Björn Heuer, Marc Waschnewski, Wulf Hartnuß, Oliver Stork, Thorsten Rieck, René Heuer, Sascha Kampe, Thomas Franck, Patrick Streich.

Ergänzungsspieler:Alexander Appel, Thorsten Hahn, Christian Kleinke, Sven Hector

Spielverlauf: 0:1 Woznitzka (14. Min), 0:2 Albers (30. Min ), 0:3 Gräzuweit (37.Min.), 0:4 Woznitzka (55. Min)

 

Chancenlos und mit 0:4 noch gut bedient

Zum 1. Heimspiel hatten wie die Jungs aus Rahlstedt bei uns zu Gast und ich  kann mich an kaum ein Spiel erinnern, in dem wir so chancenlos waren.  Das lag einerseits an gut aufspielenden und giftigen Rahlstedtern, zum  anderen aber auch an unserer Trägheit und schlechten Vorstellung an diesem  Sonntag. Wir haben uns in den kompletten gut 70 Minuten, kaum eine Torchance herausgespielt und nahezu das komplette Spielgeschehen fand in  unserer Häfte des Spielfeldes statt. Schon die Körpersprache machte von außenstehend klar, wer hier das Heft in der Hand hatte und im Spiel sah es  genauso aus, da wir nur reagierten und am Hinterherlaufen waren. Es gelang uns kaum in die Zweikämpfe zu kommen und eroberten wir mal einen Ball, so war dieser auch genauso schnell wieder weg.

Nach 14. Minuten klingelte es dann zum ersten Mal bei uns, nach einem schön zu Ende gespielten Angriff  des Gegners. Zuvor hielt uns Volker schon 1-2 Mal mit guten Paraden im Spiel, so dass abzusehen war das einer der nächsten Angriffe im Tor landen würde. Kurz vor der Halbzeit fiel dann wieder nach diversen Chancen, das 2:0 und nur wenige Minuten nach wieder Anpfiff das 3:0 und in der 55. Minute das 4:0.

Bei zwei der letzten drei Tore, rettete Volker noch gegen den auf Ihn zu laufenden Stürmer, allerdings schaltete unsere Abwehr jeweils nach der Rettungstat von Volker ab und so war der einzig weiterspielende Spieler jeweils der gegnerische Stürmer, der im zweiten Versuch dann den Abpraller verwandeln konnte. Es war keineswegs so, dass der Ball dem Stürmer wieder vor die Füße fiel, er war nur der einzige der weiterspielte und einfach gedankenschneller als der jeweilige Gegenspieler von uns war.

Das charakterisiert dieses Spiel eigentlich ganz gut, die Rahlstedter waren immer schneller insbesondere vom Kopf her und mannschaftlich geschlossener als wir, uns gelang es so gut wie gar nicht, Druck auszuüben. Von daher können wir wirklich froh sein, dass das Ergebnis nicht noch deutlich höher ausgefallen ist. Das einzig Positive an diesem Tag war, dass wir alle zusammen (unseren Keeper mal ausgenomen) einen rabenschwarzen Tag erwischt haben. Wir werden auch aus diesem Spiel, die richtigen Schlüsse ziehen und unsere Kräfte zum nächsten Wochenende bündeln, um gegen einen Gegner, der dann eher auf Augenhöhe sein dürfte, unsere ersten drei Punkte einsammeln zu können.

 


1. Spieltag

21.08.19

Wandsetal – DSV 3:1

 

DSV-Aufstellung: Volker Steen – Oliver Holtz, Hajo  Hartnuß, Hendrik Liedtke – Janfelix Jauns, Wulf Hartnuß, Oliver Storck, Rene Heuer, Patrick Streich, Arcadiusz Seemann, Sascha Kampe

Ergänzungsspieler: Manfred Böttcher, Sven Schröder, Thommy Franck, Jörg Friedrich

Spielverlauf: 1:0 Mohr (11.Min), 2:0 Jaenisch(55. Min.), 2:1 Sascha Kampe (58.Min.), 3:1  Henning (61.Min.)

 

„unglücklicher Start mit Aufregern“

Punktspiel-Start im Wandsetal.

Herrliche äußere Bedingungen. Ein Rasenplatz, den sich jeder genau so wünscht. Nicht zu hohe Temperaturen. Eine Mannschaft auf Augenhöhe zum Auftakt.

…. Ein Schiedsrichter war auch anwesend…. 

Hierzu möchte ich vorab schon einmal anmerken, dass dieser Schiri nicht der Grund für unsere Niederlage war. Trotzdem wird dieser in diesem Bericht eine unfassbar tragende und wirklich unbeschreibliche Rolle einnehmen. In 38 Jahren Fußball spielen habe ich so etwas noch nicht erlebt… Ich habe großen Respekt vor jedem Schiedsrichter. Sich auf den Platz zu stellen, beschimpfen zu lassen, schwierige Entscheidungen zu treffen, usw… Doch einige sollten sich selbst mal hinterfragen, ob das was sie da gerade abgeliefert haben der Anforderung des DFB´s entspricht…

Es war das erwartet schwere Spiel zum Auftakt in die neue Saison. Ein spielstarker, körperlich robuster Gegner, der uns in den ersten 20 Minuten hoch anlief. Hart geführte Zweikämpfe im Mittelfeld von beiden Seiten prägten die Anfangsphase der Partie.

Wir bekamen zuerst nicht so richtig Zugriff auf die Partie und ließen den Außenspielern zu viel Raum und Zeit.Wenn wir den Ball mal hatten, haben wir die Angriffe zu überhastet und teilweise zu uninspiriert hergeschenkt/abgeschlossen. 

So war es dann auch folgerichtig, dass eine Flanke über unsere linke Seite als Brandbombe auf den Kopf des gefühlt 3 Meter großen Stürmer Mohr fiel und dieser aus 4 Metern „einschädelte“.Das 1:0 für Wandsetal. Als direkter Gegenspieler hat man kaum eine Chance diesen Kopfball zu verteidigen und als Torhüter saust irgendetwas an dir vorbei. Die einzige Möglichkeit dieses Tor zu verhindern wäre gewesen, den Außenspieler anzulaufen und unter Druck zu setzen. Das passierte nicht. Er konnte in Ruhe eine Postkarte mit Absender und Empfänger „schreiben“ und zusehen, was er da tolles fabriziert hat.

Wie heißt es noch so schön… „Mund abwischen, weiter machen“

Wir kamen nun besser ins Spiel. Unsere Angriffsbemühungen wurden zielstrebiger, im ersten Moment noch gut verteidigt. Eine schöne Kombination über Rechts mit Sascha und Patrick landete bei Rene´, der sich von außen in Richtung 16er machte. Seine Flanke wurde eindeutig mit der Hand aus dem Strafraum gelenkt. Allerdings blieb der Elfmeterpfiff aus. Unfassbar!!! Trotz guter Sicht vom Schiri auf die Situation. Proteste von uns wurden mit der ersten gelben Karte sanktioniert. 

Es folgten weitere gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Diese wurden zu schnell, überhastet oder unkonzentriert abgeschlossen. Wenn mal ein Ball auf ein Tor kam, waren die Torhüter auf den Posten.

Halbzeit

Wir kamen mit Elan und einem klaren Plan aus der Kabine. 

Allerdings nahm die Geschichte mit dem Schiri weiterhin komische Formen an. „Ich kann nur pfeifen was ich sehe“… Da hätte er mal besser eine Brille in seiner Sehstärke aufsetzen sollen, bzw. sich besser positionieren können. Denn auch für Schiedsrichter ist Fußball ein Laufspiel. Fragwürdige Entscheidungen für beide Vereine waren in fast allen Zweikämpfen die Folge. Alle Akteure wurden etwas „unruhiger“. Die Zuschauer lachten mittlerweile mehr, als dass sie Entscheidungen kommentierten.

Wir setzen das fort, was zum Ende der 1. Halbzeit gute Formen annahm. Zielstrebige Kombinationen Richtung gegnerisches Tor.

Eine Flanke über links landete auf Rene´s Kopf. Dieser wurde vom Torwart unkontrolliert pariert und fiel leider keinem von uns direkt vor die Füße, sondern nur so, dass ein kontrollierter Abschluss nicht wirklich möglich war. So ging der Nachschuss von Janfelix leider auch neben das Tor. Diese Szene fasst das Spiel gut zusammen.

Weiter ging die wilde Fahrt.

Dieses Mal war Wandsetal wieder an der Reihe. Ein Angriff über außen. Diverse Klärungsversuche scheiterten, Gewühl im Strafraum, Befreiungsschlag – wird geblockt und zur Bogenlampe die ungefähr am 16er runterkommt. Eine missglückte Ballmitnahme von Jänisch kann dieser selbst korrigieren und setzt einen unhaltbaren (verdeckten) Schuss ins lange Eck. 2:0 für Wandsetal. 

Zu dieser Zeit waren wir dem Ausgleich eigentlich näher.

Es folgt das nächste Kapitel des Schiris. Rene´ wird IM 16er zu Fall gebracht. Der Pfiff ertönt. Der Schiri zeigt auf den Elfmeterpunkt und bewegt sich in Richtung diesen. Auf Höhe der 16er Linie hält er an und sein Arm geht nach unten. Er entscheidet auf Freistoß.

WHAT THE FUCK

Der Spieler, der Rene´ gefoult hatte, war schon gelb vorbelastet und hätte fliegen müssen. Auch das passierte nicht.

Selbst die Zuschauer die auf der anderen Seite des Platzes waren und eindeutig Wandsetal-Anhänger waren, konnten es kaum fassen… Selbst aus der Entfernung konnte man es „sehen“, dass es IM Strafraum war.

Der Freistoß ging knapp neben das Tor. Abstoß. 2 kurze Pässe und dann hatte der Keeper von Wandsetal ein „Einsehen“ und spielte Sascha den Ball direkt in den Fuß. Sascha konnte aus 16 Metern ins leere Tor schieben. 2:1.

Wir drängten nun auf den Ausgleich und wurden hinten dadurch natürlich etwas offener. Henni, Hajo, Oli H. und Volker standen zunächst bei den Entlastungsangriffen von Wandsetal mmer im Weg. Die Unterstützung aus unserem Mittelfeld war auch stets vorhanden. Die „schweren Wege“ nach hinten wurden konsequent mitgegangen.

Nach einer Flanke über unsere rechte Seite schien für alle der Ball geklärt und in Richtung aus / Eckball unterwegs. Wandsetal´s Jaenisch gab den Ball nicht auf und erreichte diesen auch vor dem aus. Seine Flanke vor das Tor, landete direkt auf dem Kopf des Angreifers der zum 3:1 vollstreckte.

und nun…

Wir steckten nicht auf und zeigten Moral. Ließen uns nicht beirren und versuchten weiter zum Torerfolg zu kommen. Diverse Angriffe konnte Wandsetal gut verteidigen, so dass ein weitere Torschrei von uns ausblieb.

Es folgte ein letztes, zugleich UNFASSBARES Kapitel in der Posse um den Schiri.

Da er den Elfmeter in der ersten Halbzeit, den Elfmeter gegen Rene´ nicht gegeben hat, pfiff er bei einem vergleichbar harmlosen Zweikampf Elfmeter für uns. Thommy schnappte sich das Leder und legte es auf den Elfmeterpunkt. Dieser wurde dann insgesamt 5x !!!!! von Wandsetal-Akteuren wieder runter geschossen. Auch hier blieben die Karten des Schiris in der Tasche. 

Thommy lief an, der Torhüter hält, Thommy läuft an und holt zum Nachschuss aus… ein Pfiff ertönt auf einmal ….Spielende…. der Nachschuss landet im Tor. ALLE, ausnahmslos ALLE 22 Spieler, die Ergänzungsspieler, offizielle und Zuschauer waren fassungslos! Lachten, schüttelten mit dem Kopf und dachten, es sei versteckte Kamera….

Ein Ende, das bei jeder Biographie von kuriosen Fußballgeschichten und Chroniken unter den Top 10 der verrücktesten Schiedsrichterleistungen landet. Das Fazit dieser Partie ist, dass wir wieder einmal einen guten körperlichen Zustand haben, da wir in der Lage waren immer weiter zu marschieren und nicht aufgaben. Dieses ist eine gute Grundlage eine ebenso erfolgreiche Saison wie die letzte zu absolvieren.

Mund abwischen, weiter machen.

Auf zum 1. Punktheimspiel am Puckaffer Weg am Sonntag, dem 01.09.19 um 11:30 Uhr.

 


Pokal 1. Runde

18.08.19

DSV – UH-Adler 0:2 (0:1)

 

Aufstellung DSV: Volker Steen , Marc Waschnewski, Hendrik Lietdke, Hajo Hartnuss, Herrmann Goldhofer, Oliver Stork, René Heuer, Sascha Kampe, Patrick Streich, Arkadiusz Seemann, Janfelix Jauns.

Ergänzungsspieler: Sven Schröder, Michael Gercken, Thomas Franck, Christian Kleinke, Thorsten Hahn,

Spielverlauf: 0:1 (28. Min.) Schneider, 0:2 (65 Min.) Klos


Pokalfrust und Aus in der 1. Runde

 

Zum Pflichtspiel Auftakt hatten wir unseren Staffelrivalen von UH-Adler bei uns zu Gast.

Nach vorsichtigem  Beginn und beidseitigen Abtasten, entwickelte sich ein munteres Spiel auf beiden Seiten.Nach 15 Minuten erspielten wir uns ein leichtes Übergewicht und es ergaben sich erste kleinere Möglichkeiten für uns.

Die erste Großchance hatte dann Sascha ,der sehr schön freigespielt wurde. Leider landete sein Abschluss relativ frei vorm gegnerischen Keeper, anstatt im Tor eher zwei Etagen darüber. Auch in der Folge kamen wir noch zu Chancen, vergaben diese aber ebenfalls oder spielten im entscheidenden Moment den falschen Pass.

Wer den Fußball kennt, weiß wie es kommen muss, denn anstatt das wir eine unserer Torchancen nutzten,traf auf einmal der Gegner.Ein langer Ball flog in Richtung unseres Strafraumes und unser Abwehrrecke Marc machte im Zweikampf mit dem gegnerischen Stürmer, eine falsche Bewegung und Dieser stand frei vor Volker.Konnte Volker den ersten Schuss noch gekonnt parieren, so fiel dem UH-Adler Angreifer der Abpraller wieder vor die Füße und er konnte im zweiten Versuch etwas glücklich einschieben.Doppeltes Pech für uns, da sich Marc bei seiner unglücklichen Abwehrbewegung  auch noch verletzte und ausgewechselt werden musste.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die größeren Torchancen und etwas mehr vom Spiel und wir gingen etwas gefrustet in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste Halbzeit und wir erspielten uns nach einigen Minuten, diverse kleinere Torchanchen ohne wirklich zwingend zu werden.Sascha hatte dann erneut eine gute Chance als er den herauseilenden Keeper anstatt zu umkurven , anschoss. Auch in der Folge hatten wir weiterhin mehr vom Spiel, waren allerdings nie wirklich in der Lage unsere Konter richtig zu Ende zu spielen und trafen häufig falsche Entscheidungen.

Vermutlich hätten wir heute auch noch Stunden spielen können, es war einfach einer dieser Tage an dem uns kein Tor gelingen sollte.

Und so kam es wie es kommen musste, mit einem Angriff den wir an vielen Stellen hätten unterbinden können, fiel das 2:0 ,wobei der einköpfende Stürmer von UH vermutlich völlig überrascht war, das der vor ihm stehende letzte Mann von uns, so gar keine Bemühungen erkennen lies, ihn beim Kopfball zu stören.

Eine hektische Aktion ergab sich dann noch, als unser Keeper Volker nach einem Pass der Gegner in die Tiefe, herauseilte und den Ball vorm heranlaufenden gegnerischen Stürmer abfischte, dieser zog obwohl Volker schon die Hand auf dem Ball hatte, durch und verletzte unseren Keeper zum Glück nur leicht.

Wer hinten einige Fehler begeht und vorne seine eigenen Chancen nicht nutzt, verliert unterm Strich verdient.Dennoch muss man festhalten, dass wir trotz bescheidener Leistung dieses Spiel gewinnen müssen und das macht Mut für das Punktspiel gegen UH, das wir so mit Sicherheit nicht nochmal hergeben werden.

Am Mittwoch heißt es nun aus den eigenen Fehlern lernen und das erste Punktspiel bei den Rivalen von Wandsetal erfolgreich zu gestalten.